Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

1570 
52 trS Stück, 
Daö der Frau Geheime Räthin Rieß zu Cassel zugehörige in und vor Grebenstein gele 
gene Guth, wird zu Petrl-Tag k. I. in Pacht vacant und haben die Frau Eigentümerin 
nur aufgetragen solches auf anderwette 6 oder 9 Jahr zu verpachten. Hirzu ist Termin auf 
Freitag den zten Januar k. I. auf der Amtsstube zu Grebenstein arige,ezt. Zugleich wird ! 
bekannt gemacht, daß sothanes Guth in folgenden Grundstücken bestehet, als; l) einem 1 
unten am Hochtzeitsberge zu Grebenstein gelegenen Wohnhause samt r Scheuren und Hof« 
raum, 2) 2 Brandstädten, die als Grasgarten benutzt werden, 3) 5 Hegen und 5 Pflanzen- 
Platzen, 4) einem vor dem Clausthor gelegenen i Ack. haltenden Garten, Z) 29^-Z Ack. 
43 Rut. Wiesen, wovon vorhin ein großer Theil zu der bey daö Guth besonders mitverpach« 
teten Schäferey gerechnet werden, 6) 6 Hufen zehndfreyem Lande, die 1711% Ack. 25 Rut. 
stellbares Land enthalten, davon im Winterfeld 57 rs Ack. 4 Rut. ausgestellt sind, 53/7Ack. 
zum Sommerfeld und Ack. 15 Aut. als Brachfeld abgeliefert werden müssen, ferner 
7) gehört zu diesem Guth ein ziemlich ansehnlicher eisern Vieh-Ackergeräthe-und Mobiliar- 
Inventarium samt einer gewissen Gebundezahl an Korn, Waitzen, Gerste und Hafer, und 
8) eine Schäferey, die wie gedacht vorhin bei dem Guth in einem besonderen Anschlag war, 
9) Brandeweins - Brennerey nach ausgewürkter Concession das Rindvieh und die Schweine 
werden unter die Stadtheerden mitgetrieben. Diejenigen also welche auf sothane Pachtung 
zu bieten gedenken, haben sich als Oeconomieverstandige durch obrigkeitliche Zeugnisse zu le- 
gitimiren, auch gleichmäßig zu begründen, daß ste die erforderliche Cantlon zu leisten im 
Stande sind, denn aber beregten Tages Vormittags um 10 Uhr an dem bestimmten Orte ihre 
Gebote zu thun, und mit Vorbehalt der Frau Eigenthümerin Genehmigung des Zuschlags 
' zugewärtigen. Hofgeismar am i4ten December 1805. Giesler. 
Zu vermierhein 
1) Aufdem Carlsplatz bey dem Kaufmann Gräbe in ber2ten Etage 2 Stuben und 2 Küchen, 
entweder zusammen oder jedes besonders, mit Meubels, auf Neujahr. 
2 ) In der Martinistraße in Nr. 32. die ate Etage, bestehet aus 2 Stuben, Z Kammern, einer 
Küche, Keller und Holzstall, sogleich oder auf Ostern. 
z) Gegen dem Hessischen Hof über m Nr. 482. zwey Logis, eins mit Alkofen und Merck^s; 
das andere bestehet in Stube, Kammer und Küche, ohne Meubels, sogleich. 
4) Auf der Oberneustadt in der Frankfurter Straßein Nr. 20. eine Stube, Kammer und Küche, 
mit Meubels, sogleich. 
5) Bey der Witwe des verstorbenen Hofweißbindermeisters Hiebenthal in der Philippssiraße 
auf der Oberneustadt in dem neuen Hause in der belEtage ein Logis, bestehet in 2 Stuben, 
einem Cabinet, 2 Küchen und einer Kammer, nebst Keller und Bodenkammer; auf dem 
Hauserden 2 Stuben, 2 Küchen, 2 Bodenkammern, nebst Holzstall und Heftaum, und ei 
nen großen Keller, auf Ostern. 
6) Bey dem Kramer Schmincke in der obersten Petristraße in Nr. 268. eine Stube, Küche, 
2 auf Verlangen auch mehrere Kammern und Keller, auf Ostern. 
7) In der Martinistraße bey dem Kaufmann Hühner in der belEtage ein Logis, bestehet i» 
einem Saal, 3 Stuben, .3 Kammern, Küche und Holzplatz, auch PferdestaÜ; in der Zten 
Etage eine Stube, 2 Kammern und Küche, auf Christag. 
8) In der Paulistraße in Nr. 508. zwey Treppen hoch vorvheraus ein Logis, bestehet in einer 
Stube, Kammer, Küche, Holzremise und Platz im Keller, sogleich oder auf Ostern. 
y) Einige LogiS mit Meubels, monatsweise, sogleich. Auch kann j auf Verlangen Tisch und 
Alufwartung dabey gegeben werden. 
10) In des verstorbenen Inspektors Klein Behausung am Königsplatz in Nr. 162z. die ganz« 
belEtage und aufdem Antisal2 Stuben, 1 Kammer, 3 verschlossene Gänge, 1 Küche und 
Spei,
        

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