Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

25©g zotes Stück. 
rige baare Bezahlung verkauft werden, welches Kaufliebhabern, um sich alsdann vor Ami 
allhier einfinden zu können, zur Nachricht hierdurch öffentlich bekannt gemacht wird. Caffe! 
2oten November 1805. 
Rurfürftl. Oberschultheißen-Amt allhier. Beermann. 
L) Seit wenigen Wochen habe ich mich in der mittelsten Iohannesstraße etablirt. Dem.ge 
ehrten Publico empfehle ich mich bestens mit allen Gattungen Kuchen-Waaren. 
Der Bäckermeister Christian Mäntel. 
9) Vor dem Leipziger Thor auf dem Zimmerplatz steht ein Wagen, der halb verdeckt ist, und 
hinten in Federn hängt, worunter, 8 Personen sitzen können, zu verkaufen. 
10) Es hat der Bändermeister Jacobi eine mittelmäßig große verschlossene Bouticke auf das 
Christmarkt zu vermiethen. 
n) Bey dem Bäckermeister W. Collignon auf der Oberneustadt in der Frankfurter Straße Rr. 
- 2Z. sind wieder die gewöhnliche Gewürz-Honigkuchen, wie auch ordinaire zu haben. 
12) Es hat der Wildpretöverwieger Dusedt vier fette Schweine auf Gewicht oder aus der 
Hand zu verkaufen. 
13) Eine fast ganz neue Chenille ist zu verkaufen. Die Hof- und Waisenhaus-Buchdruckerey 
sagt wo. 
14) Von einem unbekannten Wohlthäter der Armen wurde am glen December ein Geschenk 
von z Lbtblr. ins WerkhauS geschickt, wofür hiermit der schuldigste Dank abgestattet wird. 
15) Ein Stubenuhr-Gehäuse mit ausgearbeiteten Figuren und eine Commode sind zu verkau 
fen. Die Hof - und Waisenhaus - Buchdruckerey sagt wo. 
16) Es sollen Dienstags den loten dieses und folgende Tage auf hiesiger Oberneustadt in dttj 
Königsstraße in des verstorbenen Brandeweinschenkers Gunckel Behausung allerhand Mobi-r 
lien und Effecten an Medaillen, Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Messing, Eisen und' 
Blechwerk, Porzellain, Spiegeln und Glasern, auch Manns- und Frauensklerdungen, ferner! 
Leinen und Berte, Portraits, Bücher, auch eine gute Violine, ein volles Faß mit rei 
nem, und verschiedene große und mittlere Bouteillen mit angesetzten Brandewein, gegen 
sofortige haare Zahlung an den Meistbietende» öffentlich verkauft werden. Es können sich 
also Kaufliebhaber jedesmahl des Nachmittags 2 Uhr daselbst einfinden, wobey zur Nach 
richt bemerkt wird, daß bte erstandenen Sachen jedesmahl Mitwoch und Sonnabend ohn, 
fehlbar abgeholt werden müssen. Cassel den zten December l8oz. 
17) Es ist zwar durch die höchste Verordnung vom igten März l8or bestimmt befohlen wer 
den, daß alle die Personen, welche an einer Fürst!. Casse etwas zu fordern haben, binnen 
einer Frist von 14 Tagen nach Ablauf des Jahrs, wenn die Arbeit gemacht worden oder die' 
Forderung entstanden, ihre Rechnungen bey der Behörde so gewiß einliefern, als widri-! 
genfalls gewärtigen, daß sie nach Verstreichung dieser Frist unter kei'nerley Vorwand weiter, 
gehört werden sollen. Ob nun zwar nach dieser Verordnung die weitere Erinnerung nichl 
nöthig ist; so wird jedoch zum Ueberfluß Jeder wer Forderungen an einer Herrschaft!. Caff^ 
hat, solche vor dem in der Verordnung bestimmten Tag einzuliefern ermahnet, odrr hernach 
derselben nach der Ordnung verlustig seyn, und nicht weiter gehört werben. Cafe. den 
zten December 1805. Aus Rurfürstl. ber-Aent-Ramm..r 
18) Eine mittelmäßig große Bouticke verschlossen, und ein Stand sind auf das Chr istmarkt zu 
vermiethen. 
ly) Eine recht gute, mit grünem Boye beschlagene Winterthür, mitHespen und Riegel, ist aus 
der Hand zn verkaufen. Die Hof - und Waisenhaus-Buchdruckerey giebt Nachricht. 
30) Sechs Stunden von Cassel stehen vier zur Oeconomie und für einen Fuhrmann brauch-. 
bare Pferde zu verkaufen. Die Hof- und Waisenhaus-Buchdruckerey sagt wo. 
-i) Beym Bäckermeister P. Keßler in der Königsstraße sind viele Sorten Honigkuchen, wir 
Ottch weiße und braune Mandel- und Gewürzkuchen zu haben. 
' *3)
        

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