Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1807, [1])

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Vom ißlen März 1S07, 
mit der Abänderung angeftzt worden, daß die Jahre der Verpachtung bty indessen verän-, 
derten Umständen nun nicht auf 12 sondern auf 6 Jahre festgeftzt sind, und daß das »6 2/ 
angegebene Neben Haus zu Anlegung einer Brandeweiusbrenverey ganz .geeignet ist, auch 
von der Elgenrhümerin eine 12 Eymer haltende Brandeweins« Blase nebst übrigen Materia 
lien käuflich überlassen werden könne. Veckerhagen den uzten Februar 1807. . o 
-) Es soll der hiesige Stiftsgarten nebst der Gärtners-Wohnung, inglerchem der Hopfengarten 
und 4 Satteln Land, auch sonstige Nutzungen, wie dieses alles der Stiftsgärkner Walpeb 
jetzt im Pacht hat, anderweit vom lten März K. s. an, auf ü Jahre, an den Melstoreten- 
ben verpachtet werden. Diejenige nun, so Lust haben und Caution leisten können, können 
unter denen Pacht-Conditionen, so in Termins oder vorher in der hiesigen Rentherey zu ver,. 
nehmen sind, sich Dienstag den lyren März s. c. mt Amthaus alhrer von l l bis 12 Mr 
• Mittags einfinden, ihre Gebote thun, und der Meistbietendenach eingeholter höherer Ver-, 
ordnung des Zuschlags gewärtigen. Hersfeld den s8ten Febr. 1807. 
Martert. S. M. ^löffler. 
z) Da durch den kurz vor Petritag erfolgten plötzlichen Tod meines Pachters mein freyadeli-- 
2 ches Guth zu Moescheid im Amte Schönstem wieder pachtlos geworden ist, und ich gesonnen" 
bin, es aus freyer Hand noch auf dieses I8c>7te und folgende Jahre zu verpachten ; somache 
ich es Pachtlustigen hierdurch bekannt, damit sie sich je eher je besser bey mir melden können. 
Das Guth besteht: i) aus 78 Ack. in der beßten Stellung befindlichen Lands, 2) aus dem^ 
Zehnden vor Gilserberg von yü8 Acker Land, wovon jedoch der Prediger in Sebrerode drn 4ten 
Theil bekommt, z) aus dem Zehnden vvr Moescheid von 50z Acker und dem Lammerzehnden 
daselbst, nebst dem Zehnden von einigen Aeckern im Schönauer Territorio; 4) aus 5z Ack. 
guten Wiesen; 5) aus einem hinter dem Pachterhause liegenden großen Obst- und Gemüse-, 
garten; 6) aus sehr geräumigen ökonomischen Gebäuden nnt einer Brennerey, deren Ge- 
räthschafren zum Anfangen des Brennens völlig im Stande sind, und auf Verlangen ^u dem 
aus einer ansehnlichen Quantität Heu, Stroh und Mist bestehenden Inventar« gegeben 
«erden können, und 7) aus dem Recht 50 Stück Schaafe schmttfrey halten zu dürfen. Möe- 
schrrd bey Gilserberg den azten Februar 1807. Die verwitwete von Starck. 
Zu vermicchenr 
1) Bey der Witwe Hartdegen in der Martinifiraße brebelStage, welche aus 4 Stuben, 4 
Kammern, Küche nebst Speisekammer, Holzremise, Keller, Pferdestall und Fourageboden 
bestehet. . 
2) Bey Madam Verbellet vor dem Paradeplatz die unterste Etage, wovon eine Stube zum 
Laden eingerichtet werden kann, weil eine Thür unter die Arcaden geht. 
z) Auf dem Markt iv Nr. 6z6. em Log's, auf Ostern. - - - ... 
4) Am Fciedrichsplatz in der Königsftraße in Nr. izr. in der sten Etage r Stuben, r Kam- 
! wer, Boden und Kellerraum, mir oder ohne Meubels, auf Verlangen auch eine Küche und * 
Gefindestube^ sogleich. 
I 5) Am Holländischen Thor beym Hofwerkmeister Wolff die zte und 4te Etage, bestehend auö 
5 Stuben , eimm Saal, 6 Kammern, Schreib»Cabmet, Küche , Speisekammer, einem 
t Theil des Kellers, sobann Pferde-Stallung, Fourageboden, 2 Cbaifen und einer Holz-Re- 
M'ft, dem Mitqebrauch des Waschhauses und Bleicheplatzes, großen Hvfraum, auch einem 
kleinen Biuwen Garten mit Lustdäuechrn, auf Ostern. 
6) In der Wiihelmshöher Vorstadt in dem Hause zwischen des Herrn Kriegsraths Stein 
dach Garren und der Witwe Herd, 2 Stoben, z Kammern, * Küchen, Holz. vdrrPserbe- 
stall, Hof mit Brunnen und Garten beym Häuft. 
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7)
	        

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