Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1814)

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von ihrem Manne unterm 12. Febr. d. I, vor acht 
Zeugen erricht tes Testament bei Kurfürst!. Amte da, 
hier überreicht und um dessen Publikation gebeten. 
Da nun hierauf i'tif P-ibl-karion demeldeten Testa 
ments Termin «s»f Freitag den 27 . Mat d. I. Vor, 
MiltHgs.um ii Uhr präfigiret worden ist, der Auf, 
enthaltsort zweier Erb-Interessenten des Testators, 
nämlich dessen Bruders Wilhelm Andreas ButtlerS 
Eohn, Namens Friedrich, und dessen Schwester 
' Katharina Elisabeth, unbekannt ist; so werden solche 
hierdurch öffentlich vorgeladen, in dem angesetzten 
Termii e entweder persönlich, oder durch bevollmäch, 
tiate Manvatarien zu erscheinen und der Testaments, 
Publikation beizuwohnen, widrigenfalls für sie Cu, 
rarvres bestellt werben sollen. Wanntried, den 23. 
April 1814. Kurheff. Amt das. 
C. W. Haltenbach. 
In fidefti Z. G. Oeste, Stadt, u.Amte,Aktuar. 
3. Daß ich meine Spezerei, und Tabackehandlung 
nach der holländischen Straße Nr. 567 ins Haus 
der Frau Amtmännin Eskuche verlegt habe, und daß 
daselbst bet mir sofort alle Spezereiwaaren, so wie 
alle Sorten Rauch, und Schnupftaback in bester 
Qualität zu möglichst billige» Preisten zu haben sind, 
zeige ich meinen Handelsfreunden hierdurch erge, 
benst an. Martin Hahn. 
4. Zwei tannene Bütten, 8 Fuß imDurchmester und 
3 Fuß Höhe tm Innern, mit 4 eisernen Reifen, des 
gleichen eine eichene, 4 Fuß im Durchmesser und 
2f Fuß Höhe im Innern, mit z Stück starken eiser, 
ven Reifen, 3 Stück eiserne Töpfe, 9Eimer haltend, 
«inen Wolf zum Kratzen der Wolle, eine Hebelade 
vnd eine Wagenwtnde sind zu verlassen in der Wil, 
helmShöher Vorstadt auf der neuen Bleiche. Auch 
wird zugleich bekannt gemacht, daß jetzt keine MUi, 
ßärwasche mehr daselbst gebleicht wird. 
g, Da vermöge einer Bestimmung Kurfürst!. Kriegs, 
Collegii zweiten Departements dahier die neben der 
v-uen Caftrne vor dem Witdelmshöher Thore befind» 
lieben Stallbarackrn, bei nicht annehmlich befunde, 
new frühern Gebore, sowohl m ganzen Ställen, als 
einiklnen Abtheilungen, nochmals, jedoch zum letz» 
lenmale zvm Verkauf ausgeboren werden sollen; so 
macht dies Unterzeichneter Kauftiebhabern hiermit 
Lff'Ntlich bekannt, damit sic in dem dazu auf den 
24. dieses MvnarS früh ivUhr angesetzten Termine, 
«» Ort und Stelle der genannten Baracken erschei, 
‘ nen, und unter den vorgelegt werdenden Bedingun, 
gen ihre Gebore abgeben können. Cassel, den 5. Mai 
1814. Haußmann, Ooerschultheiß, 
VIA. cornmiss. 
Alle diejenigen meiner Clienten, welche die mir, 
als vvrhtnnigrm Prokurator bei dem Tribunale z» 
Hersfelv, anvertrauten Dokumente oder die über 
ihre Prozesse verhandelten Akren, noch nicht zurück 
erhalten haben, fordere ich hierdurch auf, diese!, 
beu , gegen Bezahlung der noch rückständigen Ko, 
sten, sofort bei mir, an meinem jetzigen Wohnorte, 
avzuhvlen, oder sich schriftlich und durch bu Post, 
franco, an mich zu wenden, widrigenfalls sie die 
ihnen enlstehesden Nachtheile sich selbst b'tzumeffcn 
haben. Spangenberg, am 7. Mat 1814. 
Lometsch. 
7 » Ich habe das Haus Nr. 332 in der obern Kaser, 
nenstraße (Schweinemarkt) zwischen Herrn Stadt, 
Baumeister Rudolph und der Frau Wittwe Schör 
Stiegen, von Herrn Gunst um eine gewisse Lumme 
Gelbes gekauft; wer etwas noch daran zu fordern 
fiat oder näherer Käufer zu seyn glaubt, wolle sich 
bis den lg. Junii bei mir melden. 
Friedrich Bauer, Malermeister. 
8. In der Martinistraße Nr. 2 steht eine Repositur, 
Dvnbank, Waagen und alles Zubehör aus freier 
Hand zu verkaufen. 
9. In Beziehung auf die frühere Bekanntmachung 
wird dem Publikum eröffnet, daß die Leihbank an, 
noch Gelder und zwar, wenn sie binnen den näch 
sten 4 Wochen dargeliehen werden - zu vier Procent 
Zinsen annimmt, daß auch zur Annahme der Gelder 
und Ausbändigung der Aktien wieder die Morgen, 
Stunde von 8 bis y Uhr bestimmt ist. 
Cassel, den 10. Mai l 8 » 4 . 
Die Direktion der Leih bank. 
10. DrS Portrait Seiner Hochfürstlichen Durchlaucht 
VeS Kurprinzen von Hessen, von mir nach einem 
Gemälde, wozu Höchstdtefelbe mir mehrere Sitzan, 
gen gaben, in Kupfer gearbeitet, in groß Format, 
ein Viertheil Lebensgröße, ist bei mir der Abdruck 
schwarz auf Velin »Papier zu 1 Rthlr., dasselbe in 
Oelfarbe illuminirt zu 4 Rrhlr. zu haben. Letztere 
Manier ist von Oelgemälden kaum zu unterscheiden. 
I. H. Krevel, Portrait» Maler, 
an der Fuldabrücke, Rr. 040. 
ii* Unterm 28. August und iZten September vorigen 
Jahres machte ich bekannt, daß ich mein Kom'vir 
und meine Tabackefadrikate von hier nach Althal, 
densleben verlegt hätte. Jetzt, da Magdeburg wies 
der frei ist, habe ich beides wieder hierher verlegt- 
Dis Geschäfte, welche Herr Jacob-' Steinbrück un, 
ter seinem Namen gemacht hat, hören auf. ES 
treten in allem die vorigen Verhältnisse wieder ei". 
Die Firma: „Gottlob Narhusius" hat von 
heute an in Magdeburg wieder Statt, und ich habe 
Hrn. G. A. Hillebrand und Hrn. Jacob Stein, 
brück wieder in Procura übertragen. In allem also, 
waS meine Tabacksfabrike und übrigen HandlungS, 
geschäfte betrifft, bitte ich, sich wieder hierher an 
die Firma: „Gottlob Nath usiuS" - was aber 
die Prvducte meiner Oeconomie und meine übrigen 
Fabriken zu Althaldeneleben betrifft, ferner an das 
dasige Oeconomie, und Industrie,Comptoir zu adref, 
siren. Magdeburg, den 4. Mat 1814. 
Gottlob NathufiuS.
	        

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