Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1811)

Va légèreté du Di en qu’il représente. > On dit que le 
costume ne lui est-pas favorable, mais quelque 
désir qu’un acteur ait de plaire, il est tel défaut 
dont il lui est impossible de se corriger. La petite 
Gosier est un Amour très joli, très çspiegle; cette 
/enfant promet beaucoup. Le changeraient de dé 
coration a la fin du ballet, s’est fait avec la rapi 
dité de l’éclair. . * * * 
Gottes, den er borstetti. Das Costäme, sagt Man, 
sey ihm nicht günstig; indessen, so sehr auch manche 
Schauspieler 5« gefallen wünschten, so giebt es doch 
Fehler die man nie ablegen kann. Die kleine dosier 
ist ein sehr reizender, schalkhafter Liebesgott. Dieses 
Stück verspricht viel. Die Veränderung der Dekora- 
tionen am Ende des Stücks, wird mit Blitzesschnelle 
bewerkstelligt. 
* * * 
Präfekt urverfügungen und Bekannt 
machungen anderer öffentlichen 
Behörden. 
Da nach dem Artikel 2. des königl. Dekrets vom 15. 
t>. M. jedem Unterthan verstattet worden ist, sowohl 
im Großen, als im Detail mit dem aus den königlichen 
Salinen bezogenen Salze, Handel zu treiben, ohne 
dazu einer besondern Erlaubniß zu bedürfen, und hier 
durch die frühern in Betreff des Salzhandels statt ge 
fundenen Beschränkungen aufgehoben sind; so dringe 
ich dieses in Gemäsheit eines Schreibens Sr. Exzellenz 
des Herrn Finanzministers zur Kenntniß der Eutgeseft 
senen des Fuldadepartemenrs und mache ihnen dabei 
bekannt, daß das Gewerbe pee Salzhandels durch 
diese Freiheit wiederum der Patentsteuer unterworfen 
ist, und daher jeder, der mit Salz zu handeln beab 
sichtiget, gehalten ist, darauf das Patent zu losen. 
Kassel, den 17. Jumisil. 
Der Präfekt des Fuldadepattements, 
von Reim an. 
Durch ein Urtheil des königl. Distrikts-Tribunals 
hieselbst vom loten d. M. ist der Einwohner George 
Backmann zu Kerstenhausen, wegen bewiesener Un 
achtsamkeit bei Aufnahme eines widerspenstigen Kon- 
skribirten in eine bierwöchentliche Gefängnißstrafe, so 
wie desgleichen durch ein Urtheil vom 5 ten d. M. der 
Ackermann Johann George Kilian zu Hertingshausen, 
wegen Aufnahme und Verheimlichung eines widerfpenr 
affigen Kom'kribirteii, und der Tuchfabrikant Reinbold 
z n Betteuhaufen, wegen bewiesener Unachtsamkeit, er 
sterer in einjährige Gefängnißstrafe und ioo Franken 
Geldstrafe, letzterer hingegen in Zo Franken Geldstrafe 
koirdemnirt worden. ' Zur Warnung werden diese Ur 
theile hiermit bekannt gemacht. Kassel, den 17. Juni 
*811. 
Der Präfekt des Fulda-Departements, 
von Reiman. 
Cirkulare. 
Kassel, den i6. Juni i8n. 
Mein Herr Kantons-Maire.' 
Nach dem Artikel 2. des königl. Dekrets vom Izten 
v. M., ist jedem Unterthan verstattet worden, sowohl 
im Großen als im Detail, mit dem aus dem königl. 
Salinen bezogenen Salze, Handel zu ererben, ohne 
dazu einer besondern Erlaubniß zu bedürfen. Da hier- 
durch die früherhin, im Betreff des Salzhandels statt 
gefundenen Beschränkungen aufgehoben und dieser Ge 
werbe durch diese aukgevehnteHaudelöfreiheit, wieder 
um der Parentsteuer unterworfen worden ist; so ersuche 
ich Sie, alle diejemgen, welche mit'(inländischen Salz 
handeln, oder handeln wollen, und nicht etiva schon 
ein Patent besitzen, worauf sie nach diesen Artikel zu 
verkaufen befugt sind, indem nächsten Supplement- 
Etat der Patent-Steuer-Pfiichrigen aufzunehmen und 
dre Zeit auszudrücken, wenn sie das Geschäft angefan 
gen haben, öder anfangen wollen. Ich versichere Ih 
nen meine ausgezeichnete Hochachtung 
Der Direktor der direkten Steuern im 
Fuidadepartement, 
Malliukrodt. 
Dienstags den 2ten nächstkünftigen Juli, Vormit 
tags h Uhr, sollen auf der Mairie die Materialien der 
beiden demontirten alten Feuerspritzen, als 36 Pfund 
Kupfer, 159 Pfund Messing, 459 P'uno Eisen. zwei 
kleine Unterwagen, zwei grove Wasserkümpfe und altes 
Holz, öffentlich an den Meistbietenden verlauft werde«» 
Kassel, den 20. Juni iBiu 
Der Maire der Residenz, 
Freiherr v. Canstein. 
Verkauf von Grnndstücken. 
i„ Ein Haus ta der Frankfurter-Straye, Nr. 435 
und ein Haus in der Karlsstrafe, Ne. 79, find 
aus der Hand zu verkaufen. Man kann die Be- 
dingungen bel dem Eigenthàmer in der belElage 
Nr. 43 erfahren. Die Halfte des K aufpreifes kann 
auf den Haufern stehen dieiben. ^ 
A vendre une maison, rue Francfort, Nr 43, 
et une dans la rue Charles Nr. 79, O appren 
dra les conditions chez le proprietaire, rue 
Francfort Nr. 45 ia moitié du prix de vente peut 
rester comme emprunt sur les maisons, 
2. Gudens b erg. Vermoge der vom kônrgl. Tri 
bunal erster Instan; zu Kassel, auf das Amuchm 
der Schneidermeister George Scheffers Witwe, 
Marie Catharine, geb. Flafch, für sich, und als 
Hauptvormünderin deren minorennen Kinder da, 
hier, und des ihr beigeordneten Neben-Vormundes, 
Friedrich Scheffer von Unshaufen, Kantons Gen- 
sungen, unterm yten dieses erfolgten Bestàligung 
des Familien - Raths - Gutachrens vom 6ten Mârz
	        

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