Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1807, [1])

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îtlti «rü». 
' Preiße mich ztt «ypfthlen suchen werde. Bestellungen werben vor der Hand bey mir fr» mit« 
ner elterlichen Wohnung des Jnspector Umbach gemacht. Cassel den i8ten März 1807. 
George Umbach. 
»r) Don verschiedenen Personen, welche in GehaltZ stehen, ist bisher bey dem Kaiser!. sranztz- 
- fischen Gouvernement mehrmals um Zulagen nachgesucht worden. Da indessen dergleichen 
nicht Statt haben, sondern eS unabänderlich bey den durch Reftripte festgefezte Befolduogs» 
betragen belassen werden soll; So find Wir beauftragt, solches, und daß künftig keine am 
dere Gesuche um Zahlungöbewilligungen angenommen und beantwortet werden sollen, als 
diejenigen, die fich auf die beyzulegenden Rejcripte gründen, bekannt zu machen. Cassel 
den zten April 1807. Aus dem aten Departement des Hess. Nriegs-Covegii. 
SZ) Von der besten Sorte Zucker-Kartoffeln, wie auch ein halb Dutzent ausgestopfte Stühle 
find wegen Mangel des Raums billigen Preises zu verlassen. 
-4) Der kürzlich hier verstorbene Penfionair - Unterofficier Henrich Schmidt hat bey hiesige« 
Stadtgericht feine letzte Willens-Meynung niederlegen lassen. Auf Instanz der Elisatzest 
? Leidors zu Rotenburg ist zur Publication dieser Disposition Termin auf Montag den izt« 
April nächstkünftig vor hiesiges Stadtgericht anberaumt worden, wo alle, diejenigen,, di, 
hierbey ein Interesse zu haben glauben, erscheinen» und der Publication beywohnen können 
Melsungen den loten März »807. 
H. Stadt-Gericht hierstlbst. Heuser. Schreiber, 
rz) In der Martlnistraße in Nr. 75. gegen dem lutherischen Waisenhaus« über wird Mittags 
.. und Abends in und außer dem Hause Essen gegeben. R, Kaufmann. 
»L) Von der Aue bis nach Zwehren ist ein schwarz elastisch Pfeifenrohr mit « silbernen Kettchn 
< verlohren gegangen. Der Finder davon erhält 1 Lbthlr. 
tf) Jedermann wird hierdurch gewarnet, Niemand es sey auch wer eS wolle, ohne mein« 
ausdrückliche Einwilligung, oder Vorwiffen etwas auf meinen Nahmen entweder daarzu 
leihen oder an Waare verabfolgen zu lassen, indem ich für nichts gut bin oder dafür haf, 
ten werde. Ziegenhaür am ften April 1807. D. Bramer, Postmeister. 
»8) Ein Garten vor dem Köllnischen, Holland, oder Weser-Thor gelegen, welcher mit grM 
Obstbäumen und einem Häuschen versehen ist und ein» 1 Acker gros ist, wird zu miethe» 
- gesucht. Das Nähere erfährt man in der Hof» und Waisenhaus - Buchbruckerry. 
$9) Es steht eine gewisse Quantität Korn, Gerste und Waizen aus der Hand zu verkauft«, 
und ist sich deshalb in der Frankfurter Straße in Nr. 4z. zwey Treppen hoch zu melde». 
Av) Ein Acker Land ist metzenweise zu vermiethen. Die Hos- und Waisenhausbujch drucke»« 
sagt wo. 
Zi) Korn, Hafer und Heu in beträchtlicher Quantität ist an einem nahe bey der Stadt gelegt, 
neu Ort um billigen Preis zn verkaufen. • « t* -- 
gr) Den zotend. M. ist auf der Straßebis Zweren ein braunes Madras-Halstuch mit einergel 
den Kante verlohren gegMgen. Der Finder oder etwaige Käufer wird ersucht, solches gegt, 
ein gutes Douceur oder Erstattung des Kaufgeldes in Nr. m. iw der Dionysienstraße ai 
- zugeben. 
33) Auf dem herrschaftlichen Vorwerke Phasanenhof sind Aepftl-und Kirschen- Stamme z 
verlassen. 
I4> Da die Ziehung der 2ten Classe 54ter hieffger Lotterie nächstküoftigen Montag den izt« 
und I4ten diefts geschiehet; So wird solches dem Publics, um derselben nach Belieben br;- 
wohnen zu können, hierdurch bekannt gemacht. Cassel den 8ten April 1807. 
Aus Hessischen Lotterie. 
IZ) Da- die in ihrer- Heimath sich jezt aufhaltende Soldaten, insofern die Vorschrift dt 
Verordrmpg vom iLtew May 1&06 nicht entgegen ist, Güter übernehmen können, ohne baj
        

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