Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

Vom 4 ten November r8o§. 
4) Die der hiesigen Stadt zuständige, vor bemNieder-Thor belegene Mahlmühle, in 3 Mahl 
gängen und dazu gehörigen wohlconditionirtsn liegenden und laufenden Mühlenwerk beste- 
. íjenb, ist-mit Ende dieses Jahrs pachtlos , und soll Montags dm 2Zten November.auf wei 
tere 6 vom iten Januar 1806. angehend, an den Meistbietenden anderweit verpachtet 
. werten. Pachtlustige können sich demnach in bemeldetem Termin des Vormittags 9 Uhr auf 
hiesigem Rathhaus emsinhen, lind wenn sie sich als taugliche Müller und Mühlenversiändige, 
auch daß sie die erforderliche Caution zu leisten im Stande sind, durch gerichtliche Zeugnisse 
legitimirt haben werden, aufbieten, und nach vorgängiger hohen Genehmigung Kurfürstl. 
Steuer-Collcgii, den allenfallsigcn Zuschlag envarten. Frankenberg d/n lZtenOctober 1805. 
Bürgermeister und Rath daselbst. Justus Hartmann Lraro, Bürgermeister. 
Zu vermieths»! ' ■ 
1) In der Dionysienstraße in.Nr. 132. beym Goldschmidt Schaumburg zwey Logis mit oder 
ohne Meubels, sogleich. 
2) In der Martinistraße in Nr. 76. ein Logis mit Meubels, sogleich. 
Z) In der Martinistraße beym Metzgermeister Henrich Linse ein Logis 2 Treppen hoch, beste 
het aus lL-tube, 2 Kammern, Küche und Platz für Holz, auf Christag. 
4) Ein Logis mit oder olsne Meubels, für eine oder zwey Personen, im Liebehenzischen Hause 
in der Schloßstraße, sogleich. 
5) Auf dem Markt bey dem Buchbinder Mourguet in der belEtage 2 tapezirte Stuben, Ca- 
binet, Kammer und Küche, nebst Holzplatz und Bodenkammer. 
b) In der Frankfurter Straße in Nr» 46. drey Treppen hoch r Stuben, i Alkofen, i Kam 
mer, Küä>e und Platz für Holz und im Keller, sogleich. 
7) Ein Garten vor dem Cöllnischen Thor, i| Avt'er groß, mit guten Obstbäumen versehen und 
-in gutem Stande befindlich. 
L) In des Schuhmachermeister Matthieu Behausung, vor dem Friedrichsplatz, in Nr. 13. 
3 Stuben, i Kammer, 1 Bedientenstube, 1 Speisekammer, 1 Küche und Platz für Holz, 
mit Meubels, sogleich. 
9) Auf dem Markt m Nr. 699. zwey Treppen hoch eine tapezierte Stube nebst 2 Kammer» 
vornßebau-s an eine stille Person, mit oder ohne Meubels, sogleich oder auf Christag. 
10) In des Herrn Baumeisters Engelhardt Behausung am Leipziger Thor die untere Etage, 
wobey Holz- und Kellerraum und das Wasser auf dem Hof ist, zusammen oder getheilt, ms» 
natlich, mit Meubels, sogleich oder auf Christag. 
11) Einige Logis mit oder ohne Meubels, und kann auf Verlangen Tisch und Aufwartung da 
bey gegeben werden, sogleich. 
12) In der Behausung des Schneidermeisters Caspar Hoffmann, hinterm Kurfürstl. Marstall, 
zwey Logis mit oder ohne Meubels, das eine bestehet aus einer Stube mit Alkofen, 3 Kam 
mern, einer Küche, Keller und Holzplatz; das andere aus einer Stube mit Alkofen und ei, 
ner Küche, sogleich. 
13) In der Cöllnischen-Straße, gegen der Garnisonskirche über, in Nr. 25. Zwey Treppen 
hoch Stube, Kammer und Küche, für einen kleinen stillen Haushalt, auf Christag. 
14) Auf der Oberneustadt in der Frankfurter Straße in Nr. 29. einige Logis monatsweise mit 
Meubels,' auch kann auf Verlangen ein Pferdeftall dabey gegeben werden. 
15) In des verstorbenen Inspektors Klein Behausung am Königsplatz in Nr. 1625. die ganze 
belEtage un d auf dem Antisal 2 Stuben, 1 Kammer, 3 verschlossene Gange, 1 Küche 
und Speisekammer, 2 Remisen, für 6 Pferde Stallung nebst Kammer für den Kutscher und 
Fourageboden, ferner 2 Keller nebst noch 3 Kammern auf dem Boden, auf Ostern. 
16) Beym Brandew.einschenker Büch fing in der Marställer Straße Stube, z Kammern und 
Küche, sogleich oder auf Christag. 
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