Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1807, [2])

92L chotes '€5tßif« 
-8) Vor einiger, Wochen ist in meinem Hause ein seidener Regenschirm aözegrSen worden, 
welchen ich dem mir unbekannten rechtmäsizen Eigenthümer auszuliefern bereit bin. 
Grimm, Metropolitan. 
ry) Denen edlen Menschenfreunden, welche der Aufforderung in Nr. 140. der Hess. Zeitung 
Gehör und der armen Witwe milde Bey träge schenkten, stattet drese den herzlichsten wärm» 
sien Dank ab, unter der Anzeige, daß ihr vom Bureau der gedachten Zeitung bereits 
8 Rthlr. und 4 Rrhlr. zugesandt worben sind. Hersfeld den irten September 1807. 
Namens und auf Verlangen der Witwe, L. Harrert, zeitiger Oberschultheiß. 
30) Ein Brau Kessel von?ohngefevr - Ohmen, auch die dazu gehörigen Bütten, werden zu 
kaufe« gesucht- Die Hof- und Waisenhaus-Buchdruckerey giebt Nachricht. 
31) Zur 6tcn entscheidenden Classe hiesiger Lotterie, worinn man gegen den geringen Einsatz 
von 16,Rthlr. lo Ggr. ohne den 3779 kleineren Gewmnsien die Capital-Presse von rd, 8, !4, 
2000, 1500, 10 a looo, und 72 a 500 Rthlr. gewinnen kann, und zu der Mit dieser Lot 
terie'verbundenen Guths» undWaaren-Vrrloosung der Lohhöfe, sind noch Loose zu haben bey 
)saac Herz Wallach, Haupt-Coüecteur, wohnhaft in der Lazarus-Straße Nr. 934» 
32) Von einem halbverdeckten Reifewagen ist vor einigen Tagen dir lederne mit grauem Rasch 
gefütterte und an einer Seite mit einem Eisen zum Einhängen in das Verdeck versehene Fuß 
deckeentwendet worden. Derjenige, so zuerst bestimmt den Thäter cmgiebt, oder die Decke 
zurück bringt, erhält 1 Lbthlr. In der Frankfurter Straße in Nr. 51. eme Treppe hoch ist 
sich desfalls zu melden. 
zz) Verschiedene Reisewage» stehen allbisr billigen Preises zu verkaufen. Auf der Oberneu 
stadt in Nr. 27. in de» ersten Etage ist das Weitere zu erfahren. 
Z4) Schmuel Jtzig Bing wünscht in Gesellschaft auf gemeinschaftliche Kosten mit Extrapost, 
oder mit einer Retour-Chaise nach Hanau zu fahren. Er lvgirt im Goullonschen Caffer» 
Haus. ' 
35) In der Nacht vom 4ten auf den zten dieses ist zu Immenhausin die Zunfrlade der Schnei 
der auS bes Zunftmeisters Behausung entwendet, vor dem Thore zerschlagen, und daraus 
folgendes gestohlen worden, als: ij der sogenannte Zunftwillkommen, worauf sich der 
Name Hornickel befindet, woran allerhand durchlöcherte Geldsorten gehangen, die an Werth 
18 Rthlr. 24 Alb. betragen, r) 7 Rthlr. 4 Alb. baares Gelb, und 3) ein silberner Be 
cher mit G> K. und G. B. Zunftmeister der Schneider ^«001704. bezeichnet. Alle und jede 
Obrigkeiten werden daher sub o Aserto ad reciproca ersucht, auf diese entwendeten Sachen 
ein wachsames Auge hallen, diejenigen, welche etwa mit dem einen oder anderen entdeckt 
werden, alsbald arretiren zu laßen, ilnd an hiesiges Amt Nachricht zu ertheilen. Hofgeis» 
mar am 8ten September 1807. (Zresler. 
Zü) Mein in der Dorotheenstraße gelegenes Haus Nr. 89?. bin ich Willens auf Abbruch, je» 
doch einzeln, als Ofen, Thüren, Fenster, Balken, Bohlen, Stahlen, Dielen, Ziegeln 
«nd Mauerwerk, zuletzt auch den Platz, der zuw Garten schicklich und nach dem Steuer, 
Cataster Ruthen halten muß, durch öffentliche Versteigerung zu verkaufen, und habe de- 
Endes auf Mitwoch den -oten September Morgens 0 Uhr Anfangs-Termin angesetzt. Kauf» 
Kebhaber sowohl als etwaige Einwender dagegen werden höflich eingeladen, Cassel tenzitrn 
Aaaust 1807. Postorrwalter Schmitt. 
37) Wer das Casseler Meister-Stück von einem eichenen Kleiderschrank zu verkaufen hat, er 
fährt einen'Käufer in der Hof- und Waisenhaus-Buchdruckrrey. 
A 3 ) In der Nacht vom Aten auf den atm dieses sind von der Weide bey *n Gemeinde Wethen 
zwey hellbraune Prrrde, deren eins dem Henrich Knost gehörig, ein Wallach, mit z weißen 
Hinterfüßen und einer kleinen Blume vor dem Kopfe; das andere dem Christian Wethekam 
gehörig, eine Stute, mit einem weißen Hinterfuß und den andern bis an die Krone 
über dem Huf weiß gezeichnet^ mdst einer längligten weißen Bläffe, entwendet worden. 
Der
	        

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