Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1807, [2])

,,Zs 4?tes (Stadl, 
s) Am rote« d. M. Mittag» Ist «Ine klein« Mops - Hündin veelobre« gegangen i tret bieselte 
in brr Behausung der Witwe Echternach in der Königsstraße wieder adliefert, erhält einen 
Lbthlr. zur Belohnung. 
y) Unterzeichneter erbietet sich junge Personen unter billigen Bedingungen in der Mathema» 
tick, Handzeichnuug und französischen Sprache, sowohl in seinem Logis als auch außer 
demselben gründlich zu unterrichten. Der nähern Verabredung wegen bittet man, sich m 
der Martinistraße Nr. 70. ohnwett der Garnisons-Kirche zu melden, und zwar von 10 bis 
13 Uhr Vormittags. Frühe» 
16) Zur Ertheilung musicalischer Stunden auf der Flöte erbietet sich 
Verenger, wohnhaft bey Hrn. Schmetzer auf dem Gouvernementsplatz in Nr. 48. 
It) Ganz nahe vor dem Kömgsthor ist ein Garten mit einem Häuschen sogleich zu vernuethen, 
Nähere Nachricht erfährt man beym Schremermeister Schuwert iu der Paulistraße, 
n) Eine Tuch.Muster.Earte ist vor einiger Jett aus einer hiesige» Tuchhandlung geholt wor 
den. Man bittet um die gehörige Zurückgabe derselben. 
* 3 ) Herr Stöber in der Leipziger Vorstadt bey Cassel verfertigt auS zwey Paar alten seidene« 
Strümpfen ein Paar neue, und auS einem alten Paar seidenen Strümpfen §in Paar Fra«» 
' ens, oder zwey Paar Manns»Handschu, auch webt er alte seidene Strümpfe mit neuer Sei» 
de wieder an, und bessert selbige auch aus um billigen Preis. Er bittet um geneigten Zu» 
sprach. 
*4) Beym Kaufmann Dieterich gegen dem Hess. Hof über sind beste Holländische Jacobi-Käse, 
frische Kastanien, f. SpelzengrieS, gebleichtes Strasburger Dachrgarn zu Talgitchtern, so 
wie auch verschiedene Sorten Hornspitzen, Ehen- und BuchSbaumhvlz um billige Preise z, 
haben. 
iz) Beym hiesigen Laternenwesen ist gegenwärtig eine Quantität Oelsatz vorräthig, welch« 
sehr gut zu Verdünnung deS Wagenschmiers gebraucht werben kann. Der Verkaufspreis 
ist p. Pf. 2 Alb. 8 Hlr. und meldet man sich deshalb beym Laternenwachtmetster Endorff. 
Cassel den rüten October i 8 «» 7 . 
*6) Diejenigen, welche Willens sind, die hiesige Polizey- und Commerzien-Zeitung aufsküof, 
tige Jahr £808 zu halten, werden ersucht, den Betrag dafür, was die hier in Cassel ab. 
gegeben werdenden Stücke betrifft, aufs ganze Jahr mit x Rthlr. 8 Ggr. oder aufs halbe 
mit 16 ®0ir., für die ausserhalb mit Couvert verschickt werdenden über, da dafür keine halb, 
jährige Pränumeration angenommen wird, mit Inbegriff der Couverturkvsten, aufS game 
Jahr mit l Rthlr. ir Ggr. von jezt an bis gegen die Mitte des künftigen Monats, im 
Waisenhaus gefällig berichtigen zu lassen. Die auf Schreibpapier und geheftet verlangt 
werdenden Exemplare, welche aber ohne Unterschied, sowohl in Cassel als auswärts, aust 
ganze Jahr bezahlt werden müssen, betragen, wenn sie in Cassel abgegeben werden, i Rthlr 
20 Ggr<, ausserhalb aber mit dem Couvert r Rthlr. Da die Auflage nach der Dorausbezah! 
bang eingerichtet wird; so kann man denjenigen, welche später bezahlen, keine Versichert,»» 
gebe», daß sie die ersten Stücke der Zeitung alsdann noch erhalten können. Cassel denM 
November 1807. 
17 ) Bey Madam Marchaud in der Königsstraße vor dem Friedrichsplatz sind moderne Paris« 
Herrn, Hüthe und Parfümerie, Porzellaiu rc. zu haben. Auch werde» französische Büch« 
zum Lesen ausgeliehen. 
18 ) In der hiesigen Stadt-Baumschule auf dem sogenannten großen Forst find alle Sorta 
Obststämme, sowohl Kern als Steinobst, um billigen Preis zu verkaufen, und ist sich &«, 
halb beym Unterzeichneten zu melden. Rudolph, Stadt Baumeister 
ly) Es ist ein rother seidener Strickbeutel, worin zwey Lombardszettel und zwey Schlüsse 
waren, am Dienstag den r?ten dieses verlohren gegangen. Der redliche Finder wird er 
sucht, denselben gegen 12 Ggr. in der Hof. und Waisenhausbuchdruckerry abzugeben. 
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