Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1807, [1])

Bern Bit« Apn'k tief, 347 
Meilen an Johann Jost Brethauer. Diejenigen also, welche auf kos eine ober andere zu 
bieten gedenken, haben sich beregten Tages Vormittags um 9 Uhr auf der Amtsstube zu 
Grebenstein eivzufinden, ihre Gebote zu thun, und nach Befinden des Zuschlags zu gewär 
tigen. Hofgeismar em riten März 1807. -Hess. Amt Grevenstein. Giesler. 
Verpacht - und Vererdle-chungen» 
r) Nachdem auf Gefahr und Kosten des Schneidermeisters George Löber allhier und dessen 
Ehefrauen, Magdalena geb. Ernst, dar von diesen miethsweise inne gehabte, der Civil, 
Witwen» und Waisen-Caffe adjudicirte, ehemals dem Gärtner Cyriacus Siebrecht und dessen 
Kindern zugehörig gewesene Garten vor dem Cöümschen Thore gelegen , CH. A. Nr. 17 u 
176. nebst darin» befindlichen Wohnhaus, Stallung, und sonstigen Nebengebäuden, mit 
allem, was darinn wand» nied- und nagrlveft ist, .auch mit einem auf dem Vorplatze 
befindlichen Brunnen versehen ist, auf 5 nach einander folgende Jahre vom rten Januarius 
1807 an anderweit verpachtet werden soll; Als können sich Liebhaber alsdann Mon 
tags den Lten April früh Morgens um 10 Uhr auf hiesigem Rathhauß angeben, bieten, 
nnd der Höchstbietende den sofortigen Zuschlag erwarten, mdem der bestimmte Termin ein 
vnd für allemal angesetzt worden ist. Cassel den i7ten März 1807. 
Bürgermeister und Rath daselbst. 
3) 1. Line Wiese und Laub beysammen an der Ahne, ohngefehr 6 Acker haltend, 2. ei« 
Stück Land von circa 2 Acker«, hinter der Mauritiusschen Oeconomie vor dem Holländi 
schen Thor, und 3. eine kleinere Wiese von beynahe i\ Acker vor dem Leipziger Thor bey 
der Pulvermühle gelegen, find auf mehrere Jahre zu verpachten, erstere allenfalls auch zu 
verkaufen. Mau melde sich bey der Witwe Helmuth. 
3) Die dem abwesenden Friedrich Kümmel zu Obervellmar eigenthümlich zuständige Mühle nebst 
Zubehör, soll Montag den üten April d. I. Vormittags 10 Uhr auf «ach einander folgende 
ü Jahre vom Monat May d. I. an, vor hiesigem Amte meistbietend verpachtet werde». 
Pachtliebhabere könnnen sich daher in xrseüxo einfinden, bieten, und der Höchstbietende des 
Zuschlags gewärtigen; nur wird nachrichtlich bemerkt, daß dieselben sich sowohl in Hinsicht 
ihrer Mühlenkenntnisse, und bisherigen Wohlverhaltens, als auch ihrer Vermögenßumstan- 
de, Behuf Sicherung der Pachtgelder, mittelst obrigkeitlicher Zeugnisse zu legitimiren ha 
ben. Cassel den azren Marz 1807. , Beermann. 
4) Das Guth, welches der verstorbene Johannes Webelhuth zu Hallgehaufen vom hiesige« 
hohen Samt. Hospital in Leihe gehabt, soll anderweit auf Erbleihe gegen ein durchs höchste 
Gebot zu bestimmendes Laudemium und Entrichtung der bisherigen Prästanden ausgrthan 
werden, und ist Termin zum Verstrich auf den loten k. M. Vormittags 9 Uhr dahier ange 
setzt worden. Das Guth besteht in Haus, Scheuer und Stallung, yzZ CAck. i6Z Rut. 
Ackerland, 18 CA. 5 Rut. Wiesen, und iß CA. 1 Rut. Garten, ist zwar dem Hospital 
zehnd» und dienstpflichtig, aber auch rontributionSfrey und mit dem freyen Brand aus der 
Hospitals-Waldung ver,ehn. Liebhaber zu diesem Guth, welche mit glaubhaften Zeugnis 
sen versehen sind, daß sie demselben gehörig vorzustehen im Stande seyen, auch die zu des 
sen Uebernchmung nöthigen Mittel besitzen, können sich in prxfixo dahier einfinde«, bieten 
und nach Befinden das Weitere erwarten, auch vorher schon auf Erkundigung die näher« 
Bedingungen und Verhältnisse dieser Erbleihe bey hiesiger Rentherey erfahren. Haina bey 
raten Marz 1807. fSpttv. 
l) Der Einwohner und Gastwirth Simon Amrhein zu Wahlen im Großherzoglich Hessischen 
Oberamt Alsfeld, will seine daselbst gelegene Hvfraithe mit der Wirthschafts - und Brauge 
rechtigkeit , samt dazu gehörigen beyden Scheuern, Brauhaus und Brennerey, Stallung 
für 30 Pferde, 8 Ochsen, 6 Kühe mit de« nöthigen Schweinställen und dazu gehörigen in 
so Mesten Sommer- und 50 Mesten Winter-Aussaat bestehenden Arcker und Wiesen, wo- 
s 367 3 von
	        

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