Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1808, [2])

chotes Stück. 
«et avgehllch »ei 20 Fahren stch entfernten Sohnes, Rament Wilhelm Stnhlmann, «erster» 
den; als wird gedachtem Wilhelm Stuhlmann hiermit aufgegeben, binnen denen nächsten & 
Wochen a dato sich dahier beym König!. Kriedeusgerlcht so gewfß einzusinden und dev Pus 
blieation des väterlichen letzten Willens in Termiao Montag den arten November l. I. bey 
zuwohnen , als widrigenfalls solcher ohne sein Beysein eröffnet und über den Nachlaß «ach 
Maasgabe der Gesetze verfügt werden soll was Rechtens. Marburg am -te« September 1808» 
Rönigl. westphäl. Lriedenogericht des Cantons Caldern. F. Hille. 
») Der im August 1737 gedohrne und zu Dorheim als Amtsschreiber angestellt gewesene Carl 
Weber ist vor ohngefähr z6 Jahren ausgetreten, und hat seitdem angeblich nichts von sich 
hören lassen. Dessen, soviel bis jetzt bekannt ist, nächste Jntestat-Erbin, Räthin Sophie 
Hartert, gedohrne Bose zu Hersfeld, hat daher gebeten, daß derselbe pro mortuo erklärt, 
«nd daS ihr bereits gegen Caution verabfolgte und in circa 2750 Fl. bestehende Vermöge», 
als seiner alleinigen nächsten Erbin, nunmehr ohne Caution eigenthümlich überlassen werden 
möge. Da wir nun auf dieses Gesuch die Edictal-Citation erkannt haben; fo wird der gedachte 
Earl Weber, im Fall er noch leben sollte, oder auf den Fall seines Todes, ein jeder, der 
auf seine Verlassenschaft nähere oder gleiche Ansprüche begründen zu könne« glaubt, hiermit 
zum ersten, zweyten und dritten Mal edietaliter vorgeladen, und zwar der Erstere, um so 
gewiß bis zum srten November d. I. von seinem Leben diesem Gerichtshof Nachricht zu ge 
ben, die Letzter« aber, um in dem auf eben bemerkten arten November d. I. durch einen ge- 
hörig bevollmächtigten Hofgerichts»Procurator Vormittags auf hiesiger Canzley zu erschei 
nen, und ihre Ansprüche gehörig vorzubringen, als außerdem der mehrgedachte Carl Weber 
»hnfehlbar für verstorben erklärt, weitere Einsprüche gegen das Gesuch der Jmplorantiy 
reicht gehört, sonder» sein dahier unter Curatel gestandenes Vermögen derselben zuerkannt 
werden wird. Hanau den -ten August i8o8. Hofgericht daselbst. 
A) Nachdem auf Ansuchen des von Hinübersche» Bevollmächtigten, Landrath HeinsiuS zu Ver 
den, verfügt worben, daß bey der von ihm bisher beygebrachten, dieser Angelegenheit hal 
ber von dem von Hinüberschen Erbtheilungs.Eommissario, Drosten von Gruben zu Osten, un 
term roten Februar 1807 ihm ertheilten Vollmacht entgegen stehenden anscheinenden Män 
geln die gerichtliche Auszahlung der bey dem vormaligen Amte Münden deponirt gewesenen 
und von letzterem anhero abgelieferten den von Hinübersche« Erben zugehörigen aus dem Ver 
kauf deren zu Niederscheden belegenen Mühle an den Müller Dorries daselbst aufgekomme 
nen Kaufgelber zu izzs Rthlr. 6 Mgr. 3 Pf. in Golde an ihn exdexolito judiciali gegen eine 
von ihm durch Verpfändung seines im hiesigen Cantón Hardegsen belegenen jährlich 1800 
eintragenden Ritterguthes zu Ussinghausen Hitselbst vorgängig deshalb zu bestellenden cautio 
nem de eventualiter reftltuendo geschehen solle; so werden sämmtliche Erben weil. Oberamt 
manns von Hinüber zu Siebertshausen, und dessen Witwe, weil. Obristin von Hinüber, 
welche gegen obige Auszahlung der vorbemerkten Gelder erhebliche Einreden haben sollten, 
kraft dieses ebictaliterund peremtorieverabladet, solche binnen 6 Wochen adato gehörig hieselbst 
an- und auszuführen, widrigenfalls aber zu gewärtigen, daß obige Gelber spätestens am zten 
November d. I. an gedachten von Hinüberschen Mandatarium, Lanbrath HeinsiuS zu Ver 
de« ex dcpofito judiciali werden verabfolgt werden. Göttingen den täten September t3o8» 
Römgl. westphäl. DistrictS-Tribunal. - von Aeichmeister. 
Vorladungen der Glaubiger. 
») Sämtliche Gläubiger de«Kanfmann« Wilhelm Salem»« Fm-k zu Wltzenhausen werbe» hier. 
Mlt vorgeladen, m Temttno den izten November d. I. vor hiesigem Tribunal entweder in 
Person ober durch genugsam Bevollmächtigte zu erscheine», ihre Forderungen fcfe pan* pr*.
	        

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