Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1819)

angesetzt worden, worin mit dem erfolgten Gebot 
der 5705 Rthlr. die weitere Steigerung eröffnet- 
werden soll. Kauflustige haben sich alsdann, Vor 
mittags um 10 Uhr, vor Kurfürstlichem Stadtge 
richt einzufinden, mehr zu bieten und nach Befin 
den auf das höchste Gebot den Zuschlag zu erwar 
ten. Am 2. Februar 1819. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler, Stadtgerichts - Secretarius. 
r8. Cassel. In dem abgehaltenen letztern Steige 
rung s-Termm über das zum öffentlichen doch frei 
willigen Verkauf gebrachte, zum Nachlasse des 
verstorbenen Maurermeisters Sebastian Schön ge 
hörige Wohnhaus nebst Zubehör, dahier in der Kö- 
riigösirccße unter Nr. 14z gelegen, sind 15915 Rthlr. 
geboten, und zum nochmaligen Ausgebot ist gebe- 
Rienermaßen anderwecter Steigerungs - Termin auf 
Freitag den 5. März, Vormittags um 10 Uhr, 
.angesetzt worden, worin mit dem erwähnten Gebot 
idcr Anfang zum Bieten gemacht werden soll. Kauf- 
lliebhaber, welche mehr zu bieten Willens sind, ha 
lben sich alsdann vor Kurfürstlichem Stadtgericht 
einzufinden, aufzubieten uni) auf das höchste Gebot 
»ach Befinden den Zuschlag zci erwarten. 
Am 28. Januar 1819. 
Rurf. Hess. Stadtgericht dasel-st. Burchardi. 
Wepler, Stadtgerichts - Secretarius. 
19. Cassel. Zu dem ausgeklagter Hypothek«rischen 
Schuldforderung halber erkannten öffentlichen Ver 
kauf des dem Blechschmidt Keßler, als Erben seiner 
Aeltern, des Blechschmidts Johannes Keßler und 
dessen Ehefrau, geb. Klosin, zustehenden Hauses, 
dahier auf der Ahna in der Apvollonienstraße, zwi 
schen dem Schneidermeister Merbach und Witwe 
Nürnheim unter Nr. 92z gelegen, ist geöetener- 
maßen, und weil im vorigen Termin kein Gebot 
geschehen, anderweiter Stergerungs - Termin auf 
Freitag den 12. März, Vormittags um 9 Uhr, 
bei Kurfürstlichem Stadtgericht angesetzt worden. 
Kaufliebhaber haben sich alsdann einzufinden, ihre 
Gebote zu thun und nach Befragn auf das höchste 
Gebot den Zuschlag zu erwarten. 
Am 2. Februar 1819. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler, Stadtgerichts - Secretarius. 
so. Cassel. Zu Fortsetzung des ausgeklagter hypo 
thekarischen Schuldforderung halber erkannten öf 
fentlichen Verkaufs, des dermalen dem Brannte- 
weinswirth Hildebrand wieder^zuständigen Hauses, 
dahier hinter dem Marstalle an der Ecke der Brü 
derstraße unter Nr. 725 gelegen, ist wegen des zu 
geringen Gebots der 2250 Rthlr., anderweiter 
und fünfter Steigerungs - Termin auf Freitag den 
5. Marz angesetzt worden, worin mit obigem 
Gebot der Anfang zum Bieten gemacht werden soll. 
Kauflustige haben sich alsdann, Vormittags um 
9 Uhr, vor Kurfürstlichem Stadtgericht emzufin- 
den, aufzubieten und nach Befinden auf das höchste 
Gebot den Zuschlag zu erwarten. 
Am 29. Januar 1819. 
Kurf. Hess Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler, Stadtgerichts - Secretarius. 
21. Cassel. Zum nochmaligen'Ausgebot des ausge 
klagter hypothecarischen Schuldforderung halber 
zur Subhaftation gebrachten, dem Handschuh-Fa 
brikanten Philipp Wilhelm Romain und dessen Ehe 
frau zustehenden Eckhauses, dahier in der Carls 
straße am Carlsplatze unter Nr. 67, zwischen dem 
Kaufmann Brandau und dem deutschen Pfarrhaus 
gelegen, nebst Zubehör, ist anderweiter und vierter 
Steigerungs-Termin auf Freitag den 5. März 
nächstkünftig angesetzt worden, worin mit dem im 
letztern Termin erfolgten Gebot der 12000 Rthlr. 
der Anfang zur weitern Steigerung gemacht wer 
den soll. Kauflustige, welche mehr zu bieten Wil 
lens find, haben sich alödann, Vormittags um 
10 Uhr, vor Kurfürstlichem Stadtgericht einzufin- 
dcn, aufzubieten und nach Befinden auf daS höchste 
Gebot den Zuschlag zu erwarten. 
Am 8. Februar 1819. 
Kurf. Hess Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler, Stadtgerichts - Secretarius. 
22. Cassel. Zum Zweck der Vertheilung und nach 
vor?-'» igig ertheiltem Veräußerungs-Decret, auch, 
hinsichtlich der dabei betheiligten schristsassigen Mit 
erbin , von Kurfürstlicher Regierung ausgewirktem 
Commissario, ist zum öffentlich doch freiwilligen 
Verkauf der zum Nachlaß der Witwe Schwarz ge 
hörigen Grundstücke, als: 1) des Hauses dahier 
in der Frankfurter Straße, zwischen Siebrecht und 
Waßmuthschen Erben unter Nr. 44 gelegen, nebst 
Zubehör und dem dahinter liegenden 2 r * Úlcf. 5* Rt. 
baltenden Garten, und 2) des Erbgartens vor dem 
Wllhelmshöher Thore linker Hand der Allee, ge 
gen Schreinermeister Justus Siebrecht über gele 
gen, Cb. E. Nr. 7Z., zu 4 Ack. 8 Rt., wovon 
jährlich 5§ Mtzn. Korn zum Hofhospital abzugeben, 
Steigerungs-Termin auf Freitag den 12. März 
angesetzt worden. Kaufliebhaber so wie etwaige Hy- 
thecar-Gläubiger, haben sich alsdann, Vormittags 
um 10 Uhr, vor Kurfürstlichem Stadtgericht ein 
zufinden, Erstere um auf das eine oder das andere 
Grundstück zu bieten, die Letztern aber um ihre 
Hypothek-Rechte, bei Vermeidung deren Erlöschung, 
zu Protokoll anzuzeigen und weitere Verfügung zu 
erwarten. Am 2. Februar 1819. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler, Stadtgerichts - Secretarius. 
2Z. Cassel. Auf weiteres Ansuchen des Kaufmanns 
Adolph Wilhelm Rocholl und dessen Schwester, dep 
verwitweten Räthin Kleinhans, ist, nachdem die 
beiden Garten CH. A. Nr. 102. und 140* auf die 
geschehenen höchsten Gebote zugeschlagen worden, 
zu Fortsetzung des öffentlichen freiwilligen Verkaufs 
der übrigen nachverzeichneten Grundstücke, ander-
	        

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