Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1808, [1])

' complet des soieries et des marchandises de modes du dernier gotit. On trouvcta chez lui 
surtout toute espèce de Mout 4 ic 4 i;s et-Schawls, tant-en soie, cpi’en Cacbimir, Madras, uni 
et brodé. Des Robes brodés en Mul d’Inde et toile de Gaze, comme des lingeries en tout 
genre. Ainsi il vient de recevoir des Coeffures nouvelles de Paris et des Douillettes en soie, 
avec et sans doublure. Il se recommande au public et s’engage de satisfaire les demandes des 
tous ceux, qui voudront l’honorer de leur prcsence, tant en prix cyi’en qualité de ses mar 
chandises. Son Magazin est à la Gallerie des bottiers Nro. 206 et 218. A. J. Hirsch. 
69) Ich mache hiermit bekannt, daß bey mir alle Sorten Horn» und Schildkröt-Kämme zu 
haben sind, und verspreche dir billigsten Preiste. Wolfgang Sebastian Grassegger, 
Bürger und Kammmacher, wohnhaft in der untern Fulda- Gaffe Nro. 648. 
70) ES find bey demKrpferdruckrr Gieslrr alhier, wohnhaft in der Pauli-Straße in des 
Schuhmachermstrs. Kraffts Behausung, verschiedene Sorten weiße Disiten-Karten, das 100 
zu y Ggr. zu haben. 
70 Beym Metzgermrister Philipp Schnell in der Fliegrngaffe Nro. 915, sind zu haben: selbst 
gezogene Schwrrdstangenbohnen, das Pfund 8 Alb.; .Kriechschwerdbohnen, das Pfund 8 
Alb.; auch große Gartenbohnen, das Pfund 2 Alb. 
7») Unsern geehrten Handlungsfreunden machen wir ergebenst bekannt, daß wir bevorstehen« 
de Frühjahrs-Messe abermals mit einem schönen neuen Waaren-Lager von Cattunen und 
Tüchern eigner Fabrique, sowohl in ordinaire» als auch feinen Sorten, versehen sind. Bei 
brr jetzt so theuern Fabrication, indem Baumwolle und Farbe-Waaren in einen sehr hohen 
Preis gestiegen sind, werden mir mit einem sehr masigen Grwinn zufrieden seyn, und das 
Zutrauen, welches wir unö schmeicheln seit einigen Jahren genossen zu haben, durch billige 
Preißr und gute Waaren ferner zu erhalten. Hohenstein in Sachsen im Monat Marz i8oz, 
Christ. Friedr. winkelmann èt C. 
7z) Es werben zwey ober drey Fenster von gewöhnlicher Gröse, .welch« schon gebraucht, zu 
kaufen gesucht. Dir Waisenhaus. Buchdruckerey nennt den Käufer. 
74) Es wird dem geehrten Publics bekannt gemacht, dsß di« Urbrrfahrt über die Fulda, gegen 
dem Orangerie - Garten über, ihren Anfang wieder genommen hat, und beym Hause gefäl« 
ligst bezahlt wird; auch darf, außer dieser Uebrrsahrt, niemand überfahren. 
A. Hartdegen. 
75) Ein vor dem Leipziger Thor gelegener Garte» wirb zu miethen gesucht. Von wem? er, 
fährt man in der Expedition dieses Intelligenz - Blattes. 
76) Wer Asch« metzrn- oder quantitätsweift zu vrrlaffen hat, findet einen Käufer in der Na« 
poleonshöher Vorstadt auf der neuen Bleiche. Wer keine Weile hat, solche herauszubrin» 
gen, dem dienet zur Nachricht, daß man solche hohlen läßt, wenn erst davon Nachricht 
gegeben ist. 
77) On a perdu , depuis Dimanche dernier , des Lunettes verdes, à branches d’argent, renfermées 
dans un étui de maroquin rouge. La personne, qui les a trouvées, est priée de les rendre à Msr. 
Velaine, rue Elisabeth maison Appel Nr. 202., où elle recevra une récompense, si elle l’exige. 
Es ist seit letzterm Sonntag eine Brille mit grünen Gläsern und silbernem Beschläge mei 
nem rothen Futteral verlohnn. Wer sie gefunden hat, wird ersucht, sie an Herrn Velaine 
.im Aprllschrn Hause Nr. 202.? gegen eine Belohnung, wenn es verlangt wird, abzugeben. 
78) Bechte Braunschweiger Scklack.Wärstr sind in Commißion bey Hr. Scheffrr im Englischen 
Hofe zu billigen Preisen zu bekommen. 
7y) Beym Kaufmann Johann Peter Muhl, nahe an brr Fuldabrück« wohnhaft, ist außer de« 
neu stets führenden Waaren beste Sorte neuen deutschen Kleesaamen zum billigsten Preise 
zu haben. 
So) Bey des Kaufmann Gottlieb Sattlers Witwe ist frischer Lein» und Kler-Saamen in bil 
ligsten Preisen z« haben. 
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