Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1808, [2])

9c* Alter Stück« 
sich i» Zeit von z Monate« ««finde«, daß sie darin ««gestellt werben. — Wir bemerke« 
allen Arbeitern zam Versus, daß unsere Lohnpreise, diejenigen anderer Frbrrcken Deutsch 
lands , Merklich übersteigen. *• Zugleich haben wir das Vergnügen hrenmt anzuzeigen, 
dvß unsere Bemühungen uno Fleiß in der Verfertigung aller mözlrche« Gattungen, sowohl 
îu-eas-als Militair-Gewrhrr und Waffen ganz dahin gerichtet siyn wird, dem Verlangen 
derjenigen Freunde, die uns mir Ihren geschätzten Aufträgen güügtst zu beehren bereden, 
gänzlich zu entsprechen, und versichern sie der drlligsteu und geschwindesten Bedienung. 
Hercherg im Harzdepartement Köaigreichs Wrstphalen am eten Jaly i8os. 
c ‘ Crarrse, Iaest u. Compagnie. f 
2$) l Loos von Nr. 739-. znr 6trn Classe der Fzten Casselschen Lotterie ist verlvhren gegangen, t 
für dessen Ankauf gewarnt wird. 
54) Dem Johannes Siebert von Rengershausen ist am Montag ben Ute« Junius ein Stuten» 
Pferdin Nttdervelmar entlaufen. Dasselbe ist ganz fchwarzbrauu und hat etwas «ne« 
ivas einen erhöheten Rücken und ist i8 Jahr^lt. Wer es aussängt, wird gebeten, dasselbe 
an den Herrn Landberruter Berner am Holländischen Thor zu Cassel abzugeben. 
<5) Ein Mann von gesetztem Alter und gutem Herkommen, der die französische Sprache sehr 
gut verstehet, eine feine französische Hand schr«bt, und sich durch hohe Gönner bestens em 
pfehlen kann, wünscht aus einem Staats-Bureau als Unter Secretair oder als Buchhalrer uub 
Eassierer auf einem Handlung- - Comtoir angestellt zu werde». Nähere Auskunft tst m ver 
Waisenhausbuchdruckerey zu haben. , t 
56) Da die Ziehung der 6ten u. lezten Classe gegenwärtiger zzter hiesigen Lotterie nachstkunftige» 
Montag den rten August d. I. den Anfang nimt; So wird solches dem Publico, um tersel, 
-en nach Belieben beywohnen zu können, hierdurch bekannt gemacht. Cassel den r/te«' 
Julii i8az. Aus hiesiger Lotterie. 
$7) Dienstag den yten August d. I. sollen bey der hiesigen Renthrrey 34 «sreige 14 Gebunb 
lang Roggenstroh, vffmtlich und meistbietend gegen sofortige baare Zahlung in Parthren 
von r, 2 auch 3 Steigen verkauft werden. Kaufliebhaber können sich besagten Tages früh 
Morgens 8 Uhr in der hiesigen Renthrrey einfinden, bieten, und nach Bestubeu des Zu 
schlags gewärtigen. Welfhageu am arten Julii r8o8. 
p Römgl. weftphäl. Rentherey daselbst. Heyke«. I 
L8) Von den dem Stifte Kaufungen zustehenden Zehndten sollen die zu NieSerzwchren, Ih 
ringshausen, Wolfsanger, SanSershausen und Hriligrnrode, Montag den rten, sodan« 
die zu Calden, Walburg und Volmarshausen, einschließlich Schillervbe, Dienstag den rten, 
und die zu Niedrrkaufungen, Oderkaufungen, Helsa, Eschstruth und Wellrode, Mitwoche« 
de« zten des nächsikünftigen Monar-s August vermaltert werden. Es können daher diejeni 
gen, welche den seinen oder den andern der vorbemelbeten Zehnbten maltern wollen, sich 
alsdann Vormittags uw y Uhr auf dem hiesigen Stifte einfinden, und die Meistbietenden, 
gegen hinlängliche Sicherheits-Stellung, den Zuschlag erwarten. Sñft Kauiungen am 
8ren Julii 1828. ^ Rall, kraft Auftrags. 
§y) Sollte jemand alte jedoch noch brauchbare Tbüren, Fenster, Ofen, Ziegeln rc. zu ver« 
kaufen wünschen, der melde sich beym Gastwirth Fenner in der Sradt Hanau, 
do) Ich zeige hierdurch einem geehrten Publ ko ergebenst an, daß ich nunmehr mein Wohn 
haus bezogen, und meine neu errichtete Handlung allhier etablirt habe. Zugleich empfehle 
ich mich aufs neue mit meinen führenden Artikel, als: Double Florence und Levantine in 
allen Farben, die neuesten seidenen f^onnirten Modereuge, seidene Damens- Tücher und 
Shawls, desgl. in Cachimir und rück scher Wolle, auch Madraß. Wiener Tricher in alle« 
Größen.. Oñindische Muffelline. und brodirteMulls und Gaze. Berliner Filouche zu Klei 
dern und Ermelu , Petiuet, Tücher und Schleyer, wie auch in Gaze. Gedruckte Cambnes 
zu Kleidern, und alle Gattungen von tückische» und andern Cattune». Glatte und brochirt« 
weiße
	        

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