Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

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rvvm 8cm Julius 18^5. 
werden. Es können sich demnach diejenige, welche hierzu Lust haben, besagten Tages um die 
bestimmte Zeit dahier einsinden, bieten und die Meistbietende des alsbaldigen Zuschlags ge- 
; wärtigen. Cassel am röten Junii 1805. 
' Rurfurftl. Renterey daselbst. Hanßman. 
22 ) Da ich der hiesigen Commiß-Wirthschaft, welche ich im Pacht habe, wegen Krank 
heits-Umstande nicht vorstehen kann: so bin ich gesonnen dieselbe einem Andern zu überlas 
sen. ' Liebhaber dazu können sich sogleich bey mir melden. Andreas Holzapfel, 
sz) BeyHrn. Klein auf Schönfeld, vordem Frankfurterthor, stehen 3 große Holländische Kühe 
zu verkaufen. ' 
2.4) Ein nahe bey Cassel in der beßten Feldmark gelegener Zehnden, von mehreren hundert Aek- 
kern Landes, an Früchten, Naturalien, Treseney, Federvieh Und jährlichen Geldeinnahmen ; 
desgleichen Fruchtgefalle von bestimmter Einnahme, sind aus mehrere Jahre zu verpachten. 
Bey wem sich deswegen zu melden ist, erfährt man in der Hof- und Waisenhausbuchdrucke 
rey. - _ t . . 
25) In der Nacht vom 2iten auf den 22ten dieses Monats, sind mrr ln meinem Garten vor 
dem Cöllnischenthor, mittelst gewaltsamen Einbruchs, folgende Sachen entwendet worden, 
nämlich: i) ein roth- und weißgestreifter leinener Ucberzug überein Cannapee; 2) ein gro 
ßes Betttuch ; z) 3 Servietten und 1 Tischtuch; 4) 3 Taschentücher von blauen Linnen; 
z) 2 Halstücher von rothbunten Cattun; 6) ein polirter kupferner Kaffeekessel; 7) em Paar 
Messer und Gabeln mit schwarzen Ebenholzstichlen; 8) 2 Baummesser; 9) eine mit Rohr 
überflochtene Flasche mit Comac angefüllt; 10) eine steinerne Vutterbüchse mit Butter; 
ii) 4 Paar blau und weisse Tassen und mehrere Gläser; 12) ein gestrickter Beutel mit Sä- 
mereyen, ein Körbchen mit Eyern, und die in dem Häuschen befindlich gewesenen 5 Hühner 
und i Hahn, nachdem sie solchen erst vorher die Köpfe abgeschnitten, und noch frevelhaft 
' genug, mit Kreite die Beraubung dabey geschrieben hatten. Wer mir von ein oder dem an- 
„ .Hern Nachricht ertheilen kann, um dem Thäter auf die Spur zu kommen, wird hierdurch 
eine Belohnung, und auch unter allenfallfigem Verlangen mit Verschweigung seines Namens, 
von 4 Lbthlr. zugesichert. Cassel den 2üten Junii 1805. • 
Johannes Lsstheim, Silber- und Goldarbeiter in der Schloßstraße. 
-6) Donnerstag den uten Julius nächstkünftig und dir darauf folgenden Tage soll das zum 
Nachlaß des verstorbenen Müllers George Orth zu Eiterhagen gehörige V-eh, Schiff und 
Geschirr, als: vier Pferde, drey Kühe, i jährig Rind, ein Wagen, Pflug, Eggen und sämt 
liches Ackergeschirr, desgleichen verschiedene Hausgeräthschaften und MoblUen gegen sofor 
tige baare Bezahlung öffentlich und meistbietend versteigert werden; welches Kaufliett-abern, 
damit sie sich in pr-e6xo Morgens io Uhr in der Orthischen Behausung aldor.» einfinden und 
bieten mögen, andurch öffentlich bekannt gemacht wird. Oberkaufungen den 2zten Jun. 1805, 
Rurheff. Amt hierselbst. Burchardt. 
27) Denen, mit welchen ich Geschäfte habe, mache hierdurch bekannt, daß ich gegenwärtig 
auf der Oberneustadt in der Wilhelmsstraße in des Steinmetz Herrn Müllers Behausung 
wohne. Rorngiebel, Regierungs -Procurator. 
28) Ich mache hierdurch bekannt, keinem Menschen ohne Ausnahme nur das geringste auf mei 
nen Namen zu borgen, indem ich durchaus für keine Zahlung einstehe. Cassel den lyten 
Jun. 1803. Ioh. Roch, Regierungs-Registrator. 
29) Den izten Junii des Morgens gegen 9 Uhr ist auf dem Wege vom Kloster auf die Ober- 
neustadt ein goldncs Pettschaft, woran noch ein goldner Ring war, verlohren gegangen. Der 
ehrliche Finder wird ersucht, dasselbe gegen ein Douceur an den Lieutenant und Adjutant 
Biskamp in der Kloster-Caserne abzuliefern. 
30) Es hat jemand 2 alte ausgespielte Cremoneser Violinen zu verkaufen, welche beyde in sehr 
gutem Stande sind. Auch sind daselbst 2 Gewehre und ein Paar Pistolen zu verlassen. 
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