Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

TJJf L-ter Stück. 
-4) Es sollen künftigen Montag den i6tm Dec. Nachmittags 2 Uhr an der Wilhelms-Brückrm 
der FranJnspector Klein Behausung Gläser, Spiegel, Meubles, und sonst allerhand Hauö, 
gcrathe gegen baare Bezahlung öffentlich verauctionrrt werden. 
25) Einige 1222 Rthlr. stehen aus gute Sicherheit jedoch nur für Cassel zu 4 pCent sodann! 
620 Rthlr. in Lbthlr. und 422 Rthlr. in Münze u Z pCent auszulehnen. 4022 - 450 und 
122 Rthlr. werden aufs Land zu lehnen gesucht. Eine Parthie egyptischer Camelhaare für! 
Huth-Fabrisauten, eine Anzahl von einigen 32 Schock gebleichtes Leinen, ein großer und 2 
kleine Spiegel, 2 Harfen, i Chello, und Mehrere andere Sachen stehen in Commission zu 
verkaufen. Ein großer eiserner Geldkasten wird zu kaufen gesucht. Cassel am i2ten Dec. 
1825. Bröckelmamrsches Cömmissrons- Bureau. 
26) Eine fünfjährige lichtöraune Stute mit 3 weißen Füßen, weißer Blesse und fehlerfrey, steht 
zu verkaufen. In der Hof- und Waifenhaus-Buchdruckerey erfahrt man wo. 
27) Es wird seit dem i8ten November ein junger gelblicher Mops vermißt. Sollte ihn jemant 
aufgenommen haben; so wird um dessen gefällige Zurückgabe ersucht und für die Zurückbrin- 
gung an den Ausrufer Boppe ein gutes Doucelr* zugesichert. 
28) Auf der Oberneustadt in der Frankfurter Straße in Nr. 29. stehen 2 Pferde, die zum Rei 
ten und besonders zum Fahren zu gebrauchen sind, und eine 4sitzige offene Chaise, hmte» 
und vorn mit Verdeck, nebst 2 Kummetgeschirren, zu verkaufen. Beym Hauswirth istsich 
zu melden. 
29) Dem geehrten Publicum mache ich hierdurch bekannt, daß bey mir alle Sorten Honigku 
chen, braune und weiße Mandel-,und Gewürzkuchen von gutem Geschmack, billig zu habe» 
sind. e Anton Sreberth, Bäckermeister in der Frankfurter Straße. 
30) Neue Holländische Heringe, Bückinge und Scheelsische, Citronen und Frankfurter Spelzen- ' 
gries offerire ich neben meinen führenden Specerey - Waaren zu billigen Preisen. 
Heinrich Ruhl, wohnhaft in der Elisabether Straße. 
31) Ein Rthlr. 6 Alb. von einer wohlthätigen Gesellschaft'dahier sind unter dem iiten Decem. 
her dem Werkhause zum Geschenk überschickt worden, wofür hiermit pflichtmäßig gedanktwird. 
32) Beym Oblatenfabrikant und Handelsmann Appel in der untersten Petristraße Nr. 282. sin! ' 
alle Sorten Brief-Oblaten, schön Schreibzeug, alle Sorten Schachteln, Spielsachen fü, : 
Kinder, sonstige Sachen und einige große Kisten, billigen Preises zu haben. 
33) Alle und jede, welche wegen der Ameublements in. den Kurfürst!. Schlössern, desgleichen 
an der Hof.Casse, Hof-Kammerey, Haus Küchschreiberey, Hof-Kellercy, Hofapothecke rmb 
dem Marstall Forderungen haben, werden hierdurch angewiesen, ihre Rechnungen vor Ablauf ; 
des 25ten December d. I. bey den Behörden so gewiß einzureichen, als widriaerrfalls zu ae>. 
wartigen, daß sie nach diesem Termin mit ihren Forderungen abgewiesen werden. Cajsil 
den 2?tcn November 1805. K. H. Ober-Hof-Marschall-Amt daselbst. ' 
34) Allen Livranten und Proftssionisten , welche für geleistete Lieferungen und jonsiia- Arbei 
ten , aufgeschlossene Contracte oder geschehene Bestellungen, an dw Kurfürst!. HÄnptkriegs> 
und Montinrngscassen, für die Regimenter, Gouvernements, Zeughäuser, Casirncn, Lazi- 
rethe, Blockhäuser, inglerchen beym Krieqsbauweftn oder einer sonstigen Mllitair- Behörd! 
noch Forderungen haben, so wie denPhysicis, Chirurgis undApotheckern, wird inBeziehum 
auf dir höchste Verordnung vom 2Ztcn Junii 1821 hierdurch bekannt gemacht, daß sie ihn 
Forderungen längstens binnen 14 Tagen nach dem Schlüsse des Jahres so gewiß an die Be 
hörden emzuleefern, als sie widrigenfalls es sich selbst beyzumessen haben, wenn sie damit qän;- 
lich abgewiesen werden. Cassel den 2;ten November 1825. 
, _ „ . . Kurfürst!. Hess. Rriegs-Collegi«m 2tes Depart. 
35) Hs. Stöber m der Leipziger-Vorstadt bey Cassel verfertigt aus zwey Paar alten seidenen 
Strumfen ein Paar, auch aus einem Paar alten Strümpfen ein Paar Manns- oder Frau- 
ens-Handschuh. Auch webt er alte seidene Strümpfe mit neuer Seide an, und bessert sclbiae 
um billigen Preis aus. Er bittet um geneigten Zuspruch. zö)
        

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