Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1818, [1])

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dem Wasser,platze, 27 Alb. 4 Hlr. Dienstgeld 
1 Metze Hafer, excl. 2 Rthlr. vom Ackerd'.enste, haf 
ten Kaufliebhaber haben in obigem Termin den 
Zuschlag zu erwarten. Am 28. Marz 1818. 
Plümcke. ln tlclem Rausch. 
si. WilhelmShöhe. Die der Gemeinde Alten- 
ritte zugehör,ge, mit Genehmigung Kurfürstlichen 
Steucr-Collegii öffentlich verkaufte, von dem Ein 
wohner Henrich Hose zu Oberzwehren, erstandene 
Zehnlscheuer daselbst, bei der Lrnde, an der Kirche 
gelegen. Eh. Lrt. A. Nr. 75* , soll, wegen nicht 
bezahlter Kaufgelder auf Gefahr und Kosten des 
Plus-Licitanten anderweit öffentlich auögcboten 
werden. Hierzu ist Termin auf den 1. Mai d. I., 
früh 9 Uhr vor hiesiges Amt bestimmt, welches 
Kauflustigen zur Einladung hierdurch bekannt ge 
macht wird. Am 26. Marz 18,8. 
Kurf. Justitz-Amt hierfelbst. N e u b e r. 
In fidem. copiae Stern, A. S. 
22. Homberg. Da in Rücksicht des, in dem letz 
ten Termine zum öffentlichen Verkauf der dem 
Metzger Henrich Stolzenbach 4ter dahier, gehöri 
gen Immobilien, als: 1) Lit. B. Nr. 127. Ch. 
^Ack. 6| Rt. die Hälfte des. im Ganzen Ack. 
54 Rt. haltenden Stück Landes, hinterm Erlen- 
brunnen, an Johannes Knabefchuh und Major 
Murhard gelegen; 2) Nr. 218. ecn halbes Wohn 
haus in der Holzhäuser Straße, am Rathöver 
wandten Scheffer, ist das Eckhaus; 5) Nr. 37. 
^ Ack. 74 Rt. ein Stück Land, hinter dem Erlen- 
drunnen gelegen; 4) Lit. E. Nr. 24. 23 et 26. 
^ Ack. 5 t Rt. ein Stück Garten, am Kollerbach 
und dem Ellenbergischen Land, und 5) Lit. E. 
Nr. 36. £ Ack. noch ein Stück Garten daselbst, 
an Johann Henrich Zimmermann, erfolgten, noch 
immer zu geringen Gebote, dem Antrage des be 
treibenden hypothekarischen Gläubigers gemäß, ein 
nochmaliger Steigerungs-Termin auf den 10. Junii 
bestinrmt worden ist, so wird solches Kaufliebha- 
bern bekannt gemacht, um alsdann Vormittags 
10 Uhr auf hiesigem Amthause zu erscheinen, und 
demnächst das Weitere zu erwarten, und soll mit 
den erfolgten Meistgeboten die Steigerung eröffnet 
werden. Am 3. April 1818. 
Kurfürstl. Amt sserselbst. 
Zur Beglaubigung: Limberger. 
25. Cassel. Auf deö hypothecarischen Gläubigers 
Ansuchen, um Fortsetzung des a,rsgcklagter Schuld 
forderung halber erkannten öffentlichen Verkauf deö 
dem hiesigen Porzellanmaler^ Matthias Bernhard 
Beck'Und dessen Ehefrau zuständigen Hauses dahier 
in der Martinistraße, zwischen den Metzgermeistern 
Hartdegen und Linse, unter Nr. 54 gelegen, ist 
Steigerungs-Termin aufFreitag den i.Mai, Vor 
mittags um 9 Uhr, bei Kurfürstlichem Stadtgericht 
angesetzt worden, worin mit dem vorhin mit 
2200 Rthlr. geschehenen Gebot der Anfang beim 
Bieten gemacht werden soll. Kaufliebhaber, welche 
mehr zu bieten Willens sind, haben sich alsdann 
einzufinden, aufzubieten und nach Befinden auf 
das höchste Gebot den Zuschlag zu erwarten. 
Am 7. April 1818. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. - Burchardi. 
G. Wepler, Stadtgerichts-Secretarius. 
24. Cassel. Ein massives steinernes Haus mit klei 
nem Hintergebäude und kleinem Garten, in einer 
angenehmen und freien Gegend der Oberneustadt 
gelegen, wünscht man aus freier Hand zu verkau 
fen, und könnte die Hauptsumme des Kaufschillings 
auf selbigem stehen bleiben. Das Nähere ist zu er 
fahren in der Königsstraße im Hause Nr. 151 eine 
Treppe hoch. 
25. L r ch t e n a u. Da in dem zum Verkauf nachfol 
gender, der Witwe des verstorbenen Johannes 
Schmidt zu Fürstenhaqen zugehörigen, in dasiger 
Terminei belegenen Grundstücke, alö: i) ein Haus, 
Scheuer und Stallung, an Jacob Dippel und 
George Weiß; 2) 4 Ack. 4 Rt. Garten dabei, 
auf heute angesetzt gewesenen Llcitations-Termin, 
keine Käufer erschienen find, so ist auf weitere Jn- 
"stanz des Posthalters Christian Rofenblath zu Wal- 
burg anderer Verkaufs-Termin auf den 5. Mai 
d. I., Morgens 10 Uhr, nach Fürstenhagen in 
deö dasigen Greben Behausung anberahmt worden. 
Kaufliebhaber, so wie etwaige Pfandgläubiger wer 
den daher hiermit nochmals eingeladen, besagten 
Tages zur bestinunten Zeit an Ort und Stelle zu 
erscheinen, Erstere, um zu bieten, und nach Be 
finden den Zuschlag zu gewärtigen. Letztere aber, 
ihre allenfallsige Real-Anspräche bei Strafe nach- 
heriger Enthörung zu liquidrren und rechtlich zu 
begründen. Am 28. März 1818. 
K. H. Amt daselbst. G. Möller. 
In tidem G. W. Stamm, Amts-Assessor. 
26. Cassel. Zum nochmaligen Ausgebet des, zum 
öffentlich, doch freiwilligen Verkauf gebrachten, 
dem dermaligen Stadtgenchts-Dlener Henrich Vek- 
ker und dessen Ehefrau zustehenden Wirthshauses, 
zum bunten Bock, dahier vor dem Weser Thore, 
zwischen dem Wege und der Ahna gelegen, nebst 
dazu gehörigen, nach Ch. A. Nr. 4. 24 Ack. 7 3 ^. 
überhaupt haltenden Garten, amd weiter \\ Ack. 
7 Rt., nach Ch. K. Nr. 106. bei der chemal. Lohmühle 
an der Ahna gelegen , wovon überhaupt 1 Rthlr. 
10 Alb. Grundzinse jährlich zu entrichten, istaufweü 
tcreü Ansuchen anderweiter Steigerungs-Termin auf 
Freitag den 24. April, Vormittags um ro Uhr, bei 
Kurfürstlichem Stadtgericht angesetzt worden, rn 
welchem mit dem bereits vorhin geschehenen Gebot 
der 3800 Rthlr. die weitere Steigerung eröffnet 
werden soll. Kaufliebhaber haben sich alsdann ein 
zufinden, aufzubieten und nach Befinden auf das 
höchste Gebot den Zuschlag zu erwarten. 
Am 10. April 1818. . . 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burcharot. 
G. Wepler, Stadtgerichts-Secretarius.
	        

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