Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1814)

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stige sich in praefixo Morgeys 10 Uhr auf hiesigem 
Rachhause einzufinocn, auf eben genannte Grund, 
stücke zu bieten, und der Meistbietende den Zuschlag 
zu erwarten Am 30. Junri «8 4. 
Kurfürst!. Hessisches Justizamt daselbst. 
' Strübe. In fidem N 0 essel. 
. 7. Schenklengsfeld. Auf Instanz veö Handclsm. 
Raphael Israel Weinberg, soll ausgeklagrer Schul, 
den halber der, der Anna Gela Heimrorh dahier 
zugehörige, zwischen Valrin S öpplere Ehefrau 
und Georg Heimroth gelegene Garten, öffentlich 
meistbietend verkauft werden, und tst hierzu Termin 
auf den 9. September nächstkünfrrg bestimmt wvr, 
den. Kaufiiebhaber sowohl, als auch diejenigen, 
welche an den gedachten Garten Ansprüche zu haben 
vermeinen, werden demnach vorgeladen, bemerkten 
Tages früh io Uhr vor dem. hiesigen Amte zu er, 
scheinen, Erstere um zu bieten und des Zuschlags an 
den Meistbietenden ju gewärtigen, Letztere aber um 
ihre Ansprüche rechtlich zu begründen. 
Am i.Iulii 18*4. 
Kurfürst!. Hessisches Amt Landeck. 
8. Cassel. Auf Ansuchen des Metzgermeisters Chri, 
sioph Krach und dessen majorennen Sohnes, Metz, 
germeisters Paul Krach, wie auch des Metzgermei, 
sters Conrad Becker in natürlicher Vormundschaft 
seines Sohnes Christoph Becker, und des Metzger, 
Meisters Friedrich Vacke, als Vormund über des per, 
stordenen Metzgermciffers George Krach nachgelasse, 
nen Kinder, ist der öffentliche doch freiwillige Ver, 
kauf deren gemeinschaftlichen Hauses dahier in der 
Martinrstraße zwischen dem Orechslcrmctster Betzhold 
und dem Schneidermeister Liehmann unter Nr. 69 
des Brandsteuer - Katasters belegen, erkannt, uvd 
hierzu Termin auf Freirag den 14. Octvber angesetzt 
worden ; wozu Kaufiiebhaber hierdurch eingeladen 
werden, um sich aleoann Vormittags um 10 Uhr 
vor Kurfürstlichem Stadtgericht dahier einzufinden, 
zu bieten, und auf das höchste Gebot nach Befinden 
den Zuschlag zu gewärtigen. Ucbrigens soll in dem 
bestimmten Termin ml: dem bereits geschehenen Ge, 
bor ver 2700 Rthlr. ver Anfang zum Auöbielen 
gemacht werden. Am 22. Juki 1814. 
Kurfürstliches Stadtgericht daselbst. 
F. Fulda. H. E. Koch, Stadt».Sccretarius. 
9. Cassel. Nachdem auf Ansuchen der Kinder und 
Erben des verstorbenen Peruquiers Peter Aubery, 
namentlich i) des Schullehrers Ernst Aubery, 2) des 
Friseurs August Aubcry, Z) der Dorothea, desPo, 
famentirers Eskuche Ehefrau, geborne Aubery, und 
4) des Riemer George Aubery, wie auch 5) des über 
den abwesenden Wilhelm Aubcry bestellt«» Vor, 
munde, Gärtner Grasmever, zum Behuf der Ver, 
thcitung der öffentliche doch freiwillige Verkauf des 
gemeinschaftlichen Hauses allhter an der obersten 
- Jvhannisstraße Ecke zwischen Ver Wittwe des Kauf, 
mann- Williuö und dem Sanlermeister Melchior 
Braun gelegen, unter Ne. ZZo des Brandsteuer, 
Catasters, erkannt und hierzu Termin auf Freitag 
den 14. Dekoder Vormittags um 10 Uhr angesetzt 
worden; so wird solches Kaufliebhabern hierdurch 
bekannt gemacht, um sich in obbcmeldetem Termin 
dahier vor Kurfürstlichem Stadtgericht einzufinden, 
zu bieten, und auf das höchste Gebot nach Befin, 
den den Zuschlag zu gewärtigen. Am 22. Jutii 1814. 
Kurfürstliches Stadtgericht daselbst. 
F. Fulda. H. E. Koch, Stadt, Secretarius. 
io. Cassel. Da zur öffentlichen jedoch freiwilligen 
Versteigerung des den Kindern mi> Erben des ver, 
sivroenen hiesigen Tabackspinners Jacob Zufall und 
dessen vor ihm verstorbenen Ehefrau Anne Carharina. 
geborne Range zugehörigen allhter vor demvolländi, 
schen Tyor am Seilerwege am Bäcker Wenzel L.it. 
Ch. K. Nr. 2 a 5 a i- Acktr und Nr. 216 ä 4-ckee 
4 Rukheu gelegenen Gartens, ein andtkweiter Lici, 
tarior.s . Termin auf den uachstküuftigen 26. August 
praefigirt worden, und alvdann mit dem geschehe, 
neu Gebot von 662 Rthlr. Der Anfang beim Aus, 
bieten gemach: werden soll, so" wird dieses Kauf- 
liebhabe^n hiermit bekannt gemacht, um au dem 
bemeidelen Tage des Morgens um io Uhr vor Kur, 
fürstlichem Sradlgericht zu erscheinen und ihre Ge, 
bore zu Pro okoll zu geben, worauf dann der letzt 
und mcindrekend Gebliebene nach Befinden den Zu 
schlag zu gewärtigen har. Am 22. Julii 1814* 
Kurfürstliches Stadtgericht daselbst. 
F. F u l d a. H. E. Koch, Stadt» Secretarius. 
M. Cassel. Zum öffentlichen Verkaufdee dem Schrei, 
ner Peter Brandau und dem Kleid^rhandler Valentin 
Machmar allhrer gemeinschaftlich zugehörigen ererb, 
ten Hauses Nr. «66 zwischen dem Schuhmacher 
Ludwig Götz und der Ahne belegen, ist ein ander, 
weiter Lictrarions Termin auf den lyken des künf, 
tigen Augusts angesetzt worden und es werden da, 
Her Kaufiiebhaber eingeladen, sich alsdann des Vor, 
mittags um io Uhr vor Kurfürstlichem Stadtgericht 
rinzufinden, ihre Gebote abzugeben md nach Be, 
finden auf das höchste Gebot den Zuschlag zu ge, 
wärtigen, wobei jedoch zugleich bekannt gemacht 
wird, daß der Wittwe des hiesigen Fuhrmannes 
Linnemann in dem erwähnten Hause die lebensläng, 
liche freie Benutzung einer drei Treppen hoch dele, 
genen Kammer zusteht, und daß in dem Termin 
mit dem schon gefchehenen Gebor von 505 Rthlrn. 
der Anfang beim Auedieren gemacht werden sott. 
Am 22. Julii 18*4. ' 
Kurfürstliches Stadtgericht daselbst. 
F. Fulda. H. E. Koch, Stadt»Secretarius. 
12. Cassel. Da zum öffentlich freiwilligen Verkauf 
des den hinterlassenen Kindern des verstorbenen 
hiesigen Metzgermc,sters H-innch Dietzel zugehörigen 
inderKarlshafer-Straße, zwischenEmanuel Manrels 
Erben und dem Wirchöhause zurSrudr Mannheim 
gelegenen Wohnhauses nebst Zubehör, auf Ansuchen
	        

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