Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1818, [1])

Wiese, die Bleiche genannt, ist anderweiter Vers 
pachtungs-Tcrmtn auf Freitag den 13, d. M. März 
auf dem Ackstätzter Raihhuuse, Vormittags i: Uhr 
bestimmt worden, welches Pachtltebhabern hiermit 
vnter dem Bemerken bekannt gemacht «sied, daß 
mit dem bereits gelcheberen jährlichen Pachrgebore 
von 139 Rchlr. der Anfang beim Ausbieten gemacht 
werden soll. Cassel, am z. März't8r8. 
Bürgermeister und Rath allh. Lvdw. Stern, 
z. Die Der hiesigen Metzger Gilde bisher ivervachtet 
gewesene, und mit dem Schluß des vorigen Jahres 
pachrlos gewordene Befvgniß, 150 Stück Hämmel 
arrfdrmStadtforstevordem Leipziger Thore weidenzu 
dürfen, soll Freitage den »3. d. M. März, Vormit, 
tags 11 Uhr auf dem Altstädte? Rathhavse noch 
mals öffentlich anegedoten, und mit dem bereits ge, 
fch'hentn jährlichen Pachtgedote von 270 Rrhlr. der 
Anfang »um Auebtetrn gemache werden, weiches 
Pachtliebhabern hiermit nachrichtlich bekannt ge 
macht wird. Cassel, am 5. März 1818. 
Bürgermeister und Rath allh. Ludw. Stern. 
LogiS in Cassel zu vermiethen: 
1. Beim Kaufmann Gorrlteb Pugge im Eckhaus der 
Jvhavntestraße in der ersten Etage, Swbe, zwei Käme 
mern, Küche, Hoijkammrr und Kellerraum, mit 
oder ohne Meubcks. 
2. In der Martinistraße Nr. 60 zwei bequeme Logis, 
eins in der dritten Erage vorn heraus, und eins auf 
dem Flügel-Anbau, beide auf Ostern. 
3. Obnweit dem AUstädrer Rarhbaufe in Nr. 796 
jrvriStobcn, Küche, Kammer, nebst verschlossenem 
Keller, auf Ostern. 
4. Auf dem Garde du Corps,Platz Nr. iry in der 
untern Etage zwei tapezine Stoben, Beoienten- 
stube, Kammer, Küche, Keller, Pferdestall und Boden. 
5. Hintrrm Aitstavrer Rarhhaue in Nr. 808 ein kleines 
Logis für einen stillen Haushalt, auf Ostern. 
6. Oden am Markt Nr. 69z in der dritten Etage 
Stube, Kammer, Küche undKeller, an einen stillen 
Haushalt, sogleich oder auf Ostern. 
7 . In der Unterneustadt auf dem Holzmarkt Nr. 985 
zwei Treppen hoch, zwei Stuben, Küche, Kammer, 
auf Ostern. 
8 . In der Elisabether Straße Nr. 229 in der dritte» 
Etage einige Zimmer, mit oder ohne Meubels, auf 
künftigen Monat Junit. 
9» Hinterm Marstall Nr. 724 eine Etage, bestehend 
in einer tapejirten Stube, nebst Alkoven und einer 
-roßen Kammer, einer tape.irten Stöbe htnreuaus, 
Küche und Holzstall, nebst K'Üer, auf Ostern. 
io. In der untersten Köntgsstraße Nr. 1152 sind einige 
Logis nebst Srallung zu vermiethen. 
3n der Dionysienstraße Nr. 128 im Wirthshaus 
Stockholm in der zweiten Etage ein Logis, bestehend 
aus twet Smbe», zwei Kammern und Küche, alles 
in' einem verschloßnett Gang sich befindend, auf 
Ostern. 
ir. Zn der Frankfurter Straße Nr. 43 im Hinterhaus 
ein Logis, sogleich oder auf Ostern. 
13« Zn der Dionysienstraße Nr. 89 in der dritten Etage 
ein Logis, enthält Stube, Küche, zwei Kammern 
und Platz im Keller; in derselben Etage bei Frau 
Poppe ist das Nähere zu erfragen. 
14. Zn der Dionysienstraße Nr. 373 ein Logis, auf 
Ostern. 
15. Eia Logis, nebst einer Werkstätte für Feuerarbeie 
ter, ist ans Zohannis zu vermiethen; das Nähere 
hierüber erfährt man in der Wtlhelmehöher Straße 
Nr. 77 eine Treppe hoch. 
16* Zn der Casernenstraße Nr. 360 zwei Logis gleicher 
Erde, jedes besteht in Stube, Küche, zwei Käme 
mern, Boden, Kuh» und Schweinestall und Keller, 
beide Logis beisammen oder einzeln, welche zu allen 
Gewerben schicklich, besonders zur Wirthschaft, die 
schon seit langen Zähren darinnen geführt worden 
ist; nähere Nachricht ist am Markt in Nr. 706 zu 
erhalten. 
17. Zn der Petristraße Nr. 284 ein Logis, auf 
Ostern. 
18- Zn der Aegydienstraße Nr. 739 die unterste Etage, 
besteht in zwei rapeztrten Stuben «nv Alcvven, zwei 
Stuben hinten heraus und Küche, Holzplay und 
Keller, auf Oster» oder Johannis; das Nähere 
erfährt man unten im selbigen Hause. 
19. Bei der Wt:we Mauritius in der Wilhelmshöhe» 
Vorstadt zwei bequeme Logis, sogleich vderaufOstern. 
20. Zn der Elisabether Straße Nr. 230 einige Logis, 
auf Ostern; man melde sich beim Schreinermeistev 
Krug. 
21. Zn der Dionysienstraße Nr. 97 die dritte Etage, 
getheilt oder beisammen, jedes in Stube, Kammer, 
Küche, verschließbarem Kelle» und Holzplatz, auf 
Ostern. 
22. In der obern Johannisstraße Nr. 3^9 irr der ersten 
Erage eine tapeziere Stube und Kammer, mit oder 
ohne Meubels, sogleich. 
23. Zm Murhardscheu Hause in der Wilhelmshöher 
SUl'e am Ronveei, verschiedene bequeme Logis, auf 
Ostern. 
24. In der Martinistraße Nr. 10 bei der Witwe Krach 
ein Logis in der zwecken Etage, besteht aus Stabe, 
zweiKammern, Küche uudHolzplatz, mit oder ohne 
Meubels, auf Ostern. 
Personen, welche verlangt «erden: 
1. Bei einem einzelnen Frauenzimmer wird auf Ostern 
ein Mädchen mittlern Alters, gegen gute» Lohn und 
solide Behandlung, verlangt, welches aber gut bür, 
gerlich kochen und gehörig rein machen kann. Ueber 
feine bisherige gute Aufführung muß es sich durch 
glaubhafte Zeugnisse iegttimirtn können. Das Na,
	        

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