Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1807, [1])

yLeZ Stück. 
¿„s Drey runde und ein langer Sterntisch, gut abgeschliffen und gefasst, sind zu verlausen. 
* - ' Schröder, Müller. 
44) Einige sehr wenig getragene Mannskleidungen, für Eonfirmanten schicklich, und em schwär, 
^ zer tuchener Manns, Mantel, stehen zu verkaufen. Dre Hof- und Waisenhausbuchdrucke, 
rey sagt wo. 
Die schon bekannte Blätter-Karte von Nelken oder Graßblumrn ist für dieses Jahr mit 
^mehreren neuen Sorten wieder angekommen. So ist auch stets Saamen von diesen in ver 
siegelten Prisen, und schöne Tuberosen Zwiebeln zu erhalten beym Kaufmann Gräbe aus 
dem Carlsplatz, welcher gegen baare Zahlung Bestellungen auf die Nelken-Senkcr annimmt. 
Montag den yten März und die darauf folgende Tage, sollen in der Witwe Schneider 
3 Behausung in der obersten Johannes-Straße gegen baare Zahlung verschiedene Sachen , als: 
Kupfer, Messing, MeubleS, Leinen, Vetren und Mannskleidungen, verauctionirt wer- 
37) *©« Bäckermeister Kniest in der Carlshafer Straße will seinen Garten vor dem Hollürrdi- 
scheu Tdor, an der Bahrschen Fabrick gelegen, vermieden. 
38) Es sollen ten röten dieses Nachmittags r Uhr in dem Cadettenhauö verschiedene Mendels 
und Effecten, als: Silber, Imn, Hölzerwerk, Lmnrnzeug, Kleidungsstücke und andere 
Sachen, wie auch eine Anzahl Bücher aus allen Wissenschaften, besonders philosophische, an 
den Meistbietenden öffentlich gegen baare Bezahlung verkauft werden, welches den Kauflu 
stigen hierdurch bekannt gemacht wird. Cassel den Uten Februar 1807. 
Gteuber. Vermöge Auftrags« 
So) Es wünscht jemand vorm Leipziger» Weser- oder Hollar kuschen Thor einen k.einen Gar 
ten. worinn jedoch ein Häuschen mit einem Camin seyn muß, zu miethen. 
40) Napoleons I. Portrait. Das ähnlichste, was je des Künstlers Hand erschuf, wird hier 
dem Publrko käuflich angebothen. Der Preis ist 8 Ggr. Ich bemerke bey Letzter» noch fol 
gendes: Es find so viele Variationen von Portraits Napoleons, daß derjenige Theil 
des Publikums, der Ihn nie sah, unmöglich wissen kann, ob er das rechte oder unrechte 
habe. Diesem zur Nachricht: Das ihnen hier Angebothene ist y Rheinische Zoll hoch, je 
ne andern find nur 7 Zoll hoch. Dieses hat das richtige Costüm, jene haben das falsche; 
denn die Hörner in dem Zipfel des Rockes, als das Erkennungszeichen, zu welchem Regi 
menté die Uniform gehört, welche Napoleon trägt, sind falsch gestellt, sie müssen sich mit 
den Mündungen begegnen, nicht mit den Rücken. Leipzig im Jan. 1807. H. Gräff. 
Ist in der Griesbachschen Buchhandlung zu haben. 
41) Ein gegossener eiserner Windofen nebst Röhre wird zu kaufen gesucht. 
42) Es stehen 3 Fässer Frucht-Brandewein, welche z Öhmen iz Viertel halten, aus der Hand 
zu verkaufen. ' 
43) Auf dem Brink in der Stadt London stehen 3 Pferde zu verkaufen: ein Fuchs mit Abzei 
chen djahriq, ein Fuchs mit Abzeichen 8jahriq, einer von y Jahren. 
44) Auf vielfältiges Verlangen zeigt Unterschriebener hiermit an, daß noch Einige Antheil an 
folgenden Zeitschriften nehmen können, als an d-r Zeitung für die elegante Welt, allgemeiner 
Anzeiger, National Zeitung und Journal des Luxus und der Moden. I Naabe. 
4?) Es wünscht jemand einige Frauenzimmer in Kost und Logis unter billigen Bedingn», en zu 
nehmen. Wer Lust dazu hat, beliebe sich in der Hof- und Waisenhausbuchdruckerey zu 
melden. . i 
46) Es sollen Montag den rgten Februar und folgende Tage Nachmittags um 2 Ubre allhier 
in derAndreasftraße in der Müllerschen Erden Behausung verschiedene Mobckien an Silber, 
Ainn, kupferrs Küchengeschirre, Messing, Eisen, Pvrzelän, Glas hölzernen Hausqe- 
rätde Kleidungen, Leinen, Betten und dergleichen gegen baare Bezahlung an die Meist- z 
bietende verkauft werden» Cassel am i7ten Februar 1807. - 
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