Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1806, [2])

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3") In einen stillen ländlichen Haushalt, nicht wert von Cassel, eine Magd von gefetztem Met/ ' 
welche schon mehr gedient hat, Attestate wegen rhres Fleißes und Wohlverhalterw aufzeigen 
kann , und neben treuer Besorgung aller Hausarbeiten gut zu kochen und das Dreh wohl zu 
besorgen versteht, auf Christag. 
ä) Zn ein Gasthaus eine Köchin, welche wegen ihrer Geschicklichkeit und vollkommenen Kent« 
^Nissen gehörige Zeugnisse beybringen kaun, sogleich oder auf Ehtistag. 
1) Ein Mensch, der eine gute Hand schreibt, und Fertigkeit im Rechnen hat, wird zu Neu- 
fahr in Dienst verlangt. Die Hof- und Wmsenhaus-Buchdrrrckerry sagt wo. 
Eine vollkommene Köchin, die mit aller Art Backwerk umzugehen weiß, auch we^err ihr» - 
^Treue und ihres WohlverhLltens gute Zeugnisse aufweisen kann, wird bey eine Herrschaft 
' auf dem Lande gegen sehr' gute Bedingungen sogleich gesucht. 
•s) Eme Dienstmagd, die mit Vieh und Landarbeit umzugehen weist, wird gegen guten Lohn so, 
1 Meid) gesucht. In der Hos- und WaisenhauS-Buchdruckerey ist sich zu melden. 
8) Eine Köchin in ein Gasthaus allhier, die mit der Kocherey vsllkommenBescheid weiß, und 
"Zeugniße ihres guten Betragens vorzeigen kann, gegen sehr annehmliche Bedingungen, auf 
Christtag. 
y.) In ein Gasthaus dahier eine Köchin- die mit guten Attestaten versehen ist, sogleich ober auf 
Christtag. 
Personen, welche Dienste suchen: 
1) Eine Person, die mit Kochen, Waschen und Bügeln umzugehen weiß und sich jeder sonstige» 
Hausarbeit gern und willig unterzieht, auch wegen ihrer Treue und Rechtschaffenheit dre bet 
sten Zeugnisse auszuweisen hat, wünscht, womöglich in eine stille Haushaltung, gegen billi- 
aen. Lohn, sogleich in Dienst zu kommen. , 
An in Rentherey- und Ab> und Auschreibe-Gefchaften geübter Schreiber wünscht in einer 
^Rentherey alsbald wieder angestellt zu werden. 
Ein Mensch, der mit guten Attestaten versehen ist, reiten und mit 2 und 4 Pferden gut 
^^sabren kann , wünscht allhier bey eine Herrschaft als Kutscher oder Bedienter bald anzukom 
men Das Nähere erfährt man bey Hrn. Pfort,in der obersten Petnstraße. 
a) Ein junger Mann, der mehrere Jahre als Remhereyschrciber bey einem Knrheffischen Justitz« 
unb Rentherey - Beamten eonditionirt hat, wünscht seine Stelle mit einer andern zu ver- 
^*Eine^junge erwachsene Person, die gut nähen, waschen, bügeln und auch zu anderer 
' Hausarbeit gebraucht werden kann, mehr gedienet hat, und güte Attestate vorzeiget, 
sucht bey vornehme Herrschaft als Kindermädchen anzukommen. Bey der Garnison» Kirche 
in des Kaufmanns Hrn. Horns Behausung - Treppen hoch ist das Nähere zu erfahren. 
f) Ein Mädchen , Vas mebr gedient hat, in der Küche und mit dem Hauswesen guten Be 
scheid weiß, wünscht wieder in Dienst zu kommen. 
Kapitalien, welche auszulehnrrr: 
j) 600 Rthlr. Pnpillengelder gegen die erste Hypotheck. Die Hof- und Waisenhaus-Buch, 
druckerey giebt Nachricht. ^ 
2) 700 Rthlr. zu 4 pCent auf die erste Hypotheck. Bey dem Wirth Drttmar im wilden 
Mann in der Leipziger Vorstadt' ist sich zu melden. 
3) 2000 Rthlr. sogleich, und L022 Rthlr. auf Christtast. Beym Kramer Schmincke in der ober 
sten Petristraße ist sich zu melden..
	        

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