Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1808, [2])

Vom xte» September i$os. 
Bücher zu 
I« ben kiesigen Buchhandlungen ist 
. Repertorium der im erste« Band 
Severin 
te Niemand Ohne zuvor eine« Arzt darum befragt zu haben, unternehmen. 5) 
sam »vohlnähreuder gut zu verdauender Nahrungsmittel, mehr Fleisch-Speisen, als 
«üßr, fchlichriger Suppen, so wie auch eines Blaß Weins, oder auch BraudtewemS, 
als gewöhnlich sich zu bedienen, jedoch, sich in allem des UebermafeS nicht schuldig zu .... 
cheu, weil nicht- mehr als Ruhe des Gemüth- und sorgfältige Ordnung im Esten und Tri» 
ken vor dergleichen Krankheiten schützet. Bey Noch gestrndem Körper, kann mg« sich zwar 
des ObsteS bedienen, aber auch hier ist alle- Uebermaß zu vermrydeu. Eben so ist darauf 
Rücksicht zu nehmen, baß man gutes au-gebackenes Brod, das nicht zu frisch ist, «nd kei« 
unreife Kartoffeln zur Nahrung erwählet. 6) Bey eintretenden Durchfällen ist der Ge- 
auß des Obstes gänzlich einzustellen, und sich jetzo vorzüglich an nahrhafte fchlichtige Sup 
pen zu halten. .Auch ist es rathsam, daß diejenige«, welche es auch nicht schon gewöhnt 
sind , sich durch eine wollene Leib Binde suchen de« Unterleib vor Verkalkung zu schützen, 
t) Muß man ohne Verordnung eines Arztes'zu einer selchest Zeit'ffch keiner abführende« 
Mittel dedrenen > wie bann beson^ei^ dev Astäthrckttn oSf das schärfste-anbrfvhlen wird, 
unter keinerley Vorwand dergleichen Mittel an jemaüdeil^vrradfolgeu zu lassen, wenn er 
nicht das Recept eines Arzte- dazu vorweisen kann. Endlich iss 8) alle »nnörhige Furcht, 
welche durch ungegründett Reden von vergrößerter Anzahl der Krauken oder Todes,Fälle er« 
regt wird, zu vermeiden ^ weil nichts mehr mals Nieder-rschlageNheit des Gemüths vermö 
gend ist, den nervösen Character za Wege zubringen, und nichts mehr vor demselben sichert, 
als Mir einem getrosten herzhaftest Gemüth seLnem Zustand ent 
»Sten August 1828, 
taeaen ;u srben. S-ssel b,u 
AUS Rönigl. Lolleöio weäico. 
t > nor*¿7 T-.itiiihttf «wr*” 
V.uvvwuw v« yi,,rgr jbwb a*uvn iw xicrmogcne * wcrrau gcrmijrn uuo um cL-Nvo- 
cation feister sämtlichen Gläubiger, Behuf eines mit ihnen gütlich abzuschließenden Remis 
sions' und Stundung--Vertrag- nachgesucht hat, diesem Suche» auch zu etwaiger Abwen 
dung des Eoncurs. Prozesse- nachgegeben ist ; so werden alle und zede, welche an gedach 
tem Jacob Michel zu Pyrmont und dessen Grundstücken Forderungen und Ansprüche haben, 
sie mögen nun schon klagbar gemeldet sey« oder nicht, hierdurch ¿in für allemal yrradladet, 
in dem zu einem zw versuchende» Arrangement auf Dienstag de« i5U» September vpr Obör- 
Justitzamt ftüh um yUhr angesetzten Termino zu erscheine«, ihre Forderungen zu liquibi- 
renjund sich aufdie ihnen zu eröffnende« Vorschläge vernehmen zu lassen. Wer hon den Gläu 
bigern hingegen nicht erscheint^ der hat zu. gewärtigen, dag .seiner Forderung halber 
ge angenommen wird, was der größere Theil der erschienenen Glaubiaer bescklieL, 
^--»vnt den räte» August i8os. ; r 
SctrstJ. waldeck-. Ober-Iustitzamtchasetbst. 
} j 0$ 
zu haben: Dr. Georg Wilhelm Mhmerss akphabethlsches 
erste« Vande des Gesetz-BülletipS des Königreichs Weftphalen ent- 
n Vrunogefttze uud Kö»»glichenDeerett. Güttingen und.Eassel l8v8. FranrösitM 
iS Bogen. Druck, Formet und Paprer wie das Gesetzbüüetin. ^ 
Todes - Anzeigen. 
. . « schlug uns in der verwichenen Nacht die schmerzhafteste Wunde 
frühe« Tod unsrer ältesten innigst geliebten Tochter, Sophie Charlotte Echwarzenbrrg, wer- 
che an dem hier herrschenden Nervensieber am Alten August Nachts it un> ; Ahr, in einem 
Alter von 14 Jahren «nd einigen Monaten starb. Alle, die ihre vorzüglichen Fähigkeittu 
Sexxx-czr - und
	        

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