Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1806, [2])

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34tei Stück. 
»4) Es sollen Mitwochen den 27ten d. M. des Vormittags nach y Uhr die vorhandene Herr, 
schastl. Rothwildpretshäute und Rehfelle dahier im neuen Collegien-Hos an den Mristbieten« 
den verkauft werden, welches den Weißgerdern hiermit bekannt gemacht wird. Cassel den 
6ten Au-gust 1806. vlß. commiss. Schmincke. Bauen. 
25) Guter frischer Kirschwein, die Bouteille zu 16 Alb. ist im Gasthaus zum Römischen Kai 
ser zu haben. 
26) In der Schloßstraße beym Schreinermeister Waymar sind große Kleiderschränke mit 
2 Thüren, mit und ohne Gallerte, Stühle und Tische zu haben. 
37) Ein großer, mit Rindsleder überzogener, auf Reisen noch wenig ^gebrauchter Coffer steht' 
um einen billigen Preis zu verkaufen. 
-8) Wer eine Batarde in sehr gutem Zustande kaufen will, die auch als Reisewagen zu ge 
brauchen ist, kann sich auf der Ober-neustadt in der Carlsstraße in der von Bernerschen Eck 
behausung eine Treppe hoch melden. 
29) Wir machen unsern geehrten Haudlungsfreunden ergebenst bekannt, daß wir diese.Messe 
mit einem vollständigen Lager von weißen und bunten Cattunen, die Elle von 5 bis 10 Ggr. 
weißen und bunten Chanetts, verschiedenen Sorten Halstücher, auch Kmder-Manns- und 
Frauens-Strümpfe versehen sind. Wir werden nicht ermangeln, alles mögliche anzuwenden, 
das uns von mehrere Jahreu gütigst geschenkte Zutrauen durch billige Prerße und reellste 
Bedienung uns aufs neue zu versichern. 
Christian Friedrich winkelmann u. Comp, aus Hohenstein bey Chemnitz in Sachsen. 
30) In der mittelsten Casernenstraße beym Schreinermeister Gerhold find schöne r>eumodige 
Meubels, als: verschiedene Sorten Bureau-:, große und kleine Commoden, Speise- Thee-, 
Näh- und andere Tische, von Mahagoni-und Kirschholz; verschiedene Sorten Bettstellen mit 
Kuppeln, von Mahagoni-und Kirschholz; auch alle Arten Chatoullen von Mahagoul-Ho!z 
zu haben. Auch werden aller Arten Bestellungen angenommen. 
zi) August Bretschneider aus Reichenbrand bey Chemnitz empfiehlt sich mit feinen Baum 
wollen-Waaren, als Strümpfe, Mützen und Handschuh in allen Sorten. Er bittet um ge 
neigten Zuspruch und verspricht die billigsten Preise. Sein Laden ist auf dem Meßycmse mt 
gelben Saal Nr. 92. 
32) In der Dionysienftraße in Nr. 125. sind eine Parthie Schaltern, eine Hausthüre, eini 
ge andere Thüren, und etliche Fenster zu verkaufen. 
33) Das in des rrrstorb. Herrn Generallieutenant v. Dallwigk Auction zu Dillich erstandene, so 
gut als neue, complete Staabs-Zelt, bestehend in einer Stube und Kammer, von werßem 
Linnen Ober- und irter Linnen Unterzelt, durchaus mit gelbem Glanzlinnen gefüttert, 
stehet gegen billigen Verdienst wieder zu überlassen. Auch stehet der Preis desselben durch 
frankirte Briefe zu erfahren bey Seligman Abraham zu Zwesten. 
34) Beym Gärtner Völker in der Unterneustadt am Müylenplatz sind folgende Herbst- und 
Winter-Pflanzen-Samereykn zu haben, als: Blumenkohl das Loth 9 Ggr. Großblat. Weiß 
kraut 2 Ggr. blutroth Kraut 2 Ggr. Winter-Savoyen 2 Ggr. Winter-Kohl 1 Ggr. 
blauer Schnittkohl 6 Hlr. schwarze Rüben 1 Alb. Winter-Lattig 2 Ggr. breublat. Spi 
nat 8 Hlr. alter Nißchen 8 Hlr. frischer 6 Hlr. gelber gefüllter Kerbel 1 Alb. Scorzo- 
nerwnrzel 8Hlv. Auch sind ächte tragbare gefüllte Hyacinthen-Iwrebeln zum Treiben, das 
Stück zu r Ggr. und gefüllte dito im Rommel, das Dutzeut zu er Ggr. zu haben. Da er 
durch die üble Witterung des verfloßenenWinters beynahe um seine sämtlichen Tulpen-Zwie, 
dein und Grasblumen gekommen ist, so kann er jetzo nicht damit dienen, sondern siehet sich 
genöthigt, andere kommen zu lassen. Er macht solches seinen Freunden mit der Bemerkung 
zugleich bekannt, daß, wenn Blumen-Liebhaber besondere Sorten zu haben wünschen, und 
sich nicht selbst damit besassen wollen, sie ihre beliebigen Aufträge in frankirten Briefen mit 
beygelegtem Gelde bis Ende August an ihn senden können, wobey er die reelleste Besor 
gung verspricht. 35 )
	        

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