Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1814)

welchen ein;'prächtige Carolinische Pappel ihren Schatten verbreitet. UeberhaupL sind 150 der 
besten tragbaren Obstbaume im Garten, welche eine mehr als überflüßige Ausbeute geben. 
Der Gemüsegarten ist durchaus frey von Baumen, daher die Früchte in demselben besonders 
gut gedeihen. Am äußersten Ende des Gartens, da, wo er an das Feld stößt, ist ein Schnek- 
kenberg, von welchen man die ganze Gegend mit dem Herkules, das Schloß, die Löwenburg, 
Montcheri, das chinesische Dorf Moulang, sowie die sämtlichen Herrlichkeiten von Wilhelms- 
höhe, mit einem Blick überstehet. Das Ganze ist auf 11000 Rthlr. tapiri 
Bedingungen der Ausspieluug: 
§s werden 4000 Loose ausgegeben, deren ein jedes Z Numern enthält, der Preis eines sol 
chen Looses ist.2 Rthlr. 20 Ggr. nebst 3 Ggr. Schreibgebühr für den Collecteur. 
Da nun besagte Lotterie 16000 Numern enthält, so werden zugleich noch 4000 Loose ge 
macht, deren jedes nur eine Numer enthalt; diese Loose sind lediglich dazu bestimmt, um die 
jenigen Numern unentgeltlich zu ersetzen, welche in den ersten 5 Classen herauskommen, da 
mit ein jeder Interessent für sein eingesetztes Geld zur letzten Classe noch Z Numern, welche 
nicht heraus sind, im Spiel behalte. Es ist der Vortheil dieser Einrichtung so auffallend, 
daß man nicht zweifeln kann, er werde jedem Interessent einleuchtend seyn: denn wenn zum 
Beyspiel es sich zutrüge, daß alle 3 Nummern eines Looses in den ersten 5 Classen heraus ge 
zogen würden, so bekommt der Interessent Z neue Numern umsonst, mithin hat er 6 Numern 
die für den Einsatz spielen. 
Der Inhaber desjenigen Looses und der Numer, worauf in der gedachten 6ten Classe 
der Hauptpreis von 20000 Rthlr. fallt, hat sodann das vorbeschriebene Haus und Garten ge 
wonnen, und wird ihm solches 6 Wochen nach geschehener Ziehung und erfolgter Aushändi 
gung des Looses, frey von Schulden und Hypotheken, so wie von rückständigen Abgaben/über 
liefert; vorausgesetzt, daß die gehörige Anzahl Loose verkauft worden, als worüber zu rechter 
Zeit das Nötige in den Zeitungen bekannt gemacht werden soll; wobey jedoch ausdrücklich 
bemerkt wird, daß auf diesen Fall, die Verspielung in der nächstfolgenden Lotterie gesche- 
• hen soll. 
Der Freyherr von Oeynhausen hat zu diesem Ausspielungs-Geschäft den Unterzeichneten 
als Bevollmächtigten das Weitere übertragen, welcher auch den Betrag der verkauften Loose 
so lange in Deposito behält, bis dem Gewinner das Haus und Gartenwesen überliefert 
worden. 
Die Loose werden durch das FreyherrlichvonOeynhausensche Wappen, so wie durch die Na 
mens-Unterzeichnung des Unterschriebenen beglaubigt. Die Numer, auf welche der Gewinn gefal 
len ist, wird in der Frankfurter, Casselschen und Hamburger Zeitung bekannt gemacht werden. 
Derjenige der Herrn Co.llecteurs, in dessen Collecte der Treffer fallt, bekommt vom Ge 
winner ein Douceur von 25 Friedrichsd'or. 
Wer eine Collecte zu übernehmen geneigt ist, beliebe sich in Zeiten an den Herrn Baron 
don Oeynhausen in der Wilhelmshöher Allee ju wenden und vorteilhafte Bedingungen ru 
erwarten. 
Cassel, den i 7 ten Iunp 1814 * 
bey hiesiger Landes- 
Dieci^ Dr. 
Regierung immatmulirter Nota?» 
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