Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1806, [2])

1458 49 t-J Stück. 
*2) Nachdem der Besitzer des Host Meisebach, Valentin Storkhard, bse Anzeige gethan, daß 
einige Soldaten vom entl. Rgmt. Landgraf Cgrl den 2ten vorigen MonarS drey Pferde, 
schwarzer Farbe, und alle Wallache, wovon einer ein Aözetcl-eu einer Blesse habe und alle 
drey mit dem Buchstaben W bezeichnet seyen, auf dessen Hof gebunden und sich wegbegeben 
hätten; so wird solches hiermit dem Publico bekannt gemacht, daynt sich diejenige, welche» 
, diese Pferde fehlen, in Zeit vier Wochen » llsto an bey hiesigem Amt melden, sich zu de 
ren Eigenthümer gehörig zu legitimiren und gegen Erlegung der Verpflegungökvsten abzuho. 
len, oder im widrigen Fall jeden Rechtönachrheil zu gewärtigen haben. Hersfeld den säten 
November r8o6. Hess. Iuftiyamt dasi Härtere. 
Sz) Eine Parthie wollene Strümpfe weiß und blau, so von hiesigen Armen gestrickt worben, 
sind im Werkhause billigen Preises im Ganzen oder einzeln zu verlassen. Cassel den izten 
Nov. 1806. Augneer. 
-4) Der Kaufmann E. PH. Crug, der sein zeitheriges Logis an der Wilhelmsbrücke verlassen 
und dasselbe nunmehro auf dem Markt in Nro. 705. verlegt hat, empfiehlt sich einem ge. 
ehrten Publico aufs neue mit dm besten Sorten Rauch-Taback und Specerrywaaren, als 
auch in Speditions- und CommiffionS-Geschäften bestens; und verspricht von allem die 
promteste und reelleste Bedienung. 
25) Ein halb Duzend neue mit Pferde-Haaren ausgestopfte Stühle, wie auch eine schöne 
Flöte Traversiere mrt emer silbern Klappe und Elfenbein garnirt, sind um billige Preiste 
aufm Markt in Nro. 705. zu verlassen. 
46) Von der üten Ziehung der Wiener Stabt. Banco - Lotterie, welche im vorigen Monat Oc- 
tober gezogen worden, kann man bas Schicksal der Loose gegen zwey Alb. Nachschlag. Ge 
bühr per Nummer bey mrr erfahren. Auch sind bey mir zur zten Classe Braunschweiger, 
Älen Classe Hannoverschen, 6ten Classe Frankfurter und zten Classe Hanauer Lotterie Kauf« 
loofe zu haben. Verspreche reelle und prompte Besorgung und bitte daher um geneigten 
Zuspruch. Cassel den -7teu November 1806. 
Geisel Iesaias, wohnhaft in der Dionysienstraße Nro. yr. 
27) Bey dem Kaufmann Gottlieb Sattler wohnhaft am Markt sind außer seinen gewöhnlich 
führenden Färb» Material, und Specereywaaren beste Butjenter Butter, Rahm- und 
Weener« Käse, Westphälischer Honig, dicker Syrup, Capern, Sardellen, Neunaugen, 
Holländische Böcklinge und Heringe in billigsten Preisten zu haben. 
28) Unterzeichneter empfiehlt sich mit lackirteu Laternen, so auch nimmt er zum Lackiren ge- 
. brauchte wie neue von der kleinsten bis zur grösten Sorte auf Bestellung an. 
. . « _ r , X A. Urff, unter den Arkade». 
29) Wer gute trockene Clchonen und gelbe Wurzeln zu verlassen hat, ka«n solche beym Kauf, 
mann Bröckelmann am Brinck zu guten Preisten anbringen. 
30) Da das hiesige Markt auf den 8ten December d. I. und zwar auf einen Feyertag im Ka. 
lender festgesetzt, so ist solches vom Stadtrath auf Dienstag den yten December als folgen, 
den Tag versetzt worden, welches jedermann zur Nachricht dient. Fritzlar den igten No- 
vember 1806. Stadtrath daselbst. Senger, Bürgermeister 
31) Alle diejenigen^ so an dem verstorbenen Herrn Regierungs - Procurator Thalmann Forde, 
rungen haben sollten, werden hiermit aufgefordert, solche bey dessen nachgelassenen Witt, 
we und Kindern bmnen sechs Wochen anzuzeigen, ansonsten darauf nach deren Versireßuna 
keine Rücksicht genommen werden kann. Caßel den rztey November 1806. 9 
22) Vor dem allenfalfigen Ankauf des verlohre» gegangenen £ Looses lut» Nro. 18. rur ste» 
' Classe 5,ter hiesigen Lotterie, wird hiermit gewärnt. ' * I8f * Ur 6t( * 
33) Früchte stehen zu verkaufen in der Dior»ysie:,straße in Nro. rgz. 
34) Ein fehlerfreyes üjähriges schönes Reitpferd stehet zu verkaufe«. 
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Mit-
	        

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