Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1808, [2])

13 l 6 , 45tt§ Stück. 
2) ein wohlangelegter Küchengarten und mehrere andere sehr ergleblge Garten, welche exd. 
des erstern ohngefehr9 Ack. halten, z)boAck. gute zweyschührige Wiesen, 4) z bis 400 Ack. 
gutes fruchtbares Land, 5) zwey ZeMen, welche in vorigen Zeiten 6 dis 700 Rrhlx. Pacht 
eintrugen, 6) 114 Malter halb Korn, halb Hafer, igo Hahne, 60 Eier, 40 Hühner, r 
Gänse, la Rthlr. Geld jährliche Zinsgrfälle, 7) 40 Klaftern Brennholz, und 8) eine weit- 
läuftige Jagd. Pachtliebhaber können, um die Pacht » Bedingungen zu vernehmen, fich 
entweder persönlich oder mittelst portofreier Briefe an mich wenden. Cassel den säten Oct. 
1808. Ioh. George Schneider, Procurator u. Advocat, wohnhaft: in der 
Schloß Straße, im Hause des Fr. Sprachlehrers Hrn. Landrebe. 
4) Demnach die hiesige sogenannte große Herrn-Mühle am Pilgramstein, bestehend in n 
Mahlgängen, der Walk» und Schneidemühle, nebst der darin befindlichen Mühlenschrei- 
bers-Wohnung mit Ende Marz k. I. pachtlos wird; so ist zu deren avderweiten Verpach 
tung Termin auf Dienstag den ezten November d. I. angesetzt, und wird solkbrs hierdurch 
zu jedermanns Wissenschaft bekannt gemacht, damit die Pachtliebhaber alsdann des Vor. 
mittags um io Uhr sich bey untrrzeLchartec Stelle einsiuden, ihre Gebote ad pretocollum 
thun können, und brr Meistbietende des Zuschlags, nach erfolgter höhern Genehmigung, 
gewärtigen kann. Die weitern Bedingungen sind ebenfalls bey unterzeichneter Behörde zu 
erfahren; übrigens versteht es sich von selbst, doß niemand ohne obrigkeitliches Attestat, 
daß er des Müblenwesens kundig, und die erforderliche Caution stellen köane, zu Gebot ge» 
lassen wirb. Marburg den raten Oktober 1808. 
Aus dem Rentherey..Amt daselbst. 
Zu vcrmiechenr 
i) Eine Stube nebst Alkofen mit Meubels in der Carlshafer Straße in Nr. 426. zwey Trep 
pen hoch, sogleich. 
r) Eine tapezierte Stube, Kammer uub Küche mit Meubels auf der Oberneustadt, auf Ver 
langen kann auch Kammer für einen Bedienten gegeben werben, sogleich. 
l) Ein mrublirtes Zimmer nebst Alkofen, auf der Erde, in Nr. 68. auf dem Carlsplatz, vom 
lten November an. 
4) Ein Pferdestall für 4 Pferde uub Fourageboben. In der Schloß-Straße in Nr. i§6. 
5) In Nr. lvo. in der Dionysien Straße ein Logis mir Meubels, sogleich. 
6) In Nr. 65. in der Carlsstraße r Treppen hoch em schön meublirtes Zimmer vorvheraus, mit 
Aufwartung, für einen einzelnen Herrn. 
f) In der Hoheuthor, Straße in Nr. 485. eine Stube und Kammer mit Meubels bey S. Cal. 
men A^eer. 
8) Auf der Oberneustadt in der Frankfurter Straße in Nr. 29. ein Logis für einen ledigen 
Herrn undBedienten, bestehet in einer schönen Stube, Kammer und Küche, auch kann ein 
Pferdestall dabey gegeben werben, monatsweise, mit oder ohne Meubels, sogleich. 
9) In der obern Königsstraße im schwarzen Adler Stube und Kammer mit Meubels, nebst ei« 
ner Küche, sogleich. 
x«) In der untersten Johannesstraße in Nr. 761♦ eine Stube mit Meubels für eine einzelne 
Person. 
Xi) In der Napvleonshöher Vorstadt beym Oeconom Mauritius im Wohuhause die belEtage, 
besteht aus mehreren schön tapezirten Zimmern, nebst Stallung, Chaisenremise, Pferde- 
Schwemme, und Mltgebrauch des Lustgartens, sogleich. 
A lauer la belle e'tage d’une maison qui contient plusieurs appartements bien tapisses, avec 
une ecurie, une gue, une retnise et un /ardin de plaisance. S’addrcsscr a Mons. Mauritius 
econome, dans le Fauxbourg de Napoleonshöhe. 
I*)
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.