Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1808, [2])

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Azker Stück. 
fy Ein Bedienter, der die GLrtnrrey vollkommen versteht, «nd Zeugnisse feines Wohlverhalten- 
beybringen kann, in hiesiger Residenz. 
K) Eine geschickte Köchin, eine Hausmagd, die zugleich mit Kindern umzugehen weiß, und 
rin Bursch zur Aufwartung und häuslichen Geschäften, welche alle mit guten Attestaten ver 
sehen seyn müssen, sogleich. 
Personen, welche Dienste stlcherr: 
*), Ein unverheyratheter Mensch, btt einige Jahre bey einem Herrn, der gestorben ist, als Kutscher 
und Reitknecht gedient hat, und deswegen Attestate ausweisen kaun, wünscht bier oder au- 
- ßerhalb Cassel employirt zu werben, Cr kann sogleich in Dienst treten. Das Nähere er 
fährt man, in der Frankfurter Straße in der Traube. 
B) Ein Mensch von gefetztem Alter, der als Bedienter ro Jahre bey einem vornehmen Herrn 
-iS an seinen Tod gedient bat , und im Rechnen und Schreiben nicht unerfahren ist, auch, 
etwas Französisch und Russisch versteht, wünscht wiederum in dieser Eigenschaft angestrllt zu 
werben. - 
g) Eine Person, die in aller häuslichen Arbeit erfahren ist, und sich sowohl wegen ihrer Her, 
kunft als Wohlverhaltens legitimirrn kann, wünscht als Jungfer oder Haushälterin sogleich 
oder auf Michaeli angestellt z« werden. Bey Madam I/Evegue in der Ünterrreustadt in des 
. Herrn Oberrenthmeisters Kleinfchmidt Hinterhaus ist sich zu melden. 
Eine Person von gesetztem Alter, welche schon mehr gedient hat, gut kochen kann, und 
Backwerk zu.machen versteht, und mit der Haushaltung Bescher- weiß, wünscht als Köchin 
oder Haushälterin anzukommen. In Nr. 64. in der Martimstraße ist sie anzutreffen. 
Z) Ein Mädchen von honetter Herkunft wünscht auf Michaeli eine Stelle als Haus-Jungfer m 
oder außerhalb Cassel zu bekommen. Nachzufragen ist in der Earlsstraße Nro. 73. hintenaus, 
3 Treppen hoch. 
6) Ein Mann, der deutsch «nd französisch spricht, und schreibt, ferviren, tranchiren unb etwa 
kochen kann, wünscht sogleich als Kellner oder Bediente eine Stelle zu bekommen. 
-) Eine Person von gefetztem Alter, welche mit aller weiblichen Arbeit Bescheid weiß, wünscht 
als Haushälterin sogleich oder auf Michaeli in Dienst zu kommen. Die Waisenhausbuch- 
bruckerey giebt weitere Nachricht. 
g) Ein Frauenzimmer, welches stricken, Kleiber und Putz machen kann, und mehrere Hand 
arbeiten versteht/auch etwas französisch spricht, wünscht am liebsten auf dem Lande in einrmgu- 
ken Haufe ein Engagement zu finden, oder als Gesellschafterin mit einer Herrschaft auf 
Reisen zu gehr«, oder als Gouvernante bey einigen kleinen Kindern. Sir sieht, nicht so sehr 
tftif großen Gehalt, als auf eint freundschaftliche Behandlung. Nähere Nachricht ertheilt dis. 
Jungfer Wagner in der Schloßstraße, wohnhaft beym Stärkemacher Lembach. 
p) Ein Mensch von gesetzten Jahren wünscht als Hausknecht, Kutscher oder Reitknecht unter- 
zukommen. Sein Aufenthalt ist in der Carlöhafer« Straße bey Joh> Schröder frl. Witwe. 
tú) Ein junger Mensch von rechtschaffenen Eltern und guter Erziehung von 16 Jahren 
wünscht als Lehrling bey einem Sattler» Meister in oder außerhalb Cassel angestellt zu wer» 
den. Die Waifenhausbuchbruckerey giebt weitere Nachricht. 
St) CS wünscht ein Mensch, welcher H Jahr Oekovomie studirt, und ein Jahr als Verwalter 
einer pekonomie zur Zufriedenheit berHerrfchafk vorgestanden hat/ und daher Zeugnisse aus 
weisen, auch wen» eS verlangt wird, e/aminirt werden kann, in diesem Fache wieder an 
gestellt zu werden. Das Nähere erfährt man Hey Hrn, Kenner, Gastwirth zur Stadt Ha- 
*ut in der Schloßstraße Nrs, 594*
	        

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