Volltext: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1820, [1])

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gehörige Pttbllcat'.on nicht bescheinigt werben konnte, 
so ist zur Publication des Testaments anderweiter 
Termin auf den 17. Februar, Morgens 9 Uhr, 
vor hiesiges Limt bestimmt worden, welches allen 
etwaigen Interessenten hierdurch bekannt gemacht 
wird, um diesem Acte, bei Strafe einseitigen Ver 
fahrens, beizuwohnen. 
Bischhausen, am 28. Januar 1820. 
Kurfürst!. Amt Hierselbst. Faust. 
In 6dem ccrp. P ferffe r. 
ss. Der Herr Oberst und Fesiungs-Conrmandavt Ernst 
dahier hat am 7. December v. I. ein von ihm 
angefertigtes Testament verschlossen beim Amte 
mit der Verordnung depcnirt, 
daß dieser letzte Willen sogleich nach seinem Lode 
erdffnet und publicirt werden solle. 
Nachdem nun erwähnter Herr Oberst Ernst am 
«4. d.M. wirklich verstorben, so wird die Eröffnung 
und Publication des letzten Willens desselben von 
Amts wegen heut verfügt, und es wird dieses allen 
denjenigen zur Kenntniß gebracht, welche bei dessen 
- Inhalt betheiligt sind, und dasselbe bei hiesiger 
Amtsstelle einsehen wollen. 
Spangenberg, den 24. Januar i8«o.' 
Kurfürst!. Justitz-Amt daselbst. Willens. 
In Gdem Lometsch, Amts-Secretarius. 
. Alle diejenigen, welche sich mit ihren etwaigen 
Forderungen und Ansprüchen an der Martin Bauer- 
hennischen Concurs-Masse nicht gemeldet haben, 
sind , vermöge Decretö vom heutigen Tage, prä- 
cludirt, und wird dieses hiermit bekannt gemacht. 
Sontra, den 29. December 1819. 
F. H. R. Amt daselbst. Frankenberg. 
In fidem Ziegler. 
34. Zur Publication d.'s von George Albrechts Ehe 
frau, geborne Eschstruth, zu Reichensachsen, bei 
lnesigem Amte errichteten Testaments , hat hiesiges 
Amt Termin auf den 17. Februar bestimmt, und 
ladet hierzu alle diejenigen, welche hierbeiinteres- 
sirt zu sein glauben, bei Strafe einseitigen Ver 
fahrens, vor. Bischhausen, am 27. Januar 1820. 
Kurfürst!. Amt hirselbst. Faust. 
In fidem cop. Pfeiffer. 
25. In der Wilheli.ishöher Allee Nr. 25, nahe am 
Chaussee-Häuschrn , sollen den 9. und 10. Februar, 
Nachmittags 1 Uhr, verschiedene Meubles, Bett- 
werk, eine Drehbank, auch 50 Bouteillen Cham 
pagner und z Anker Franzwein, meistbietend gcr»n 
g'.eich baare Bezahlung verkauft werden. 
26. Künftigen Dienfitag den 8. Februar, des Vor 
mittags am iv Uhr, soll eine P-rtie Weine zu Anker 
und halben Obmen auf der al en Wage unter dem 
Altstadter Rathhause, dem Eingang gegen Hrn. 
Meusiagüber, an die Meistbietenden verkauft wer 
den, wozu Kaufliebhaber höflich eingeladen werden. 
27. Diejenigen Interessenten, welche bei dem Sub- 
Eollecteur Joseph Engelbert in Gudensberg Loose 
zur 6zsten Casselschen Lotterie, rster und ater Classe, 
von den Nr». 6541 bis 6560, 7561 bis 7575, gespielt 
haben, und solche zur zte,. Classe fortzuspielen Wil- 
lers sind, werden hiermit ersucht, sich biö den 12. Fe 
bruar bei nur zu melden, dieLoosr ster Classe vor 
zuzeigen, und die Einlagö Gelder zur zten Classe, 
so wie auch den allrnfaUngen Rückstand rster und 
ster Classe an mich zu überschicken, woraufalsdann 
tue RenovaNons-Loose zur zten Classe verabfolgt 
werden, widrigenfalls Niemand im Gewinnfall An 
sprüche an den vordezeichneten Nummern machen 
kann. Cassel, den z. Februar 1820. 
C. Wollen Haupt, Lotterie-Assessor. 
«3. Ein sehr geräumiges, in einer der gangbarsten 
Straßen dahier gelegenes, gutgebauetesHandlungs- 
hauö, mit Garten, Hofraum, großer Niederlage zu 
Waaren, und mehreren Hintergebäuden, ist sogleich 
ouS der Hand zu verkaufen; auch kann dieses Hau- 
mit allen zu einer Specerei-Handlung nöthigen Ge- 
räthschaften sogleich oder auf zukünftige Ostern ver- 
miethet werden. Das Nähere erfährt man beim Com- 
misjrvnalr Simon Calmon Ässer in der Carls- 
Hafer Straße Nr. 426,'woselbst auch einige Capi 
talien auszuleihen sind. 
09. Montag den 14. Februar und die folgenden Tage, 
Nachmittags 2 Uhr, sollen die bei der Leihbank 
verfallenen Unterpfänder, bestehend: in Prätiosis, 
Gold, Silber, Kupfer, Messing- und Zinn-Ge 
schirren, Betten, Tisch- und Bett-Leinen, Klei 
dungsstücken, Jagd-Gewehren rc. rc., gegen baare 
Zahlung versteigert werden, wobei z!gleich bemerkt 
wird, daß dieirnigen Käufer, welche nicht sogleich 
Zahlung leisten, ohne Ausnahme gehalten sind, 
8 Alb. Aufgeld auf jeden erstandenen Thaler zu 
erlegen, da ohne diese Aufzahlung kein Kauf ange 
nommen werden kann. <» 
Cassel, am 2. Februar 1820. 
Aus hiesiger Leihbank. Matthieu. 
zo. Alle diejenigen, welche in der im v. I. auf der 
Leihbank gehaltenen Auction Effecten erstanden, 
und solche dis jetzt nicht abgeholt haben, werden 
hiermit aufgefordert, dieses bis zum raten b. M. 
unfehlbar zu bewirken, indem die alsdann noch 
liegen gebliebenen Sachen, auf Kosten und Gefahr 
der ersten Käufer, anderweit verkauft werden. 
Cassel, den 2. Februar 1820. 
Aus hiesiger Lerhbank. Matth reu. 
31. Wichtiger Umstande halber sehe ich mich genöthigt, 
jeden ohne Unterschied zu warnen, keinem, er sei 
auch wer er wolle, etwas auf meinen Namen, ohne 
meine schriftliche Einwilligung, zu borgen, oder 
verabfolgen zu lassen, indem ich für gar nichts 
hafte, und jeder den Verlust sich selber zuzuschrei 
ben hat. Aus eben diesen Umstanden ersuche ich 
gütlich alle diejenigen, welche noch Zahlungen an 
mich zu berichtigen haben, daß solche bald möglichst 
eingeschickt werden möchten, indem ich sonst anders 
zu verfahren mich genöthiget sehe. Zugleich fordere 
ich alle die auf, welche noch Forderungen an mir
	        

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