Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1808, [2])

4Ztes Stück. 
18) 3 « der Kirchbauner Feldmark befindet sich ein Etelkbruch, w-rars bisher die basigen 
Sinwobuer die zu ihren »auereyen nöthigen Steine gebrochen haben. Da nun dieser Stein 
bruch auf Befehl Königlichen Berg - und Salinen.-Departements auf drey nach einander 
folgende Jahre an den Meistbietenden verpachtet werden soll, so wird dieses den Maurer 
meistern und Steinbrechern des Endes hiermit bekannt gemacht, damit sie sich in termina dm 
5ten Dec. d. I. dahier auf dem Messinghof zu gewöhnlicher Zeit einfinden, bieten, und der 
Meistbietende sich des Anschlages mit Vorbehalt höherer Genehmigung zu gewärtigen habe. 
Messtnghof bey Cassel den igten Nvv. 1808. Vig. comiuiss. A. H. wtiheLmi. Böttner. 
19) Dienstags Abends de» rzten November hat ein kleiner Hünerhund von der englischenRa- 
§e L Jahr alt vor dem CöLnischerr Thor seinen Herrn verlvhren. Da nun an dessen Wieder- 
erhaltUng gelegen ist, so wird derjenige, dem solcher etwa zugelaufen, ersucht, den Hund an 
dem Eöllnischen Thor bev dem Lhorschreiber gegen ein gutes Trinkgeld abzugeben. Der 
Hund ist ohngrfchr eine Spanne hoch, braun gesprenkelt, mit »großen braune» Flecken. 
-o) Der Eonscribirte Johann George Schild, gebürtig sus Baake, Canton Veckerhagen, 
District Cassel, für welchen die Nro. 3. in der rten Classe der Covscridirten jenes CantouS 
gezogen ist, wird, weil er seit 5 Jahren sich in der Fremde als Schnerdrrgefelle aufhält, 
und man seinen Aufenthaltsort gar nicht weiß, von fetnem.Varrr, Johannes Schild, hier 
mit öffentlich aufgefodert, daß er sich als ein gehorsamer Conscribirter mit dem Ausgange 
dieses i8o8ten Jahrs zu Haufe bey seinen Eltern oder bey der Präfectur zu Cassel stelle, wi- 
brigeasallS ist derselbe seines elterlichen Erbtheils, laut eines Königlichen Decrets, gänzlich 
verlustig. 
sr) Bey der Witwe des Kaufmann Gottlieb Sattler am Markt ist außer ihren stets führen 
den Färb. Material- und Specerey, Waaren, beste Holländische Butter, Wefiphäl. Honig, 
Caperu, Sardellen, neue Holländ. Heringe, auch wöchentlich frische Scheelfische und Böck 
linge, sowohl im ganzen als einzeln, im billigsten Preiße zuhaben. . 
sr) Für 900 Rthlr. randständische Obligationen wovon die Ainsr zu ZpCent. auf den Tag der 
gesetzten Aeit bezahlt werden, sind für den betragenden Werth in der untersten Prtristraße 
in Nr. »Sr. zu haben. 
23) Der auf den l-ten December b. I. zu Treysa angekündigte Verkauf der von Berlepschm 
Ain-früchte wirb nun auf den sten desselben Monats festgesetzt. Marburg den roten No 
vember 1808. I. Röhlcr, Steuer » Secretair. 
,-4) Ein bequemer leichter Reise. Wagen stehet aus Mangel an Raum billigen PrerßeS zu 
verkaufen. Am Steinwege in der Schweizer, Zucker. Bäckerey z Treppen hoch wird des 
halb nähere Auskunft ertheilt. f w 
-5) ES îvird àreyhzettel ä s. roten Sà d. I. fub Nr. 4884. über 6 silberne Eßlöffel 
n\ Loth a 8 Rthlr. Capital von dem Eigenthümer vermißt, und daher solches auf davon 
Hey ber Leyh-Banco geschehene Anzeige mit der Warnung bekannt gemacht, sich dieses 
Versatzeshalber mit Production des Zettels binnen 4Wochen im îeyhhavS zu melden, wi, 
drigenfalS nach dieser Zeit der reyhzettel mortificirt uud bas Pfand extradirt werde«, soll. 
Cassel dm 2zten November 1803. Von Leyh-Banco Directionoweaen. 
»b) Da die Jungfer Anna Maria Schambachin dahier zu Homberg ohulängst verstorben ist, 
„üb über ihr Vermögen beym vormahligen Stadtgericht testirt hat; so hat man auf Instanz 
dinier Anverwandten zur Publication des Testaments den zten December des VorwittaaS 
zy Ühr in der D-ftmttL Wohnhaus zum Termin bestimmt. Es werden demnach diejenigen, 
so sich zur Erbschaft der erwähnten Jungfer Schambachin berechtiget finden/dergeftalten 
vdtgrladen, büß sie alsdaun Zu besagter Zeit erscheinen, und der Eröffnung des Testaments 
mit beywohnen , nnt dem Bedeuten, daß im Nicht. Erschemungsfall des ei« oder Andern, 
ikdktinoch mit der Publication desselben vorgeschritten werde. Homberg den ichten Novem- 
der i8v8. Röntgt. Lrtedknsgericht dahier, In sidem Schesser. 
* 7 )
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.