Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1807, [1])

xitef Stück. 
35) Eine Scherben -Eleetrksir- Maschine, mit einer Brtterke bon 6 Flaschen und bem baz« 
erforderlichen Apparat, steht in Nr. 154. in der Schloßstraße zu verkaufen. 
36) Montag den -ten März und die darauf folgende Tage, sotten in der Witwe Schneider 
Behausung in der obersten JohanneS-Straße gegen baare Zahlung verschiedene Sachen , als r 
Kupfer, Messing, Meubles, Leinen, Betlen und Mannskleidungen, verauctionirt wer 
den. 
37) Der Bürger Johann George Junck warnt Jedermann, etwas auf seinen Namen zu bor 
gen, indem er für nichts haftet. Auch dient denjenigen zur Nachricht, welche Zahlung an 
ihn zu leisten haben, dieselbe an niemand anders als an ihn selbst zu thun. 
38) Eine Blurfinke, welche zwey Stückchen pfeift, Canarien-Hahne, welche nach einer Orgel 
ilne Menuet pfeifen, auch verschiedene andere^Canarirn, Hahne, sind in Nr. 704. Lauf dem 
Markt zu verkaufen. 
39) Bey des Gärtners Johannes Claus Witwe vor dem Holländischen Thor bey Cassel sind 
von allen Sorten guter Obststämme, wie auch alle Sorten gute und frische Garten Saamen 
zu haben. 
40) Ein vor dem Holländischen Thor an der Leimengrube gelegenes, besonders zum Kartoffel 
bau sehr brauchbares Stück Lund, ist zu vermiethen. Das Nähere kann man in der Schloß, 
straße in Nr. 146. erfahren. 
41) In der Dionysienstraße, nahe an der Paulistraße, in des Schreiners Schuwirth Haus 
eine Treppe hoch stehet eine gute Guitarre um billigen Preis zu verkaufen. 
4») Es stehen 3 Fässer Frucht Branbewein, welche z Ohmen iz Viertel halten, aus der Hand 
zu verkaufen. 
43) Auf dem Brink in der Stabt London stehen \ Pferde zu verkaufen: ei« Fuchs mit Abzei 
chen öjahrig > ein Fuchs mit Abzeichen 8jährig, und einer von y Jahren. 
44) Mit Beziehung auf meine im Oktober v. I. dieser Zeitung inserirte Anzeige einer von mir 
herauszugebenden Predigtsammlung mache ich sowohl denen, welche sich bisher meines Un 
ternehmens freundschaftlich angenommen haben, als dem Publicum überhaupt hierdurch be 
kannt, daß ich mich durch mehrere Gründe genöthiget sehe, den Subscriptions-Termtn bis 
zum Ende des MaimonatS zu verlängern. Niedermöllrich den -/ten Februar »807. 
Der Pfarrer Geiße. 
45) ES wünscht jemand einige Frauenzimmer in Kost und Logis unter billigen Bedingungen zu 
nehmen. Wer Lust dazu hat, beliebe sich in der Hof- und Waisenhausbuchdruckerey z» 
melden. 
46) Beym Judenbrunnen in Nr. 8iz. sind Canarien-Vögel, die nach der Orgel pfeifen, zu 
verkaufen. 
47) Es ist vor einige« Tagen ohnweit hiesiger Stadt eine silberne Taschenuhr gefunden worben. 
Wer solche verlohren hat und sich als Eigenthümer legitimiren kann, hat sie gegen Erstat 
tung der Kosten und ein billiges Douceur für den Finder bey hiesigem Amt abzuhohlen. 
Treysa den Uten Februar 1807. Rulenkamp. 
48) Unterzeichneter empfiehlt sich in jeder Art solider Gelb- und Wechsel-Geschäfte. Auch sind 
bey selbigem König!. Baiersche, zu 6 pCt. Zinse laufende Papiere für billige Preise zu be 
kommen. Gompert Leidet, Hofagent. 
49) Beym Handelsmann und Saamenhändler Krollpfeifer nahe am Holländischen Thor, sind 
wieder für dies Jahr und zu aller Zeit alle Sorten Garten - Sämereyen von Braun 
schweig, Erfurt und Holland um die billigsten Preiße zu haben. Er bittet um genigte« 
Zuspruch. 
so) Mitwochs den 18ten dieses Vormittags 9 Uhr sollen beym Kastenschreiber Büchling 
to Vrtl. Korn, 1 Vrtl. Waitzen, 1 Vrtl. Gerste und 10 Vrtl. Hafer, auf daS höchste Ge 
bot verkauft werben. Cassel den-ten März 1807. 
SD
	        

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