Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

rz66 45te$ Stück. 
17) Ein starkes schweres Pferd, ganz ohne Fehler, zum Ziehen und Reiten, ein starker neuer 
'Magen mit Zubehör, ein neues Stangengeschirr und ein Englischer Sattel mit Zubehör, ist 
bey mir gegen baare Bezahlung aus der Hand zu verkaufen. 
Otto Friedrich Schulye, Bierbrauer in Carlshafen. 
,8) Es wird hierdurch Jedermann gewarnt, meinem Sohn Henr. Apellohne mein Wissen und 
Willen nicht das geringste zu borgen, weil ich für denselben, es mag Namen haben wie es 
wolle, nichts bezahlen werde. Heröfeld den Löten October 1805. 
Conrad Apell, Metzgermeister. 
ly) Ein kleiner Leiterwagen wird zu kaufen gesucht. 
30) Ein schwarzbraunes Stutenfohlen mit einem weißen Flecken auf der Stirn ist am zten 
d. M. auf den Wiesen vor Niederzwehren hudelos angetroffen und in den dortigen Pfonde- 
stall gebracht worden. Da alle Bemühungen den Eigenthümer zu erforschen seither frucht 
los gewesen sind; so wird derselbe andurch öffentlich aufgefordert, sich binnen 14 Tagen bey 
hiesigem Amte zu melden, oder zu gewärtigen, daß das Fohlen öffentlich verkauft werde» 
Wilhelmshöhe am igten October 1825. Brethauer. 
*1) Eine schön gezeichnete dreyjahrige gut drcffirte Hühnerhündin stehet zu verkaufen. Dm 
Verkäufer erfährt man in der Hof- und Waisenhaus-Buchdrucker ey. 
21) Es hat) jemand in der Nahe von Cassel ein dunkel Fuchs-Stutenpferd, welches fehlerfrep, 
' zugeritten, ohne Abzeichen und 5 Jahr alt ist, zu verkaufen. 
23) In Nr. 3Z. in der Martinistraße ist ein Obst-Dörrofen zu verlassen. 
¿4) Ein großer kompleter Glasschrank nebst 2 kleinen Glasschränken, stehen zu verkaufen. 
25) Der Bürger Ludwig Umbach in Lichtenau will 2 gute Zugochsen, einen kleinen neuen Wagt« 
mit sämtlichem Zubehör, ein Ackerpflug und eine Egge aus der Hand verkaufen, weshalb 
Kaufliebhabere sich bey demselben melden können. 
26) Ein tragbares Stuten-Pferd steht zu verkaufen, oder gegen einen Wallach ober Hengst zu 
vertauschen. 
«7) Eine im besten Stande befindliche komplette Presse stehet zu verkaufen. 
28) In der Schloßstraße in Nr. 163. ist eine Anzahl alter Fenster und eine Treppe zu verkaufen. 
39) Da mein bisheriger Commis, Georg Simmer, seit dem löten Oct. nicht mehr in mcinen 
Diensten ist, so werden meine Geschäftsfreunde hiermit gebeten , ihre Bestellungen und Zah 
lungen nur gegen meine Unterschrift und Quittung zu besorgen. 
Johann Christian Arnold. 
30) Viele wegen Jesberger Renterey-Rückstände von 1804 gepfändete Kühe, Ziegen, kupfernen 
Kessel, eisene Töpfen und Kasten, sollen Dienstags den zten k. M. November, und zwar die 
Pfänder von Hundshausen Morgens um 8 Uhr in des dastgcn Greben Haus, die von Eln 
rode desgl. in des Greben Haus daselbst Morgens um io Uhr, und die von Jesberg ui& 
übrigen Orten Nachmittags um 2 Uhr im Amthaus zu Jesberg meistbietend verkauft werden, 
welches Kauflustigen andurch bekannt gemacht wird. Jesberg den i8ten October 1805. 
L. E. Biskamp. 
Zi) Da ich meine Wohnung in der Königsstraße verändert nnb jetzo in die mittelste Johannes- 
straße in meines Schwieger-Vaters, des Wein, und Brandeweins-Wirths, Andreas Schaub 
Behausung gezogen bin; so mache es meinen Gönnern und Freunden bekannt, und empfehle 
mich bestens mit einem guten Sortiment von Wein und Brandewein. 
G. Haustein. 
Ar) Allen, welche Loose bey mir spielen, es sey in der hiesigen oder in den auswärtigen Lotte 
rien, mache ich hierdurch bekannt, daß künftighin kein Loos , ohne baß die rückständigen Ein 
lags-Gelder sowohl als die Einlagen der noch gezogen werdenden Classen abgetragen werden, 
verabfolgt wird t und werden die Loose, wenn sie nicht abaeholt werden, anderwärts ver, 
kauft. Cassel den i4ten October 1805. Hesse Beer Goldschmidt. 
33)
        

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