Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1817, [1])

C 114 ) 
lenden Erblelhe, über seine Solidität und seine 
Bermözensumstände, in continenri vollgültig \n 
legitimiern im Stande ist. Die Bedingungen kön- 
ncn drei Tage vor dem Termin auf der Ober,Rent, 
kammer eingesehen werden. Cassel, am 24. Jan. 
I8i6. K. H. Ober-Rentkammer. 
4. Der Herr Geheime-Rath von Reineck ist Willens, 
dle Occonomte seines in Kurhessen bei Westuffeln, 
nahe an der Paderbvrnischcn Grenze belegenenGuts 
Sieberhausen aus der Hand zu verpachten. Zur Ver 
pachtung kommen 471 Ack. pflugbare Ländereien, 
4y^Ack. 7!Rt. Wiesen, und 2^ Ack. 8 Rt. Garten. 
Es sind ausgedehnte Huden für Rindvieh und 
Schweine vorhanden, und können des Sommers 
über 400 Stück Schaafe ausgeweidet werden. Von 
Diensten erhält der Pachter: 350 Tage Sicheldienste, 
96 TageAckerpfiüge, laErndrewagen und9Dünge, 
wagen; an Holz: 10 Klaftern büchen Scheitholz, 
12 Fuder Buschholz, und das erforderliche Nutz- 
und Werkholz. Das Gut ist ein geschlossenes Conti- 
nuum, welches jedes beliebige WirthschaftsrSystem 
zuläßt. Die Lage in einer Entfernung von 5 Smu- 
den von Cassel, und 7 von der Weser, sichert de» 
Absatz der Producte. Die Gebäude sind dem Zweck 
entsprechend, und die Brennerei, in einem Hellen ge 
räumigen Local angelegt, genießt des Vortheils eines 
mittelst Rohrleitung in das Kühlfaß rc. fließenden 
guten Wassers. Der weitere Holzbedarf zu diesem 
Gewerbe kann in den ganz nahe gelegenen Forsten 
billigen Preises angekauft werden. Die Pachrbedin- 
gungen sind einzusehen, und über alles nähere Aus 
kunft zu erhalten zu Sieberhausen bei dem 
Verwalter Laupert. 
Sieberhauscn, den r. Januar 1316. 
Logis in Cassel zu vermiethen: 
r. In der Königsstraße Nr. 127 die erste Etage mit 
Zubehör, N gutem Stand; in Nr.no derselben 
Srraße erhalt man nähere Nachricht.. 
L. In der Bellevue-Srraße Nr. ro der ganze dritte 
Stock, bestehend in vier hettzbaren Stuben, drei Kam 
mern, Küche, Holzplatz und Keller, auf Ostern. 
z. In der Königsstraße Nr. 109 die zweite Etage, 
auf Ostern. 
4. In der Schloßstraße Nr. 155 die unterste Etage, 
welche zur Handlung eingerichtet ist, auf Ostern; 
das Nähere erfährt man zwei Treppen hoch. 
5. Am Brink in Nr. 418 zwei Stuben, Kammer, 
Küche und Platz im Keller, auf Ostern. 
6 . In der Holländischen Straße im Klingelhöferschen 
Hause ein Logis, besteht in einerStube, zweiKam- 
mern, Küche und Platz im Keller. _ 
7. In der mittelsten Johanntsstraße Nr. 758 die 
vierte Etage, auf Ostern. w B _ 
8 . In der Schloßstraße Nr. 173 in der Wiederholdschen 
Erben Behausung zwei Treppen hoch zwei Stuben, 
Kammer, Küche und Keller; düs Nähere erfährt 
man beim Bierbrauer Peilert. 
9. In der Martinistraße Rr. 78 ein Logis gleicher 
Erde. 
ro. In der Martinistraße Nr. 77 die erste Etage, be 
stehend aus fünf Piecen, nebst Küche, Keller und 
Hvlzplatz; in der dritten Etage sechs Piecen, nebst 
Küche, Kell-r und Holzplatz, auchMirgebrauch des 
Waschhauses, beide auf Ostern. 
11. Auf derWilhelmebruekeNr. 1077 ein Logis in der 
Bel-Etage, besteht in fünf Stuben, vier Kammern, 
Küche, Platz für Holz und Keller, auf Ostern. 
12. In der Martinistraße Nr. 12 ein Logis in der 
untern Etage, für alle Gewerbe passend, aufOstern. 
13. In der ElifabetherStraße Nr. 229 die ganze Bel- 
Etage, mir der Altane üöer den Arkaden, und allen 
Bequemlichkeiten, auf Ostern; in der zweiten Etage 
zwei Stuben, mir oder ohne Meubles, sogleich; 
drei Treppen hoch ist sich zu melden. 
*4', 2m weißen Hof Nr. 62z, der Hoföackerei gegen 
über, die zweite Etage,, besteht in zwet Stuben, 
zwei Kammern und Küche, auf Ostern. 
15. Vordem holländischen Thor bei derWitwe Fündler 
ein Logis gleicher Erde, bestehend aus drei tapezirten 
heitzbaren Staben, zwei Kammern, Küche, Keller, 
.Mitgebrauch des Waschhauses und Brunnen aufdem 
Hof, aufOstern. 
1 6 . In der Fischgasse Nr. 816 hinten heraus zwei 
kleine Logis, aufOstern. 
17. In der Marställer Straße Nr. i8i in der zweiten 
Etage Stube, zwet Kammern und Platz im Keller, 
sogleich oder aufOstern, für einen stillen Haushalt. 
18. In der Martinistraße Nr. 64 vier Treppen hoch 
Stube, zwet Kammern und Küche, daselbst drei 
Treppen hoch die ganze Etage, besteht aus drei Stu 
ben, Cabinet, Kammer, Küche, Keller und Platz 
für Holz, auch kann aufVerlangen noch ciueStude 
und zwei Dachkammern dabei gegeben werden« beide 
auf Ostern. 
19. In der Unterneustadt Nr. 99z bei Jacobi Stube, 
Kammer und Küche, hinten heraus, auf Ostern. 
20. In der Unterneustadt in der Leipziger Straße 
Nr. 952 die unterste Etage, gleicher Erde, enthält 
zwei Stuben, Kammer, Küche, Holzstall und Mit 
gebrauch vom Waschhaus und Keller, in Nr. 944 
Stube und zwei Kammern, ingleicheu Stube, drei 
Kammern und Küche, auf Ostern. 
21. In der Wilhelmsstraße Nr. 138 einige Logis, 
sogleich. 
22. In der Hohentborstraße Nr. 484 im Hinterhaus 
einige Stuben, Kammern, Küche, Holzplatz und 
Keller, beisammen oder einzeln, auf Ostern. 
23. In der Casecnenstraße Nr. 336 die dritte Etage, 
enthält zwei Stuben, Kammer, Küche, Boden und 
* Platz im Keller, sogleich oder auf Ostern. 
24. In des Baumeisters Engelhardt Behausung am 
Leipziger Platz ein Logis und Pferdestall.
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.