Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1806, [1])

rztej Stück. 
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Henrich Arnold-, Jacob Schäfer, und Henrich Huhn, von Bringhaufen in den Birten 
StephanBlum, Henrich Schwarz, und Jacob Buchbach, aus Röddenau; Jacob SM- 
ber, aus Somplar; Paulus Struwbe, aus Rengershausen; Jacob Rembott, aus 9 to 
denbach; Johs, Müller., und Nicolaus Bischoff, aus Frankenau; Bernhard Grebe, uni 
Peter Pfingst, von Viermünden; Johannes Völcker, und George Henrich Weiöhaupt, m 
Obrrnorke; Henrich Daniel Mutze, von Bringhausen, Amts Hessenstein; 
werden von Amrswegen oergestalt öffentlich citlrt, daß sie sich binnen Jahresfrist, und resp. 
vor zurückgelegtem Löten Jahre ihres Atters, wiederum einstellen, oder gegenfalls zu gerväl- 
legen haben sollen, daß mit ihrem Vermögen der Verordnung vom iMn April 1805* 30 
mas verfahren werde. 
8) Da allen denjenigen Cantonspflichtigen Landes-Kindern, welche den ergangenen Verord 
nungen zuwider ausgetreten sind und sich bis jetzt in der Fremde aufhalten, zur Rückkehr 
und Wiedererlangung ihres nach jenen verfallenen Vermögens von beute an eine Frist von. 
Einem Jahr gestattet worden ist; So wird ihnen hiermit bekannt gemacht, daß sie fty, 
binnen sothaner Jahres-Frist so gewiß wieder einznfindcn und bey dem Cantons-Beamtenz» 
melden, als anderergeftalt sich zu gewärtigen baden, daß obne wertere Nachsicht ihr Ver 
mögen zum festgesetzten Behuf eingezogen und sie ihres Erbrechts verlustig erklärt werde». 
Cassel den zoten März 1806. Rur hessisch es Rriegs-Collegium »tes Depart. 
Vorladungen der Gläubiger. 
I) Nachdem sich bey der Inventarisation des Nachlasses des verstorbenen hiesigen Bürger David 
Stieler bereits so viele Paßiva hervorgethan, daß solche dessen Vermögen übersteigen; W 
werden auf den Antrag der Curatoren dessen hinterlassenen eine ansehnliche Jllaten-Fordl- 
rnng habenden schwachsinnigen Witwe, sämtliche Gläubiger des vetuncu edictaliter vvrgela- 
den, in dem zugleich zur Einsicht des Status-Maßsae und zum Versuch der Güte auf Mitwoch' 
den yten April d. I. angesetzten Termin vor dahiesigem Amte entweder in Person oder durch 
hinlänglich Bevollmächtigte zu erscheinen, ihre Forderungen anzuzeigen und zu begründe»,' 
aoch sich auf die Vergleichs-Vorschläge vernehmen zu lassen, im Nichterscheinungsfalle ab« 
sich der prxcluñon zu gewärtigen. Neustadt am raten Februar 1806. 
Rurhess. Amt allda. Embach. in 6«lem copire Martini, Amts-Secretar. 
-) Nachdem die Vorladung sämtlicher Gläubiger des hiesigen Bäckermeisters Henrrch Köniz 
durch Stadtgerichtsbescheid erkannt worden; als werden gedachte des Bäckermeisters Hen 
rich König sämtliche bekannte und unbekannte Creditoreö hiermit von Stadtgerichtewege» 
vorgeladen, in dem aufMitwochen den yten May bestimmten Termin vor hiesigem Kurfüch.. 
Stadtgericht Vormittags y Uhr zu erscheinen, und ihre Forderungen zu liquidiren, widri 
genfalls aber zu gewärtigen , daß sie mit allen Ansprüchen ausgeschlossen werden sollen. Ue- 
brigens wird noch hier bemerkt, daß nur die privilegirten Creditoren auf ihre Befriedigunz 
hoffen können. Homberg den' 1 oten März 1806. 
R. 5 . Stadtgericht daselbst. In fidem Bauer» 
3) Nachdem sich gegen Friedrich Blümer zu Kleinern so viele Schulden hervorgethan, daß 
der Concurs ganz unvermeidlich, wenn keine gütliche Uebereinkunft mit dessen Gläubigern ge« 
troffen werden kann; so werden sämtliche Friedrich Blümerscke Gläubigere auf den igten 
April andurch vorgeladen, alsdann vor hiesigem Amt zu erscheinen, ihre Forderungen recht 
lich zu begründen und Vergleichsvorschläge anzuhören oder sich zu gewärtigen, daß die zu 
rückgebliebenen Gläubigere präcludrrt und in der Sache weiter rechtlich erkannt werde. Nie« 
der-Wildungen den i8ten Marz 1806. 
Lürftl. waldeckisches Amt daselbst^ Bvumhard. Lagrez.
	        

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