Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1808, [1])

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Bekanntmachung von verschiedenen Sachen r 
I) Da die Ziehung der sten Classe zzter hiesigen Lotterie nachsikünftigm Montag den ezre» 
und röten dieses geschiehet; So wird solches dem Pnblico, um derselben nach Belieben bey» 
wohnen zu können, hierdurch bekannt gemacht. Cassel den oten Februar 1808. 
Aue hiesiger Lotterie. 
-) Freytag den ryten Febr. sollen zu Meimbressen in -der dasigen adelichen Burg ioo Viertel 
Korn, iso Viertel Hafer und 20 Viertel Gerste öffentlich an den Meistbietenden verkauft 
werden; daher sich Kauflustige des Vormittags daselbst rinfinden und auf das höchste ad Pro- 
tocolimn zu thuende Gebot des Zuschlags alsbald gewärtigen können. Cassel, den säten 
Januar r8os. 33. 3V. Nuppell. 
3) Diejenigen Pfarrwitwen, welche an der herrschaftlichen Pfarrwitwrnkasse Anthe»! haben, | 
werden hiermit benachrichtiget: daß es für das Jahr ¡807. einer jeden Witwe, welche tue j 
Frucht aus derRentereykasse erhält, an baarem Gelbe a Rthlr. i Alb. 6 Hlr., einer jeden, j 
welche dir Frucht aus der Renterey Hofgeismar erhält, z Rthlr. z Alb. 6 Hlr ; einer leben, 
welche die Frucht aus der Renterey Germerode erhält, 4 Rthlr. z Alb. L Hlr., und emer 
jeden, welche dieFrucht auS brr Renterey Ziegenhain bekömmt, 8 Rthlr. ai Alb. 6 Hlr.; 
einer jeden von denen aber, welche keine Frucht erhalten, 15 Rthlr. 21 Aid. ü Hlr. zu einer 
vollen Jahrebportion erträgt. Diejenigen Witwen, welche ihren Antheil noch nicht erhalten 
haben, belieben also denselben, vvrstehendrrmaßen, gegen «ine gehörig attrstirte Quittung 
bey Unterzeichnetem baldigst in Empfang zu nehmen, oder durch einen dazu Beauftragten 
empfangen zu lassen, die Urbersendung aber deswegen nicht mit der Post zu erwarten, weil 
der, oder diejenige, welche den, in den bisher eingeschickten Quittungen offen gelassenen 
Geldbetrag erheben, solchen bey dem Empfang in die Quittung selbst eintragen müssen, 
das von Seiten der Administration nicht geschehen kann. Cassel, den zten Frdr 1808. 
n. w. Horzel, Ober-Schulrathö-SecretariuS. 
4) Da auf dielzum (Verkauf ausgeschriebene 60 Viertel hiesig« Rentherey-Gerstr nur r Rthlr 
lä Alb. für das Viertel grboten, und deßhalb ein anderer Termin zu deren Verkauf an jdie. 
Meistbietende auf Freitag den ryten k. M. Febr. Vormittags vcm y bis is Uhr in hiesiges 
Amthauö anbestimmt worden; so wird solches Kauflustigen andurch bekannt gemacht. Jes 
berg, den säten Januar 1803. Biokamp. 
5) Der Herr Brigade > General Börner, Commandant des Werra-Departements, haben mich 
km Namen Se. Excellenz des Herrn Kriegs,Ministers beauftragt, die frevwillig sich stellen 
den, unter denen ehemaligen Hessischen Regmtr. gedienten Soldaten, in das ite Linien« 
Regiment stes Bataillon zu enrolliren. Jedoch darf der Mann nicht über 30 Jahr alt und 
muß noch unverheyrathrt seyn, eine uutadelhafte Aufführung haben und zum wenigstens Z 
Fuß z Zoll meßen. Alle diejenigen, welche diese Eigenschaften besitzen und Dienste nehmen 
wollen, können Ich im Bureau des Unterzeichneten melden. Marburg den yten Febr. 1808. 
Gisiot, Oberst. Lieutenant. 
S) Diejenigen Herrn Justitz- und Renterey-Beamten welche die Ehe» und Hunde>Steurev 
vom verflossenen Jahre noch nicht eingeschickt haben, werden ersucht, nicht langer mehr da 
mit zu säumen. Menagerie den roten Februar i?o8. 
wolff, Capital»«, Inspektor der Charitee. 
7) Es soll Dienstags den szten dieses und folger-de Tage auf dem Guthe zu Hohenborn bas 
ganze, dem abziehenden bisherigen Cvnductor Jäger zugehörig«Vieh- und Hauöinvrntariu« 
auch V'ctualien und sonstige Sachen, an Pferden, Kühen, Schweinen, Früchten, Brann 
tewein, Branntewrinsbrenngerathschaft u f. w. an den Meistbietenden verkauft werden 
Wer zu dem Einen oder dem Andern Lust bat, kann sich alsdann in des Couductors Wohr 
nung daselbst einfinden, seine Gebote ablegen und dem Befinden nach des Zuschlags gewä*- 
tigen. Breuna, den gten Februar rso8» 8)
	        

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