Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

a-\ »in neuer starker kupferner Kessel 8 bis y Eimer haltend, und eine gute d. Flöte in 3 Mit, 
telstücken bestehend, mit einer silbernen Klappe und mit Elfenbein garnirt, stehen billigen 
7)^§ Soo* °von zur itcn Classe 5Zter Hannoverischen Lotterie ist verloren gegan- 
iJ atn . für dessen Ankauf gewarnt wird. 
Seit wenigen Wochen habe ich mich in der mittelsten Johannesstraße etablrrt. Dem gi- 
ebrten PudUco empfehle ich mich bestens mit allen Gattungen Kuchen - Waaren. 
' ¥ Der Bäckermeister Christian Mäntel. 
Da die Ziehung der zten Classe s6ter Darmstädter Lotterie beendigt ist: so können meine _ 
ixrrn Interessenten ihre Gewinne sogleich in Empfang nehmen, und neue Loose zur ite» 
Classe 2/ter, und iten Classe Lzter Hannoverischen Lotterie haben. Auch sind Kaufloose zur 
brrssgen Lotterie zter Classe, Hanauer und Frankfurter zten Classe, und Braunschweiger 
rotten- -t-r Cl-ff- zu l,ab-n. C-ff-l de» izttn N°v-mb-e 18°;. . 
^saac Hertz Wallach, m Nr. 934. 
icrt Auf revroducirte Edictalien und des Contradictoris Ungehorsams-Beschuldigung sind die ln 
erxfixo nicht erschienenen Christoph Melli zu PfiefeCreditorenmit ihren Ansprüchen angedro- 
be^ermaßen vcrdecretum von 2yten Juli 2. c. prTcludirt worden, welches zur Nachrichthier, 
mit öffentlich bekannt gemacht wird. Spangenberg den yten November 1805. 
" ^ Aus Rurfürstl. Llmthierzelbst. in fcdem Lometfch Amts-Assessor. 
11') Bey dem Bäckermeister W. Collignon auf der Oberneuftadt in der Frankfurter Straße Nr. 
Lg sind wieder die gewöhnliche Gewürz.Honigkuchen, wie auch ordinaire zu haben. 
12) Einsehr gutes bundfreyes Clavier steht zu verkaufen. Der Orgellund Instrumentenmacher 
Hr. Zitzmann giebt nähere Nachricht. r- ■ ß . 
iO Ein solider Mann in hiesiger Residenz wünscht neben der Erziehung ferner ergenen Kmder 
noch einige qutgeartete Knaben von 8 bis 12 Jahren gegen billige Bedingungen in Kost und 
Unterricht zu übernehmen. Außer einer feinen sittlichen Bildung und liebreichen Behandlung 
wird der Unterricht in der Religion, in der französischen, lateinischen und griechischen Spra, 
che, in der Geschichte und Erdbeschreibung, in der Orthographie und iw Rechnen ertheilt wer 
den. Eltern und Vormünder, denen vernünftiger jugendlicher Unterricht am Herzen liegtund 
die diesem Manne ihr gütiges Zutrauen schenken wollen, können in der Hof- u.Waiscnhauö- 
Buchdruckerey erfahren, an wen sie sich der näheren Bedingungen wegen zu wenden haben. 
ia) Bey dem Tapezier Schäfer in der obersten Petristraße in Nr. 288. sind unter andern Meu 
sels I Dutzent Stühle mit dazu gehörigem modigen Otoman mit schwarzen seidenem Da 
mast und vergoldeten Nageln bordirt, billigen Preises zu haben. 
1«) Montag den 2ten December und folgende Tage d. I. soll in des verstorbenen Schutzjuben 
Manns Gumbels Behausung verschiedene Sachen von dessen Verlassenschaft, als Waare, 
Kleidungsstücke, altes und neues Leinen, viel Hausgeräthe an Schränken, Tischen, Stüh 
len, Comtoirs, auch Zinn, Kupfer, Messing und sonstige Sachen, an den Meistbietende 
öffentlich gegen baare Bezahlung, in Lbthlrn. zu 1 Rthlr. 18 Alb. 3 Hlr. verkauft werden. 
Sontra den Uten November 1805. _ t 
iö) Auf Instanz des, in des dahier verstorbenen Amtmanns Lampmann Debltfache bestellten 
Contradictoris, ist xerdecretum vom 8ten Oktobers, c. bie Praedusion derjenigen Creditoren, 
bie sich in dem ad Hquidand» credita anbezielt gewesenen Termin nicht gemeldet haben, er 
kannt worden; welches andurch denjenigen, so daralkgelegen, bekannt gemacht wird. Span« 
genbera den 7ten November 1805. v. Lindau. Vig. Comtnisl; 
17) Zwey Zugpferde, Stuten, 7- und 9jährig, 9 und 12 Fäuste hoch, von brauner Farbe 
und ohne Fehler, auf beyde Hände zu gebrauchen; ein Wallach 7jährig, 14 Faust hoch, 
brauner Farbe, gut zum Reiten und Fahren, find zu verkaufen. Auch ist em großer Vor 
rath Schreiner-Holz, in Dielen und Bohlen, zu verlassen. Das Nähere ist im Köoig von 
Preußen zu erfragen. ' 18)
        

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