Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1819)

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Endlichen Reithaufe, öffentlich an den Meistbieten 
den, gegen alsbald zu Mistende baare Bezahlung in 
Cassenwährung, verkauft werden. Kauflustigen wird 
daher solches hierdurch bekannt gemacht. 
Cassel, den r. Junii 1819. > . . 
K. H. General - Kriegs - Collegium, 
Ltes Departement. 
18. Die für das laufende Jahr im hiesigen Amt mit 
der Wolle auögehobenen Trifthömmel und Lämmer 
sollen, zusolge hoher Genehmigung Kurfürstlicher 
Oder - Rentknmmer, in cermino Sonnabend den 
5. Junii, des Morgens 8 Uhr, bei hiesiger Ren- 
lerer öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich 
daare Zahlung verkauft werden, welches hierdurch 
Kuuflrebhabern bekannt gemacht wird. 
Homberg, am 29. Mai 1819. 
von Borries, Rentmeister. 
19. Montag den 7. Junii und an denen folgenden 
Tagen, des Nachmittags von 2 Uhr an, sollen im 
hiesigen Chariree-Gebäude mehrere Effecten, als: 
Matratzen, wollene Decken, Steppdecken und son 
stiges Bert- auch Lemenzeug, desgleichen Bettspan- 
uen, Tische, Kleidungsstücke und andere Gegen 
stände, an die Meistbietenden gegen sofortige baare 
Bezahlung verauctionirt werden, welches Kauflu 
stigen hierdurch bekannt gemacht wird. 
Cassel, am 1. Junii 1819» 
Bergmann, kraft Auftrags. 
so. Montags den 7. d. M. und an den folgenden Ta 
gen, soll in dem Umbachschen Hause, am Hollän 
dischen Thore Nr. 11764, eine Treppe hoch, ein 
meistbietender Verkauf von Leinenzeug , Bettwerk, 
Meubles, Küchengeräthschaften, Kleidungsstücken 
And sonstigen Sachen, vorgenommen werden, wel 
ches hierdurch bekannt gemacht wird. 
Cassel, am 1. Junii 1813» 
Li. Meine Abreise nach Nenndorf ist, durch die frü 
here Ankunft mehrerer Kurgäste an diesen Kurort, 
beschleunigt worden. Dies, so wie die noch zurück- 
gebliebeneSchwäche, von meiner in diesem Winter 
gehabten Krankheit, hindert mich, bei allen meinen 
hiesigen Gönnern und Freunden persönlich Abschied 
zu nehmen. Ich erlaube mir, solches hierdurch öf 
fentlich zu thun, und zugleich die Versicherung hin 
zuzufügen, daß ich, gerührt über die große Theil- 
rrahmean meiner schmerzhaften Krankheit von meh 
reren hiesigen Einwohnern, von hier reise, und den 
Wunsch für deren Wohlergehen nebst meinem innig 
sten Dank zurücklasse Mögen Nenndorfs Quellen 
auch mir die segensvolle Wirkung angedeihen lassen, 
von welcher ich bei so vielen andern Kramen Zeuge 
gewesen bin! Doppelt glücklich werde ich mich dann 
fühlen , um nnt voller Thätigkeit das leisten zu kön 
nen , wozu mich mein Berufs Mi'rne Bestimmung, 
führt. Löffel, den 1. Jnr.iL ,319. 
W a i tz-. Geheime Hvfrath und Leibarzt. 
22. Ein Frauenzimmer von Erziehung, welches Wil 
lens ist, zwischen hier und längstens Julii.d. I., 
über Berlin und Königsberg nach Liefland zurück 
zureisen, wünscht eine gute honnette Reisegesellschaft 
zu finden, die etwa eigene Equipage bat, und ge 
neigt sein sollte, sie gegen Vergütung der 
Kosten, an erstere Orte mit aufnehmen zu wol 
len. In Nr. 80 der Martinistraße ist das Nähere 
deshalb zu erfahren. Cassel, am 4. I^kai 1819. 
25, Heirat hs - Anzeige. Unsere am heutigen 
Tage hierselbst vollzogene eheliche Verbindung zei 
gen wir hiermit Verwandten und Freunden ganz 
ergebenst an. Hehlen, im Herzogthume Braun 
schweig, am 18. Mai 1819» 
W. von Zerfsen, Hof- und Canzley-Rath. 
Louise von Zerssen, verwitwete Gräfin 
- von der Schulenburg, geborne Ger 
stein von Hohenstein. 
Von dem König!. Kammergerrchte werden, auf Ver 
anlassung der König!. Regierung zu Merseburg, 
alle Militair- und sonstige Personen, welche an 
die vor Errichtung des Königreichs Westphalen den 
Fonds des König!. Preuß. Stifts-Schreiberei-Amts 
zu Halle zugehörig, mit dem Eintritt der Westphali- 
schen Regierung mtt den Einnahme-Fonds des Wcst- 
phälischen Krvnschatzes vereinigt, nach erfolgter 
Wiederavflösung des Königreichs Westphalen jedoch 
nicht wieder herbei zu schaffen gewesenen Bank-Obli 
gation der hiesigen Kön. Haupt-Bank, Nr. 41020. 
Lit. F., vom 16. September 2763, überzöoRthlr. 
Gold zu az pCt. Zinsen, welche seit dem 4. Novem 
ber 1805 restiren, als Eigenthümer, Ccffionarien, 
Pfand- und sonstige Briefs-Inhaber, Anspruch zu 
haben glauben, aufgefordert und angewiesen: sich 
in dem von dem Kammergerichts - Rejerendarius 
von Könen auf den 1. Julii d. I., Vormittags um 
10 Ubr angesetzten Präjudicial-Termin, im Kam- 
meraericht gehörig zu melden, und ihre Ansprüche 
anzuzeigen und zu bescheinigen ; widrigenfalls ihnen 
- damit ein ewiges Stillschweigen auferlegt, das vor- 
bezeichnete Document für mortificirt erklärt, und 
statt desselben ein neues ausgefertigt werden wird. 
.Berlin, den 25.'Februar 1819. - ' . . . 
Königlich Preußisches Kammergericyt. 
Fortsetzung des Verzeichnisses 
der in Judicial- und Appellations-Sachen von Kur 
fürstlicher Regierung ertheilten Erkenntnisse. 
R e m i.s s o r i a l i e n. 
Vom 25. Mai: 
Messer g. Jacob, w. Immobilien und Erbschaft, 
reform. 
Wernerscher Curat, g. Plaut, w. Schuld, abgeschl.
	        

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