Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1819)

*7 88 
6. Am Brinî in Nr. 420 ein Logis gleicher Erbe, 
zu allen Gewerben schicklich, sogleich oder auf 
Christtag, und ist sich zu melden am Brink in 
Nr. 46z; sodann in der Un^neustadt in der Wai 
senhausstraße Nr. 1012 ein Logis eine Treppe hoch, 
sogleich, und ist sich ebenfalls in Nr. 46z zu melden. 
7. In Nr. 156 der Königsstraße die zweite Etage, 
bestehend in einem Saal, vier Stuben, Kammer, 
Küche und Speisekammer, Keller und Holzstall; 
sodann in der dritten Etage zwei Stuben, Cabinet, 
zwei Kammern, sogleich oder auf Christtag, ein 
zeln oder zusammen. 
8. In der Dionysienstraße Nr. 121 ein Logis zwei 
Treppen hoch, sogleich oder auf Christtag. 
9. In der Martinistraße bei der Witwe Krach Nr. 10 
die Bel-Etage, bestehend aus Stube und Kammer, 
mit Meubles, sogleich oder auf Chrifttag. 
Lo. In der Schloßstraße Nr. 134 drei Etagen, zwei 
sogleich, oder aufChristtag alle drei, zusammen oder 
getheilt. Im Lombard erfährt man bas Weitere. 
11. Ein Logis in der ersten Etage, bestehend aus 
zwei Stuben, zwei Kammern, Küche, Holzstall 
und Keller, auf Christtag. In der Dionysienstraße 
Nr. 142 ist sich zu melden. 
iS. In der Martinistraße Nr. 5 ein kleines Logis, 
auf Christtag. 
iz. In der oberen Carlsstraße Nr. 72 ein Logis, 
bestehend aus zwei heitzbaren Stuben, einer Kam 
mer, Mitgebrauch der Küche und Holzplatz, mit 
Meubles, sogleich. 
14. In der Königsstraße Nr. »45 die zweite Etage, 
bestehend aus neun Piecen, nebst Keller und Holz 
platz, auch Mitgebrauch des Waschhauses, auf 
Christtag oder Ostern k. I.; nachzufragen beim 
Eigenthümer in der Bel-Etage. 
15. In der Dionysienstraße Nr. z6i dem Hessischen 
Hof gegenüber ein tapezrrtes Zimmer gleicher Erde, 
mit oder ohne Meubles, sogleich. 
16. In der Wilhelmshöher Vorstadt in Nr. 22. ist 
die untere Etage, bestehend in vier heitzbaren tape- 
zirten Zimmern, sodann in dem Flügel-Gebäude 
Küche, Kammer und Speisekammer, Holzremise, 
Kühe-, Pferde- und Schweinestall, Futter-Boden 
mit daran befindlicher Kammer zum Futterschnei 
den; ferner: auf dem räumlichen Hofplatz eine 
Scheuer zum Ausdreschen der Früchte und Aufbe 
wahrung der Fonrage, imgleichen der neben dem 
Haus befindliche sehr angenehm gelegene, mit guten 
Obstbäumen und Frucht-Feldern, auch fließendem 
Wasser, versehene Garten, in welchem bereits vier 
Acker mit Waitzen ausgestellt sind, auf Christtag 
oder künftige Ostern zu vermiethen. Unter dem 
Hsupt-Gebäude befindet sich ein gewölbter und ein 
Balken-Keller, beide sehr trocken. Auf dem Hofe 
ist ein guter wasserreicher Brunnen» Das Nähere 
erfährt man in der Wohnung selbst. 
17. In der obern Jacobsstraße Nr. 266 ein Logis 
mit Meubles, mit oder ohne Küche, sogleich. 
Personen, welche Dienste suchen. 
1. Ein junges Frauenzimmer wünscht sich als Iuna- 
fer zu condlttonlren. Es kann weiß nähen, Kleider 
machen, strecken und sticken, auch spricht und schreibt 
es gut Französisch. Nähere Nachricht gA dW- 
und Waisenhaus - Buchdruckerei. * 
2. Eine gelernte Köchin, mrt guten Zeugnissen verse 
hen , sucht sogleich oder zu Christtag einen Dienst. 
Wettere Nachricht giebt die Hof- und Waisen 
haus - Buchdruckerei. 
Capitalien, welche auszulethen. 
r. 450 Rthlr., sogleich. Nähere Nachricht in Nr. 255 
der untern Jacobsstraße zwei Treppen hoch. 
2. Mehrere Capitalien, von z- bis 600 Rthlr., auf 
Grundstücke, hier oder in der Nähe, sogleich. Nä 
here Auskunft ertheilt der Procurator Hösbach. 
z. zcrocr Rthlr., einzeln oder zusammen, gegen völlige 
Sicherheit, sogleich. Commission darüber hat der 
Gastkvrrth Sohl im Wallfisch bei Bettenhausen. 
4. LA» Rthtr. Puptllengelder, gegen hinlängliche 
Sicherheit, zu 5 Procent. Nähere Nachricht eMt 
man in der Hof- und Waisenhaus-Buchdruckerei. 
5. 650 Rthlr. Pupillen - Gelder , auf hinlängliche 
Sicherheit, in der Nahe von Cassel. Die Hof- und 
Waisenhaus-Bachdruckerei sagt wo. 
Bekanntmachungen. 
L. 50,000, 20,000, 10,000, 5000, 2000, aotttcil 
1000, szttial 400, zomal 200, i2omal roo fl., 
und iz Prämien von 1-0,500 fl. abwärts, werden 
in der letzten Classe der A2ften Großherzogl. Hessen- 
Darmstädter Lotterie gewonnen; den 29. Novem 
ber a. c. wird die Ziehung angefangen, und den 
10. December ist das Schicksal aller Nummern ent 
schieden. Hierzu sind noch Loose, mit der Devise: 
„Znm guten Zweck", im Original zu 50 fl. oder 
28 Rthlr. 9 gGr. 10 Hlr., so wie halbe und vier 
tel für das Verhaltnißmäßige, zu haben. Ferner 
sind in der 6sten und letzten Haupt-Classe der 67sten 
Braunschweiger Lotterie, deren Ziehung den 29. No 
vember anfängt, zu gewinnen: 31,000, 20,000, 
10,000, 5000, 2000, 1500, 12 a 1000, A0 a 500, 
70 ä 200, 115 ä 100, wozu ebenfalls noch ganze 
Loose zu -6 Rthlr. Conv. Mze., halbe zu iz Rthlr. 
und viertel zu 6z Rthlr., nebst Planen gratis, un 
ter Zusicherung reeller Bedienung und strengster Ver 
schwiegenheit , zu haben sind. Auswärtige Bestellun 
gen werden postfrei erbeten. Zugleich ersuche ich ^e- 
jenigen Interessenten, welche mit den frühern Classen 
dieser Lotterieen noch im Rückstände sind, beides in 
Gemäsheit des Planes und Looses, acht Tage vor 
per Ziehung gefälligst zu berichtigen; widrigenfalls
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.