Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1808, [1])

52 o i?teS Stück. 
gen, zu biete«, und aus bas Meistgrbot approh,tlone des Herrn StaatSraths, Prä- 
frete» sich des Zuschlags zu gewärtigen haben. Cassel den aoken April tsoS. 
Der Maire der Stadt Cassel, 
Freyherr vonfLansteur. 
2) ES sind noch einige Stücke Land zu vermiethen. Die Waisenhaus» Buchdrucker», sagt «0? 
z) Ein verheiratheter Mann von mittlern Jahren, lutherischer Religion, welcher vorher in 
mehreren großen Oekonomien, sowohl tm Lande als Auslande, kondrtioairt hat, wegen 
seiner Kenntnisse, Thätigkeit, Treue und Rechtschaffenheit die glaubwürdigste» Zeugnisse 
beybringen, auch auf Verlangen 2000 Tdaler daar Kaution machen kann, seit den letzten 
Jahren eine eigene Pachtung beirffen und derselben vorgestanden hat, selbige Maytag aufzieht, 
weil, da er darr an einer Militairstraße liegt, unter den jezigen Umständen nicht dabey auö» 
kommen kann, wünscht auf Maytag oder Johanni d. I. ein anderwertiges Engagement, 
sey es nun ale Verwalter oder Inspector einer großen oder kleinen Sekonomie. Büch macht 
derselbe zugleich bemerklich. daß es ihm unter den jezigen Umstanden nicht daran gelegen 
ist, bey einer solchen Anstellung etwas zu gewinnen, oder seine gjau bey sich zu haben, son» 
dern mehr seine Talente und Kenntnisse anzuwenden, auch brschafftiget zu seyn, wo er vty 
anständiger Begegnung nicht zu viel zuzusetzen nöthig bade. Die »äheze weitere Nachricht 
ertheilt der Notarius und Commiffair Deichmauu in HtldeSheim auf postfreie Briefe. 
HilbeShrim de« üten April 1808. 
4) E» ist den ytrn März ein junger getirgerter Hund, männlichen Geschlechts, von großer 
Race, mit Glas - Augen, seinem Herrn eutlaufrn, welcher wünscht, drnsetbr» gegen ein 
Douceur wieder zu erhalten. Die Waisenhaus-Buchdruckerey nennt den Eigenthümer. 
5 ) Zu besserer Führung meiner Fabrick-Geschäfte in metallenen Knöpfen und Wachstaffet 
habe ich meinen Waarenhandel mit Ende März gänzlich beendet. Alle, welche noch Zah, 
langen, so von diesem Geschäfft herrühre», au mich zu leisten haben, besonders dreSaum» 
seligen, ersuche ich schließlich, binnen Monathsfrist ihre Rechnungen zu berichtigen; sie 
setzen sich sonst der Unannehmlichkeit aus, auf eine passendere Art an ihre Pflicht erinnert 
zu werden. Alberr Henkel. 
6) Mitwoch den roten April a. c. soll auf Instanz der Erben des verstorbenen Amrman« 
Ameiung zum Behuf der Auseinandersetzung der Lrb-Jutertffentrn. deren Zehnte zu Woll 
mar, welcher nach einem neunjährigen Durchschnitt jährlich »4 Mott Korn, >4 Mött Hafer, 
s fl. 4". Kr. Treffrney und 1 fl. 30 Kr. Dorhevrr-Geld, auch y Hahnen eindringt, an de» 
Meistbietenden vrrkaust werbe«, und kann die nähere Beschreibung des Zehnten im oder 
' vor dem Termin dahier angesehen werden. Wer nun diesen Zehnten kaufen will, kan» sich 
im Termin indes Gerichtsschöpf Holzapfels Haus zu Wollmar einfinden, bieten, und der 
Meistbietende deu Zuschlag erwarten. Wetter am lyrrn März 1803. 
Lt. Therß. Kraft Auftrags. 
7) Wenn juvge Frauenzimmer das Nähen zu erlernen wünschen, so finden solche in der Aegi- 
dienstraße Nro 747 eine Treppe hoch eine Lehrerin, welche ausser dem Unterricht in Ver 
fertigung der Hemder rc. auf alle mögliche Arten, auch noch das fcine und kunstwäsige 
Stopfen und verschiedene helle Stiche zu verfertigen anweist. Sie empfiehlt sich hiermit 
bestens. 
») Es sollen Montags den iten Mav, Nachmittags um 2 Uhr, in der Behausung des Herrn 
Landgrebe, nahe an der Fuldadrück«, folgende Effecten, alsr Svpha's, Stühle, Como- 
den. Tische, Schränke, Bettstelle«, ein gutes Klavier, u. dgl. , so wir auch Küchrnge« 
räthr, Porcellain, Schabrakrn und Sattelzeug, und sonstiges Hausgeräthe, gegen daare 
Bezahlung verauctionirt werden, welches Kauflustigen hiermit bekannt gemacht «rrd. 
Cassel den aote« April »808. 
9) Nachdem auf Ansuchen des Birchbindermeisters Mouxguet nachgelassenen Witwe zur Publi 
kation des von der Cacharme Elisabeth Srrdrrt beym vvrhinnigen hiesigen Stadtgericht hin 
ter-
	        

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