Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

«ey-Laxe bezahlt,' so baß, da in der hiesigen an zweyen Landstraßen aelegrnenStabt oft ge 
brauet wird. derselbe nicht allein hiervon schon einen guten Verdienst hat, sondern er wird 
sich noch um so viel besser stehen, wenn er, wie dieses fast beständig der Fall ist, auch die 
Kiefer- oder Böttners-Profession erlernt hat, und um diese zu treiben das Bürger-und Mei 
sterrecht allhier zu erlangen trachtet, das mit einem geringen Aufwand zu bestreiten stehet. 
Diejenigen also, welche hiernach den Braumeisters-Dienst dahier zu übernehmen Willens, und 
sich dazu als geschickte Männer durch hinreichende Zeugnisse zu legitimiren im Stande sind, 
können sich Zwischen hier und Ausgang dieses Jahrs in Person dahier melden, und das Wei 
tere gewärtigen. Vach an der Werra im Kurheffischen den usten November 1805. 
Beamter samt Bürgermeister und Rath daselbst. F. I. Hartert. C. Jacob. 
j) Da mit der Ausgabe des zrten Stücks der Commerzien - Zeitung, die Zeitung aufs Jahr 
1805 geschlossen wirb, so geschiehet wegen gefälliger Beschleunigung der Pränumeration 
aufs Jahr 1806 hierdurch nochmalige Erinnerung. Cassel den soten December 1805. 
0 Bey dem Kaufmann Georg Schneider hinter dem Rathhause wohnhaft, sind frische Ber 
ger Heringe, Sardellen, Rahmkäse, wie auch das feine englische Mehl von besonderer Gü 
te, nebst seinen stets führenden Specerey-Waaren, in billigsten Preisen , und in 8 Tagen 
kommen auch frische ächte Holländische Heringe an, Bückinge sind jezt immer bey ihm zu 
haben. 
5) Da die Distributivns - Tabelle in dem ConcurS des Verwalter Hüpeden dahier entworfen, 
gehörigen Orts angeschlagen und mit den dazu gehörigen Belegen dahier eingesehen werden 
rann; so wird solches andurch mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß nur die in dem höch 
sten Orts bestätigten Collocations Bescheid gemeldeten Gläubiger von l bis incl. 15 ihre Be 
friedigung zum Theil aus der hier befindlichen Masse erhalten und ihre Beträge, in so weit 
es noch nicht geschehen, den zten k.M. Januar dahier gegen Quittung in Empfang zunehmen 
haben, die übrigen Gläubiger aber von 16 bis 34 wegen Unzulängligkeit der Masse dahier 
ihre Befriedigung nicht erhalten können. Jesberg den aten Dec. 1805. F. E. Brokamp. 
6) Bey dem Bäckermeister Schleyermacher in der Hohenthor-Straße find wiederum wie ge 
wöhnlich Frankfurter und Braunschweiger Honigkuchen, wie auch Citronatkuchen vom besten 
Geschmack um die billigsten Preise zu haben. 
7) Beym Schreinermeister Krug in der Elisabether Straße sind Tische und Rohrstühle von ver 
schiedenen Sorten zu billigen Preisen zu verkaufen. 
8) Ich wiederhole die Warnung auf meinen Namen nichts zu borgen, weil ich für nichts stehe. 
Cassel den riten December 1825. L. Marchand. 
a) Vor dem Leipziger Thor auf dem Zimmerplatz steht ein Wagen, der halb verdeckt ist, und 
j hinten in Federn hängt, worinnen 8 Personen sitzen können, zu verkaufen. 
10) Es hat der Bändermeister Jacobi eine mittelmäßig große verschlossene Bouticke auf bas 
1 Christmarkt zu vermiethen. 
n) Es sind Sonnabends den 7ten huj. von einem hiesigen Gerichts-Eingesessenen, 2 dem An 
sehen nach polnische Pferde, welche wahrscheinlich irgend einem Preußischen Cavallerie, 
Regiment entlaufen, eingefangen worden. Wer sich dazu, durch Angabe der näheren Kennt- 
zeichen und sonst, als Eigenthümer legitimirt, kann solche gegen Erstattung der Fütte- 
rungs- Bekanntmachungö- und sonstiger Kosten, binnen 14 Tagen in Empfang nehmen, wi 
drigenfalls dieselben nach Verlauf der gesetzten Frist, öffentlich meistbietend verkauft und 
das dafür gelößte Geld in gerichtliche Verwahrung genommen werden soll. Arnstein den 
oten December 1825. 
Adlich von Bodenhanfisches Gericht. Chr. Lud. Collmann. 
ir) Nachdem das Landgräfliche Oberbergamt Brilon angewiesen worden ist, die auf 8202 Pf. 
grdstentheils sehr reine nicht silberhaltige Bleyerze so sich auf der Herrschaftlichen Eisenhüt 
te zu Silbach, ohnweit der Stadt Winterberg vorrathig finden, dem Meistgebot auszuse- 
Rrrrrrrrr tzen.
        

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