Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1808, [1])

künftig öffentlich an den Meistbietenden verkauft werben. Kauflustige so wie diejenigen, 
welche an diesem Haus und Zubehör rechtliche Ansprüche zu machcu verminen, haben sich 
also bestimmten Tages desNachimtlags um z Uhr aus hiesigem Starhhausr einzufinden^ Er 
stere um zu bieten und nach Befinde« l>en Zuschlag zu erwarten, Letztere aber ihre Ansprüche 
bey Strafe der nachherigrn Enthdrung anzugeben und zu begründen. Vacha am rzten De 
cember 1807. - Hess. Stadtgericht biersewst. C. w. Reichard. 
8) Das von dem verstorbenen Joh. Henrich Brrnder von Deissel hinterlassene und vaselbsta» 
Andreas Köster und Joh. Henrich Schäfer gelegene f Wohnhaus nebst Zubehör; sodann 
§; Ack. r Rat. Erbland auf dem Flohrbrrg ; Alk. t Rut. auf den Flohrberg; Ack. 
sil Rut. Erdland in der Hölle; ? Ack. 1 Rut. Erbwiesen in der Hölle; § Ack Wiesen auf 
der Holpappe, sollen Donnerstag den Uteri Februar a. f. an de» Meistbietenden öffentlich j 
«usgedoten und verkauft werden. Wer nun aus das Haus und Grundstücke zu bieten gespn« 
nen oder rechtliche Ansprüche daran zu haben vermeint, kann sich besagten Tags Vormittags 
y Uhr vor Amt zu Trendelburg einfinden, bieten, und resp. seine Ansprüche geltend ma» 1 
cher,, darauf aber nach Befinden des Zuschlags und sonst rechtlicher Erkänntniß gewärtigen. . 
Earlshafen den röten November 1807. Aus dem Amt Trendelburg. Lollmann. ^ 
0) Nachdem die Erden des verstorbenen hiesigen Stadt'Koch George Müller aus die Thei» 
lung provocirt haben, so sollen di« zum Müllerschen Nachlass gehörige beyde Gartens, als: 
s) ein Garten allhier vor dem Wrsrrthor, zwischen dem Kaufmann Brandt und Apothrcker 
Franke; und b; einer dergleichen daselbst auf dem Mönchrderge, zwischen dem Wasmuth» 
und Ahrrndschen Garten gelegen, in dem auf Donnerstag den rgten März schierskünftig an 
gesetzten Termin öffentlich jedoch freywillig an die Meistbietend^ verkauft «erden. Kaufliebha- 
ber können sich daher im angesetzten Termin vor hiesigem «Stadtgericht zur gewöhnliche» 
frühen Gerichtszeit angeben , bieten und das Weitere erwarten. Eaffel den irtrn Jan. 1808» 
Vermöge Commission des Stadt-Magistrats. H. E. Roch, Stadt-Srcret. 
10) Auf Instanz des gewesenen Wachtmeister Möllers zu Weidenhausen, soll dem Einwohner 
LucaS Faßhauer Sertchts.Schöpfen Sohn und dessen Ehefrau zu Hilgershausen das Wohn 
haus nebst Scheuer, Stallung und Backhauö, und t 5 , Ack. i| Rut.Garten dabey, zwischen 
Johannes Werner und der Strasse gelegen, öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich 
baarr Zahlung io N. H. W. im Lermin den iztm März verkauft werden. Es wird da 
her dieses nicht nur etwaigen Kaufiiebhabern bekannt gemacht, um in prào Vormittags vor 
hiesigem Fürst!. Amt sich einzufinden und ihre Gebote zu thun, sondern auch alle diejenige», 
welche Real. oder sonstige Ansprüche an den auf Verkauf stehenden ^Grundstücken zu haben 
vermeinen, werden hiermit sub pana praecluiî vorgeladen, solche im nämlichen Termin be 
stimmt anzugeben und geltend zu machen. Witzrnyausen den üten Januar r8o«. 
F. H. R. Amt Ludrvigstein bas. L. w. Frankenberg. ln ñllem M. Ziegler. 
11) Es soll das dem Jacob Reuber dahier zuständige, zwischen dem Johann Henrich schrön 
und dem Schutzjudt« Gedalje Herz dahier gelegene Wohnhaus mit der Hofrevde, der Ge- 
meindsnutzuvg und der Brouerey-Gerechtigkeit, den isten Februar k. I. Schuldenhalber 
öffentlich und meistbietend verkauft werden. Diejenige, welche dieses Haus mit Ivbehörun- 
gen z» kaufen willens, haben sich demnach brmelveten Tags Vormittags von 8 bis 12 Uh» 
auf hiesiger Amtsstube einzufinden, zu bieten uud den Zuschlag nach Befinden zu erwarten. 
Auch sollen in diesem Termin alle und jede an diesem Grundstück etwa zu machende Ansprü 
che, bey Strafe der Abweisung angegeben, und rechtlich begründet werben. Niederaula 
am zten November 1807. Hess. Amt allda. Burchardi. 
I») D e Witwe Faikeisen ist gesonnen ihre Behausung an der ehmaligen Fuldabrücke in der 
Unternrustadt Nr. yüo.zu verkaufen, worinnen l Laden, 5 Stuben, 3 Küchen und 8 Kam 
mern, rin Boden über das ganze Haus, eine Altane nach der Fulde, und ein Holzstall.
	        

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