Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1814)

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Kapitalteils welche auszulehnen r 
i. Z500 Rthlr. in die Stadt ober in der Nähe v»n 
Cassel, jedoch nicht unter rOOO Rtttr.- auf anneh- 
liche Hypvtheck, in Kommission in derMamntstraße 
Nr. 76 . 
Bekanntmachungen. 
1. Alle Sorten moderne Spitzen sind zu haben hinter 
dem Rathhause inNrv.8l2, zwei Treppen hoch, bei 
der Wittwe Gunkel. 
2. Eine Brannrweineblase mit Schlangcnrohr von 
I2y Maaß Inhalt und 35o Pfund Gewicht, nebst 
Kühlfaß, zu verkaufen in der untern Königöstraße, 
Nro. U67. 
3. Rede bei dem Ausmarsch der Kurhessischen in Cassel 
gelegenen Truppen, am Zo. Jan. auf demFriedrichs- 
platz gehalten von C. F. W. Ernst, ist in der Ham» 
peschen Buchdrucker« für 2 Aldus zu haben. 
4. In der Wilhelmehöhcr Allee vorn an ist ein Garten 
mit einem Lusthaus zu vermiethen; das Nähere er» 
fahrt man in Nr. 151 in der Königssiraße beim 
Gärtner Steinmetz. 
Z. Am Markt Nr- 636 sind fette Schweine zu haben. 
6. Es stehet ein Kaleschwagen im Hessischen Hof sehr 
billig zu verkaufen. 
7. In der Flschgasse Nro. 826 ist gute Schrerwolle 
zu verkaufen. 
6. Die zu den Bedürfnissen des hiesigen Hospitals auf 
ein Jahr, vom 6. April dieses Jahrs an bis dahin 
18 ! 5/ nöthigen Fleifchforten, sollen Montags, den 
7. März, des Vormittage von zehn bis zwölf Uhr in 
meiner Arbettsstube an den Wemgllfordernden öffent» 
lich verpachtet werden. Pachkircbhaber, die eine Si» 
cherheit von ioo Rthlr. stellen können und für ihre 
eigene Rechnung Handel treiben dürfen, wird dies 
nachrichtlich bekannt gemacht und dabei zugleich be 
merkt, daß der Zuschlag salva ratisicatione geschie 
het, und daß die Bedingungen bet mir vorher ein 
gesehen werden können. 
Merxhausen, am r. Febr. 1314. 
Der Hospitalmeister und Rendant 
Scheffer. 
9. Dienstags den 15. d. M. und an den folgenden 
Tagen Nachmittags von 2 bis 5 Uhr sollen gute 
Möbels, Berren, Gläser, Porcellain und einige 
hundert Bouteillen Wein verschiedener Hotten, in 
dem Hause des Herrn Regierungsraths von Wille 
in der hiesigen Carlsstraße in der Beletage, von 
dem vorbinnigen Mierhsbewohner da geblieben, an 
den Meistbietenden gegen baare Bezahlung verkauft 
werden. 
10. Em Garten, einen Acker groß, nebst Brunnen und 
Haus, vor Köllnifchen Thor, steht zu vermie, 
) 
then »der zu'verkaufen. Man frage in der Hohem 
thvrstraße Nr. 436. 
n» Ich fordere Jeden, der gerechte Forderungen an 
mich zu haben glaubt, hierdurch auf, bis Ende die« 
feg Monats Februar Rechnungen einzureichen, w» 
nach richtig Befinden Jeder seine Zahlung zu gewär 
tigen hat. — Zugleich muß ich aber auch Diejenigen 
ermahnen, die mir schuldig sind, bis dahin zu be« 
zahlen, wenn ich nicht gezwungen seyn soll, klagbar 
zu werden. F. Wichmann, 
Wilhelmshöher Allee Nr. 12Y. 
12. Es stehet in den Baracken ein Stall für zwei Pferde 
sogleich zu vermiethen. Man melde sich in der hol« 
ländischen Straße in Nro. 572. 
13. Es ist Sonntag, den 5». Jan., ein gepackter Tor« 
nister nebst Feldkesse! in der Gegend von Cassel dis 
Wabern und Fritzlar verloren gegangen. In dem 
selben befindet sich ein grüner Rock, eine graue Hose, 
Stiefeln und Schuh, Hemden und Wäsche. Der 
redliche Finder wird gebeten solches im Gonverne« 
ment abzugeben. 
14. Wegen des für hiesiges Hospital nöthigen Leinen« 
Tuchs und Zwirns sind in dem am roten des v. M. 
gestandenen Termin keine annehmliche Forderungen 
geschehen; es ist daher anderer Termin auf Mitte« 
woch den 23sten d. M. angesetzt, worinnen die, 
welche jene Acrickel liefern wollen, früh 9 Uhr in 
hiesiger Inspcctur sich melden, fordern und salva 
ratihcatione Zuschlags gewärtigen können. 
Haina, den 2. Februar 1814. 
Der Hospitals»Inspektor Der Küchenmeister 
Exter. Cranz. 
15. In Zwehrcn bei Cassel ist einem Buben ans Fritz 
lar ein ÄtudtentPferd mit einem langen Schweif, 
braun, mitteler Statue, mit dem linken Auge blind, 
abgenommen und entwendet; jede Militair» und 
Civil? Obrigkeit wird ersucht, nicht nur diesen Dieb 
stahl an.findig zu machen, als Denjenigen, welcher 
Vas Pferd findet, die Versicherung zu geben, daß 
er kür seine Belohnung vom hiesigen Amte 5 Rthlr. 
erhalten solle- Fritzlar, am 13. Februar 1314. 
Der pr. Iustitz,Beamte Geh ring. 
Der Seccetartus A. P. Kliffmüller. 
16. Bei Unterzeichnetem sind den 17. d. M- dahier 
auf der Stadtwage um billigen Preiß zu haben: 
i) Braunschweiger dicke Zungenwürste, 2) Srrve- 
larswürste, und Z) gute Gchiucken und Speck. 
Johann Heinrich Bothmer 
aus Braunschweig. 
17. Ein Frauenzimmer empfiehlt sich mit Verfertigung 
modernen Kopfputzes gegen billige Preise, und bit 
tet um geneigten Zuspruch; wohnhaft in der Mit- 
telgasse, in der Behausung des Wcinhändlers Herrn 
Müller, Nr. 90. 
16. Nachdem der Handelsmann Konrad Wagner und 
der Metz-ermeister Jakob Heinemann, beide in Esch? 
wege wohnhaft, gegen den gewesenen Gendarmeric- 
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