Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

Vom izttn Julius iZoz^ 92^ 
Z) Der unbekannte Eigenthümer, eines an mich abgegebenen Brandeweknsblasenhuths, wird 
gebeten, selbigen mit dem daran bestellten Wasserbehälter und den Theewasserkessel, da bey 
des schon beynahe i Jahr fertig und mir lästig ist, längstens bis zur bevorstehenden Michae 
limesse, gegen den accordirten Werth von Z Rthlr. 2 Ggr., abholen zu lassen. Im Fall die 
ses nicht geschiehet, sehe mich genöthiget, den genannten Huth, um mich zu entschädigen, 
zu verkaufen. Cassel den rztenJunii 1805. H. Arendts, Blechschmidtmeister 
in der Elisabetherstraße. 
4) Auf der Kurheffischen Glashütte zu Altmünden, bey Hannöverisch-Münden, werden auch 
- jetzo, neben dem weisscn Hohlglas, gr üne Bouteillcn verfertigt, welches hierdurch bekannt 
gemacht wird, und können sich diejenigen, denen damit gedient ist, an den Herrn Inspektor 
Thomas auf der'Glashütte wenden und der billigsten Preise versichert seyn. 
5) Ein noch gut konditionirtes Kinder-Chaischen in Riemen hängend, ist billigsten Preises zu 
verkaufen. 
L) Es fahret Dienstag den löten d.M., eine 4sitzige Chaise von hier nach Frankfurt, wem 
gefällig ist mitzufahren, der kann sich bey Anton Junck, in der Elisabetherstraße, melden.' 
7) Ein Kinderbettstellchen, eine Kinderwiege, ein hoher Kinderstuhl mit ledernem Kissen, ein 
niedriger Kinderstuhl, ein großes Schaukelpferd, ein Sonnenmikroscop, sind zu verkaufen, 
und ein Verzeichnis zu verkaufender Bücher zur Einsicht zu erhalten. 
8) Es ist den /ten Julii, beym Hauptquartal der großen Brüderschaft, auf dem Stadt-Bau 
aus der Schenke ein Tuch von gesticktem Linon vermißt, und wahrscheinlich mit anderem 
' Zeuge, wo dasselbe zwischen gelegen, aus Versehen mitgenommen worden. Der- oder die 
jenige, so solches bey ihren Sachen gefunden, werden gebeten, es an den Brudermeister 
Schönze oder Hartung gefälligst abzugeben. 
9) Ein unverheyratheteS Frauenzimmer wünscht, zu Herstellung ihrer Gesundheit, einige 
Monate auf dem Lande, nahe bey Cassel, bey einem Prediger oder in einem sonstigen stillen 
-' Haust, gegen >güte Kost leben zu können. 
10) Ein sehr schöner ganz neuer Wiener Wagen , der zu 2 oder 4 Plätzen einzurichten, auch 
mit vielen Bequemlichkeiten verjei'en,'.st, und sowohl in der Stadt als auf Reisen gebraucht 
werden kann, stehet zu verkaufen, auch allenfalls emer wohlbekannten Person, die selbigen 
'^mit nöthiger Vorsorge von hier srev nach Regensburg oder Wren bringen wollte, zu leihen. 
Liebhaber zu dem einen oder andern, können sich desfalls in der von Rou-üschen Handluna 
allhier melden und besagten Wagen- in Augenschein nehmen. 
11) Da die über die Kaffe des Civil.-Wittwen-Jnstituts geführte Rechnung vom Jahre 1804. 
am LZten Julius d. I. auf Kurfürst!. Oberrentkammer öffentlich abgehört werden soll, so 
wird in Gernäsheit der Statuten dieses sämtlichen Interessenten bekannt gemacht, um der 
Abhörung nach Gutfinden beywohnen zu können. Cassel den 2yten Junius 5805. 
Rurfürftl. Direction des Civil-Wittwen-Instituts. 
,2) Unsere Handlung , welche so lange mit ihrem sortirteli Lager von Cattunen, Ziz und Eng 
lischen Manerfactur.Waaren, auf dem Kohlmarkt, bey Herrn George Wilhelm Hincke tr» 
Braunschweig gestanden hat, wird künftige Braunschweiger Laurenn-Messe 1805, und die 
- folgenden Messen, in des Herrn Carl Degeners Hanse in der Breitenstraße, dem großen 
Kaffeehause gegenüber, ihr obengenanntes.sortirtes Lager haben. 
Gottschalck Lion Goldschmidt und Compagnie von Hamburg. 
13) Ich kann eine Parrhie fettfreye braune oder weiffe Steinbouteillen , oder Schlutten, ge 
brauchen, welche y bis 50 Schoppen fassen. Zur freundlichen Nachricht für die Herrn Apo 
theker, Färber, Hntmacher und andere, die sie unbenutzt vorräthig h chen. 
Georg Evert Habich, in der Salpeter Siederey am Weserthor. 
14) Eine Parthie alter hiesiger BIàttertobock, nebst einer Tobackepresse, Tisch und Rad und 
t übrigen Zubehörungen, steht aus der Hand gegen baare Bezahlung zu verkaufen- 
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