Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1811)

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^Ptoqtient même dans »on silence (témoin Pénélope 
baissant son voile *) ) : la Comtesse bien loin tle se 
taire, parle très clairement: elle dit j'aime de mille 
manières: peine perdue, le Marquis est sourd, et 
la Comt1 3 se n’a d’autre ressource que de lui arracher 
la question par laquelle nous avons commencé 
cet article. 
I es principaux rôles sont bien rendus par Ml» 
DelËnt et par Collignon. Sourdais est très comi 
que dans le rôle de Upine. Tous les valets de Ma 
rivaux sont spirituels; de plus celui-ci est gascon. 
* * * 
*) Ce trait touchant d’amour est de pudeur a 
fourni à Mr. Ncht le sujet d’un joli tableau 
que nous avons admiré, il y a peu de tems 
encore, dans son attelier. Mr. i\ahl possédé 
un portefeuille richement garni de charmans 
destins à la srpia. L’ouvrage auquel il tra 
vaille en ce moment, nous a paru du genre 
le plus gracieux , bien que le sujet ne semblât 
point le Comporter, tant il est vrai que le ta 
lent se joue des difficultés ! le lecteur en jugera. 
Jupiter irrité contre son épouse, s’apprête à 
la suspendre dans les airs. Déjà le Dieu boi 
teux de Lenmos, agenoirillé a«x pieds de 
Junon, y attache une enclume pesante. L’al- 
tierc Déèséc parait peu di-porée a s’amender : 
le bras appuyé sur les genoux de l'époux dont 
elle brave la colere, elle détourne la tète, et 
a/ani d’ètre punie, inédite une vengeance. 
r & f c ? t it rfr c t f u g ir n cre tr lind Bekannt 
machungen anderer öffcntl. V e h ö r de n : 
An sämmtliche Herren Kautvnsmairee des Fuldahe, 
- pancments. 
Kassels den yten September igrr. 
Meine .Herren! 
Von dem Herrn General-Inspekteur derGensdarme? 
rie ist mißfälligst bemerkt morden, daß einige unter 
Ihnen es sich zuweilen beigehen lassen, Pässe, oder 
tzrlaubnrßscheine zu Reisen ins Ausland, auszutheilen. 
Ce fot n Ihnen nicht unbekannt seyn, daß den gcfeyß 
lichen Bestimmungen zufolge, kein P^rß für das Aus 
land ausgegeben werden darf, welcher uichfvon mir 
unterzeichnet ist, und daß ce Ihnen noch weniger ver 
stattet ist, Erlaubnißscheinc zu Reisen ausser Landes 
iraend jemand zu ertheilen. Lmrch die Nichkbefoigung 
dieser Vorschrift machen Sie sich selbst für allen daraus 
Manne geradezu in die Arme; auch das Schweigen des 
Liebe ist beredt (das zeuget die verschleierndePcnelvve*). 
Die Gräfin aber, weil entfernt zu schweigen, spricht 
sehr deutlich, sie sagt auf tausendfache Weise: ich 
liebe. Aber vergeblich, der Marquis ist raub und 
der Gräfin bleibt nichts übrig, als ihm die Frage zu 
entreißen, womit wir diesen Artikel angefangen haben. 
Die vorzüglichsten Rollen werden von Madem.De, 
lerre und Coltiguon recht gut gegeben. Bourc 
dais ist in der Rolle des Lupine, höchst komisch. 
Alle Bedienten Marivau/ find geistreich, dieser ist 
noch dazu ein Gaskouier. 
* * » 
*) Dieser rührende Zug von Liebe und Cchaam hat 
Herrn Naht Stoff zu dem reizenden Bilde gege 
ben, das wir noch vor kurzem bei ihm bewun 
derten. Herrn Nahl's an herrlichen Scptazrich- 
nungen reiches Portefeuille ist bekannt. Der Ge 
genstand der seinen Pinsel gegenwärtig beschäftigt, 
ist, unsrer Meinung nach, von der höchsten An 
muth, wenn gleich man denken sollte, daß das 
Etliet derselben nicht fähig'sey; so wahr ist es, 
daß das Talent aller Schwierigkeiten spottet. 
Der Leser urtheile elbst. Jupiter, gegen seine 
göttliche Göttin aufgebracht, will sie in die Lüfte 
hängen.^ Schon knier der hinkende Gott von Lemnoe 
zu den Füßen der Göttin, emen schweren Amboß 
daran befestigend. Dte stolze Göttin scheint aber 
nicht geneigt Reue blicken zu lassen. Den Arm 
gestützt auf das Knie bes Garten, dessen Zorn ste 
verachtet, wendet fie den Kopf seitwärts, und 
scheint so, noch ehe fie bestraft ist, auf neue Rache 
zu finuen. * 
entstehenden Nachtheil persönlich verantwortlich, ich 
sehe mich daher veranlaßt, solche wiederhol bei Ihnen 
in Erinnerung zil bringen, hoffend, daß Sie sur diì 
Zukunft fich streng daran binden werden. 
Mit Hochachtung 
-Der Präfekt des Fuldadepartcmcnts, 
von Reiman. 
Da die beiden obersten Tuchhaus-Boden mit Ende 
dieses Jahres pachtloe werden; so ist zu deren ander, 
weiter Verpachtung, Termin auf Freitag den 25ten 
Oktober d. I. Vormittags nUhr bcstrmmt, worin fich 
Pachkliedhaber cinfinden, und gegen ein annehmlichcr 
Gebot des sofortigen Zuschlags gewärtigen tvnncu. 
Kassel, den 12, September ujix» 
Der Maire der R^fide ., 
Frhr. v. Cansteins
	        

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