Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1807, [2])

1078 44 tti Stück. 
g«schli/fnt ©Tif« ¡mffctfngtt», derer man ln den Fabricken go bis 4-> in demselben Zeitraum 
schleift, in welchem ich kaum ein Stück verfertigen kann, deshalb empfehl ich die um ihre 
Axe geschliffenen als die vortheilhaftern für Augenkranke. 
Christian Reißig, Hof-MechanicuS. 
zo) Bev der Anregung, welche die französische Sprache m dieser Stadt erleiden dürfte, txt 
bietet sich ein Deutscher, der als Schriftsteller nicht unbekannt ist, und welcher jene Spra 
che sowohl grammatikalisch als philosophisch studirt und den richtigen Accent derselben durch 
den Umgang mit den grbtldesten Franzosen sich zu eigen gemacht hat, für ein angemessenes 
Honorar zum Unterrichte in erwähnter Sprache. Er ist erböthig, allen denjenigen, deren 
Erwartungen nach dem ersten Monate nicht befriedigt seyn sollten, das Honorar zurück z« 
zahlen. Weitere Nachricht erhält man im Haujr der Frau Hauptmann von Kochenhausen 
in der Ca fernen-Straße. 
3'0 Der gewesene Hautboist nunmehrige Lichtermacher Schirmer macht seinen Freunden und 
Gönnern, bekannt, baßer in,die Divnysien» Straße in der Witwe Heise Behausung gezo 
gen ist. Es sind bey ihm Hanauer sowohl als selbstfabricirte Lichter zu haben, und er bittet 
um geneigten Zuspruch 
32) Dreysig bis 40 Stück sehr gut schlagende goldgelbe, weiß und. grün, weiß und gelb 
melirte Canarien, Hähne, m>,t und ohne Hollen, auch vhngefehr 50 Stück gelb«, weiße und 
grün geflammte Weichen find zu verkaufen. Der Kaufmann Wolff zu Borcken sagt bey 
wem. 
73) Es sind 2 sechssitzige Chaisen, jede mit doppeltem Verdeck, noch in sehr gutem Stande, 
rin Korbwagen, ein Leiterwagen, 4 Stück Wagengeschirre, r Stück Chaisen, tz-e-chirre mit 
plattirtem Beschlag billig zu verkaufen. Den Verkäufer erfährt man in der Hof- und Wai, 
senhaus * Buchdruckcrey. 
34) In elne hiesige Putzhanblung wird ein Frauenzimmer, das französisch und deutsch gut 
spricht und schreibt, auch etwas Putzarbert machen, oöer doch wenigstens gut nähen kann, 
gegen einen ansehnlichen Gehalt und gute Behandlung verlangt. Auch erbietet man sich 
einer jungen gesitteten Person Unterricht im Putzmachen ohnentgeltlich zu geben. Das Na» 
Here ist in Nr. 1152. zu erfahren. 
35) Di« Erben des dahier verstarb. Raths Biskamp wollen Dienstags den loten Nov. und fol 
gende Tage uachstchrnde Sachen gegen baarc Zahlung merstbietend verkaufen, als: 3 Pfer, 
de nebst Geschirr, drey Kühe, ohngefehr 30 Schaafe, Hämel und Lämmer, Wagen, Pflug, 
Egge und andere Ackerbau Geräthschaften, soda. n einigen Hausrath, einige Pfund Silber 
geschirr, einige UhreN und drey Ohmen alten l7üüer Rheinwein in Parthreu von 5 Maas 
bis zu l Ohm. Kauflustige belieben sich alsdann des Vormittags y Uhr in dem Biskampi« 
scheu Wohnhaus dahrer emzuflnden, und haben auf die höchsten Gebote des Zuschlags zu 
gewärtigen. Treyßa den rten Oct. 1807. Die Biskampisch-n Erben. 
36') Seit dem iten Oktober dieses Jahrs habe ich die, mit meinem fiel. Vater, Christoph 
Gottlieb Rodemund, vorhin schon gemeinschaftlich geführte, und nachher von mir fortgt- 
setzte, Weinhandlung, sammt dem Wirthschaft- Geschäfte, den vorräthigen Weinen, uni 
allen Activa und Passiv Forderungen, für meine alleinige Rechnung unter eigener Et» 
desgezeichnrten Firma übernommen. Von eben erwähntem Tage an hat, in Äefolg dessen/ 
meine Mutter aufgehört, weder au der vorhinnigen gemeinschaftlichen Handlung den min, 
besten Antheil zu behalten, noch für irgend einige Ansprüche, welche Letztere etwa betreff« 
möchten, verbindlich zu bleiben; dahingegen jede die besagte gemeinschaftliche Handlung 
oder mich besonders, angehende gerechte Forderung von mir gehörig befriedigt werd« 
wird. Indem ich dieses den Freunden meines Hause- hierdurch schuldigst anzeige, ver 
sichere ich zugleich, daß die längst bekannte Solidste und aufrichtige Bedienung der Hanb, 
lung in nichts verändert werden wird, und daß, in jeder Rücksicht sowohl, als vornemlici
	        

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