Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1814)

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Zuschlag, bei annehmlichen Geboten, sofort erfolgen 
kann. Züschen am 25 . März i 8 i 4 . 
Der Freiherr!, v. Dalwigksche Administrator, 
Sekretär C. Prentzel. 
6 . Die Wittwe des vor langen Jahren in Dillich, 
Amts Borken, verstorbenen Försters Jungermann, 
Margaretha geborne Möller, welche sich bet der 
Wittwe des verstorbenen Förster Crede, unterm 
Hirschberg unweit Groß - Allmerode aufhielt, ist 
kürzlich daselbst verstorben, und hat, unterm 3 . März 
3 . c. eine gewisse letzte Willens, Verordnung errich 
tet, zu deren Publikation Termin auf Dienstag den 
Z. May nächstkünftig angesetzt worden. Werbei dem 
Inhalte dieser Disposition interessirt zu seyn ver, 
meint, hat sich im angesetzten Termin Vormittags 
io Uhr vor hiesigem Amte zu melden, und solchen 
anzuhören Oberkaufungen am 23. März 1314. 
Kurhessisches Justizamt. B u r ch a r d i. 
7. In der Frau Wittwe Bachmännin Hans auf dem 
Wall in der zweiten Etage sind verschiedene moder 
ne Möbels, Küchengcschirre und Hausgeräthe aus 
freier Hand zu verkaufen. 
8. Ein im dauerhaftesten Stande befindlicher Korb 
wagen zu drei Personen, welcher mit einem auch 
zwei Pferden gefahren werden kann, und welcher 
auch Raum zu Coffers hat, stehet nebst dem ein 
spännigen Geschirr in der Dionisienstraße Nr. 122 
zu verkaufen. 
9. Ein Stück Land in einem Garten nahe vor dem 
Holländischen Thor ist zu vermiethen; man frage 
in der Martinistraße Nr. 6l. 
ro. Ein Familienvater in einer zum Großherzogthum 
Hessen gehörigen Provinz sucht für seine Kinder 
einen brauchbaren Erzieher, und ich bin beauftragt, 
über die mit dieser Stelle verbundenen annehmlichen 
Bedingungen nähere Auskunft zu ertheilen. 
Cassel, den 23. Marz 1814* 
Wille, 
Prediger der Oberneustädter deutschen Gemeinde. 
‘ii. Zur Spediti on xer Achse und zu Wasser 
darf ich mein Etablissement, am Maynkanale da 
hier, als vollkommenes Genüge leistend, erklären 
und empfehlen. Bersche werden diese Behauptung 
'nicht nur bei regelmäßigen Versendungen, sondern 
auch bei solchen, wo die Zeitumstände ein ungewöhn 
liches Wechseln der Schiffsladung mit der Achse 
und Vice-Versa, gebieten, durchaus rechtfertigen. 
G. I. Sommer Sohn, senior, 
in Hanau a/M. 
X2. Von der 46sicn Frankfurter Lotterie, welche 
854'2oo Fl. Gewinne enthält, wird die Zte 
Classe am gosten Marz gezogen; hierzu sind 
ganze Loose zu 37 Fl., halbe zu i8ì Fl., 
Viertel zu 9 ± Fl., wie auch zur Bequemlich 
keit der Herren Interessenten auf alle Classen 
gültige ganze Loose zu 75 Fl., halbe zu 37 % 
Fl. und Viertel zu iz ß Fl. zu haben bei 
Hermann Stiebel, Hauptcollecteur, 
Wollgraben Nr. 2 in Frankfurt a. M. 
IZ. Unterzeichneter macht dem geehrten Publikum hier, 
durch bekannt, daß er seine Wohnung in der ober 
sten Marktgasse Nr. 319 jetzo verändert hat, und 
nunmehro in der obersten Druselgasse Nr. 299 beim 
Kaufmann Rösing eine Treppe hoch wohnt. 
Jonas Meyer Dellewie, Hauptkollekteur. 
14. Der sonst in Sattenhauseu, Amts Neuengleichen, 
gewohnt habende Schuhmacher Andreas Günther 
hat, unterm 2. d. M., auf seinem zu Heiligcnrode 
gehabten Krankenlager, ein Testament errichtet, und 
dieses zeucht ich hinterlegen lassen. Am 5. ejusdem 
ist derselbe mit Tod abgegangen, und hat dessen in 
Heiligenrode wohnender Sohn Friedrich Günther 
zur Publikation desselben Termin auf Dienstag den 
3. Mai ausgebracht, zu welchem alle diejenigen, 
welche der Inhalt des Testaments angehen möchte, 
andurch öffentlich vorgeladen, um alsdann Vormit 
tags lo Uhr der Eröffnung des Testaments vor hie 
sigem Amte beizuwohnen. Oberkaufungen den 26. 
März 1314. 
K.H.Justizamt hiersclbst. Burchardi. 
iZ. Endesunterzeichneter macht hierdurch bekannt, daß, 
da sein Sohn Johann Heinrich Göbel, aus leicht 
sinniger Verschwendung und Geistesschwäche meh- 
rereSchulden ohne dessen Wissen und Willen gemacht 
hat, so warnt er hierdurch etnemJeden, demselben 
fernerhin etwas zu borgen, indem in keinem Fall 
die gemachten Schulden anerkannt noch bezahlt wer 
den. Oberelsungen, Amts Zierenberg, am 2. April 
1814. Johann Conrad Göbel. 
16. Es wünscht Jemand ein innerhalb Cassel, in einer 
freien, wenn gleich abgelegenen Gegend, ein Haus 
nebst Hofraum und Brunnen, wo möglich auch ein 
Gärtchen dabei, sogleich zu miethen. Wer ein sol 
ches vermiethen will, melde sich gefälligst bei Unter 
zeichnetem. Prokurator Wolfs, 
in der Wildemannsgasse Nr. 733 zwei Treppen hoch. 
17. Endesgenannter, mache einem hochgeehrten Publi 
kum hierdurch ergebenst bekannt, daß ich dieseOstern 
die Wirthschaft des Herrn Wicharts in Wehlheiden 
übernommen habe, und verspreche reelle und prompte 
Bedienung; auch können Gesellschaften bei mir Be 
stellungen auf Mittag, und Abendessen machen, wo 
bei ich die solideste Bedienung versichere. Auch sind 
in des Herrn Wicharts Haus einige Logis an honette 
Familien von Ostern an zu vermiethen; das Nähere 
erfährt man im nämlichen Hause in Wehlheiden. 
F. W. Kramer. 
13. Ich verlasse meine bisher an der neuen Caserne inne 
gehabte Wohnung, und beziehe dasBrandifcheHauS 
nahe am alten Wilhelmshöher Thor, und werde 
diese Ostern meine Wirthschaft mit Musik daselbst
	        

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