Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

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2o> In der Elisabether Straße bey dem Hofgoldsticker Wiederhold ein Logis mit oder ohne Meu-. 
bels, bestehet in 1 Stube, r Kammer und Platz für Holz, sogleich. 
21} In der Martiniftraße in Nr. 30. die Zte Etage, bestehend aus 4 Stuben, 3 Kammern, 
Küche, Holzremise, verschlossenen Kellerund Mltgebrauch des Waschhauses, zusammen oder 
getheilt, sogleich oder auf Christag; im Hinterhause i Stube, Kammer,.Küche und ver 
schlossener Keller, auf Christag. 
Personen, welche verlangt werden: 
1) In eine Specerey-Handlung ein auswärtiger Lehrling gegen billiges Lehrgeld. Die Hos- 
und Waisenhausbuchdruckerey sagt wo. 
S) Gegen billige Bedingung ein Lehrling in eine Apotheke ohnweit Cassel, der in der lateini, 
schen Sprache sich Kenntnisse gesammlet, auf Neujahr oder Ostern iLoü. Die Hof- uns 
Waisenhausbuchdruckerey giebt Nachricht. 
3) Ein gut gezogener.munterer junger Mensch von außen, welcher die nöthigen Vorkenntnisse 
besitzt, und Caution machen kann, als Lehrling in eine hiesige Specerey- und Weinhandlung. 
4) Ein geschickter unverheyratheter Maqueur bey ein Billard in Cassel, sogleich oder auf 
Christag. 
z) Eine in aller Hinsicht perferte Köchin gegen sehr annehmliche Bedingungen bey eine Hem 
schast in Cassel, sobald als möglich oder aus Christag. 
Personen, welche Dienste suchen: 
Z) Eine Person von gesiezten Jahren und honetter Familie, welche alle weibliche Arbeit ver 
stehet und mit der Oeconomie Bescheid weiß, auch übrigens gute Attestate vorzeigen kann, 
wünscht als Haushälterin bey eine gute Herrschaft zu kommen. Die Hof - und Waisenhaus 
bruchdruckerey giebt nähere Nachricht. 
2) Ein gelernter Koch wünscht sogleich in Dienste zu treten. Beym Ablaten-Fahrikant Appel 
in der untersten Petnstraße Nr. 282. in Cassel ist entweder mündlich, oder auf frankirtt 
Briefe schriftliche Nachricht zu haben. 
z) Eine Witwe 36 Jahre alt, von guter Gesundheit und ohne Kindee, welche auf einem an 
sehnlichen Guthe als Haushälterin konditionirt, bey veränderten Umständen aber diese Stelle 
verläßt, wünscht auf Weihnachten wieder angestellt zu werden. Als Haushälterin kann sie 
einer großen Wirthschaft vorstehen, und die ihr etwa anvertraute Einnahme treulich berechnen. 
Als Kammerfrau kann sie zur höchsten Zufriedenheit ihren Dienst verrichten, indem sie weib 
liche Geschicklichkeiten, als alle Art Stickerey, sehr schön fein weiß Nehen, Putz-und 
Damenkleider re. zu machen vollkommen versteht. Als tätliche Köchin möchte sie sich nicht 
gerne engagipen, wohl aber, wenn es verlangt wird, die tägliche Küche anordnen und din- 
Í iren. Auch als Erzieherin bey Kinder, da sie mit diesen Talenten auch einen stillen mora» 
ischen Charakter verbindet, und Attestate vorzeigen kann. Bey dem Buchbinder Gronau 
»or der Schlacht wohnhauft, ist das Nähere zu erfahren. 
Kapitalien, welche auszulehnen: 
1500 bis 1600 Rthlr. beysammen oder getheilt zu 4 pCt. auf die erste sichere und gericht 
liche Hypothek, sogleich oder auf Christag. Bey dem Gold- und Silberarbeiter Hrn. Ost 
heim in der Schloßftraße ist sich deshalb zu melden. 
-) 5 bis 600 Rthlr. zu 5 pEt. Interesse gegen doppelte Verschreibung^ Beym Kaufmann Hr. 
Mütter in der untersten Johannrssiraße 3. Treppen hoch erfährt man das Weitere, 
3 )
        

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