Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1807, [2])

Personen, welche verlangt werden r 
») Fa einer S vece rey- und Weinhandlung «in Lehrling, welcher im Rechne» und Schreibe» 
die nöthige Fähigkeit hat, von guter Erziehung ist und Caution leisten kann. 
r) Ein Gärtner-Bursch, welcher auch einige Kenntnisse von Mistbeeten besitzt, häusliche 
Geschäfte mit verrichtet, und rchnbescholtrnen Rufs ist, sogleich gegen guten Lohn und Kost» 
Z) Eine geschickt« Köchin von gesetztem Alter aus Christag. 
4) Auf Christag eine Magd aühirr, welche gut waschen, Hügeln und nähen, auch gute Zeug» 
* visse ihrer Dienst-Aufführung vorzeigen kaun. 
5) In die hiesige Hof- und Waisenhaus » Buchdruckerey wirb ein gesunder «nd starker Lehr« 
bursch verlangt. 
S) Zn ein hiesiges Gasthaus ein Koch ober eine Köchin, und ein Mädchen, welches mit häu-, 
licher Arbeit umzugehen weiß, auf Christag. 
7) Auf Ostern 1808 wünschte ich einen Lehrling zu engagiren, welcher neben einer gebildt, 
ten Erziehung die bey der heutigen Pharmacie nöthigen Schulwiffenscdaften besitzen muß. 
- Ein freundschaftlicher Briefwechsel wird die billigen Bedingungen eröffnen. Gudensberg 
bey Cassel den lzten December 1807. . - . .... Apothecker Blicht 
8> Zn ein Gasthaus allhier ein Hausknecht auf Christtag. 
9) Ein hiesiger Französ. Traiteur sucht einen Franzos. Koch und eine Magd, welche Deutsch 
und Französisch spricht, sogleich, gegen gute» Gehalt. Beyde müssen aber wegen ihrer 
guten Aufführung glaubhafte Zeugnisse produeiren können. 
Un traiteur fran^ois ici de'sire auflitôt un cuisinier franco!s & une servante, qui parle françoil 
âc allemand. Il leur promet un bon salaire; mais il faut, que tous deux produisent des at- 
atesttions dé lettre bonne conduite. 
^ . > Personen, welche Dienste suche«: 
r) Ei« junges Frauenzimmer von guter Familie wünscht, um seine Kenntnisse in ber Haut, 
Haltung zu erweitern, bey einer gutdeàden Familie aufs Land als Gehülfin aufgenommen 
» zu werden auch erbietet sie sich ein geringes Kostgeld zu bezahlen. 
2)'Eia Mensch von 18 Jahren, welcher die Frauens, Echneiberprofeffiou erlernt hat, ein we 
nig schreiben und rechnen kann, und sich durch rin xefälliges Betragen und Wohlverhaltes 
empfehlen wird, wünscht bey eine Herrschaft, in oder außerhalb Cassel, als Bedienter i« 
Dienst zu kommen. 
z) Ein Mensch von mittlrem Alter , welcher die Aufwartung versteht und mit Pferden umzu- 
gehen weiß, auch Zeugnisse seines Wohlverhaltens vorweisen kann, sucht einen andern Herrn. 
4 Ein Mensch von gesetztem Alter und mit gutem Attrstat versehen, wünscht bey eine Herr, 
schuft als Kutscher und Postillon in Dienst zu kommen. 
Kapitalien, welche auszulehnenr 
r) Gegen annehmliche Hypotheck Capitalien zu 5 pCt. beym Handelsmann Appell in ber un. 
tersteu Petristraßr in Nr. S8r. in Commission. 
2) 700 Rthlr. Euratel 1 Gelder in der Unteroeustabt beym Bäckermeister Happel gegen sichere 
. Verschreibung. 
,r Bekanntmachung von verschiedenen Sachen: 
l) Der Fuhrmann Luck von Schmalkalden hat am zote» November auf der Straße vonHsh«. 
eiche bis Cassel nachfolgende Sache« verlohnn,, als: 4^ eiy weiß leinen Päckchen «it 
> ' .,' der
	        

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