Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1807, [1])

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Lies Stück 
achtet weiter rechtlich verfüget werden solle. Etwaige sonstige Creditores, sowohl bekannte 
als unbekannte, haben an obigem Tage ihre vermeintlichen Forderungen ebenfalls, bey 
Strafe der Abweisung, anzugeben und zu begründen. Fahrenbach den zoten November 
1806. Adel, von Berlepsisches Gericht. Suntheim. 
6) Ausgeklagter Schuldenhalber, sollen die dem Conrad Bendrr zu Ellenberg hiesigen Amts 
gehörige Jmmobil-Güther, als: l) Wohnhaus und Hofreyde oben im Dorfe gelegen, 2) 
i Ack. Erbland am Garten hinterm Hause an David Willing gelegen, und z) M Ack. 
3i Rut. einzelnes Hufenland in den Durchgängen, an Henrich Kilian gelegen, meistbietend 
verkauft werden, und ist hierzu Terminus licitationis auf Freytags den -7ten Februar k. I. 
bestimmt. Kauflustige sowohl als diejenige, welche auf die vorbenahmten subhastanda recht 
liche Ansprüche zu haben vermeinen, können sich in praefixo Morgens 9 Uhr auf hiesiger 
Amtsstube einfinden, Erstere bieten, und der Meistbietende nach Befinden des Zuschlags 
gewärtigen. Letztere aber bey Strafe der Abweisung ihre allenfalsige Ansprüche geltend ma 
chen. Melsungen den Loten December *806. 
Aus dem Juftitz-Amt daselbst. Heuser. 
7) Donnerstag den 26ten Febr. k. I. soll dem Johann Martin Landau zu Elmshagen ein 
einzelnes Land so zehndbar und im Lsgerbuch lir. CH. F. Nr. zu zu if-Ack. 7 Rut. be- 
schrleocn, und vor dem Reichenöach zwischen Adam Landau und George Zimmermann ge 
legen ist, aus Instanz des Fränkischen Vormundes et Cons. an den Meistbietenden öffentlich 
verkauft werden. Kaufliebhaber und diejenigen, welche Ansprüche an diesem Land geltend 
machen wollen, werden daher aus diesen Termin aufgefordert, um in der Gerichtsstube Mor 
gens y Uhr dahier zu erscheinen. Erstere um Zu bieten, uud den Zuschlag an den Meiftbie, 
tenden zu gewärtigen, Letztere aber um ihre Ansprüche lud praejudicio praedufi zu Protocoll 
anzuzeigen. Hos den 4ten December 1806. Samtgericht daselbst. Rrrrz. 
8) Schuldenhalber soll in Termino den raten Januar«, k. dem Johannes Brasst! und dessen 
Ehefrau von Bergheim, das demselben zustehende io\ R. große Wohnhaus nebst Hofreyde 
und \ Ack. 4i! R. Qiacten dabey, Nr. 26. lit. Ch. C. öffeutlich meistbietend verkauft werden. 
Kauflustige können sich daher crsagten Tages Frühmorgens vor hiesigem Amte einfinden, 
annehmlich bieten, und den Zuschlag erwarten. Sollte übrigens jemand aus irgend einem 
Grunde an vorbenanntem .Wohnhaus nebst Garten Ansprüche zu haben vermeinen, der wird 
hiermit öffentlich aufgefordert, solche ebenfalls obbesagten Tages vorm hiesigem Amte bey 
Strafe der nachherigen Enthvrung rechtlich zu begründen. Spangenberg am 2olen October 
1826. Hess. Amt dahier, in fidem Lometsch, Amts-Assessor. 
9) Da die zum Nachlaß des zu Gudensöerg verstorbenen Actuarius Göbel gehörigen, und 
den z:ten October zum Verkauf ausgrövtenLn Grundstücke, nemlich: 1) Nr. siz. ^Ack. 
3 Rut. Haus, Scheuer, Stallung und Hofreyde, in der Hmtergaße zwischen Melchior Wey- 
nanbs Rel. und Daniel Waßmuth, 2) lit. LH. E. Nr. 164. 165.176. f Ack. sßR. Erbgar- 
ren im Holzwege, zwischen Ernst Claus und Advocat Möller, i) iit♦ Ch. E. Nr. 164. 165. 
176. i Ack. 7 Rut. Erbgarten noch daselbst, und 4) lit Ch. D. Nr. 34c. f Ack. 7 Rut. 
Erbland auf den Endenpfühlen gelegen , den Uten Januar k. I. nochmals zum Verkauf 
an Merstbieenden und zwar aus der hiksrgen Amtsstube Morgens 10 Uhr ausgebvteu und 
mit dem letzter» Gebot der Anfang gemacht werden soll; so wird solches Koufliebhadern hier 
durch bekannt gemacht, um alsbald den Zuschlag an Meistbietenden in dem hier zuletzt an 
gesetzten Termin zu gewärtigen. Grrdensberg den iLtcn Dec. i8c>6. Rurz v. c. 
10; Ausgeklagter Echuldsnhalber, womit der Einwohner Henrich Fraucke und dessen Ehefrau, 
modo die über dieselben bestellten Curatores Eonrad Sommerlabe und Kilian Hellmuth zu 
Besse, dem Schutzjuden Kaufmann Levi zu Obervorschütz verhaftet sind, soll die den Schuld 
nern Zustehende Erbwiese Lck. Ed A. Nro. rz8. ff Ack. 7 Rut. am Berns zwischen Johan 
nes Schmincke und Hans Jost Hellmuth gelegen, und die Gemeinds-Nutzung, von Amtswe 
gen
	        

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