Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

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Von Gottes Gnaden Wir Wilhelm der Erste, deS HMgen Römischen Reichs Kur 
fürst, Landgraf zu Hessen, Fürst zu Hersfeld, Hanau à Fritzlar, Graf zuCatzen- 
(Lügen hiermit zu wissen: Da die gegenwärtigen Umstände es unumgänglich erfordern, die 
größte Sorgfalt anzuwenden, um den Ertrag der diesjährigen Erndte bey der gänzlichen 
Erschöpfung der älteren Frucht-Vorräthe zum eigenen Bedürfniß Unserer Kurlande zu erhal 
ten; so finden Wir Uns aus landesväterlicher Vorsorge für Unsere getreue Unterthanen bewo 
gen, zu Erreichung dieses Endzwecks folgendes gnädigst zu verordnen: 
i. Wird derVerkauf aller inländischen Früchte, mit Inbegriff der Hülsensrüchte und Kar 
toffeln, in das Ausland, wiederholt bey Strafe der Confiscation und des Zuchthauses hiermit 
»ntersagt^^ Strafe trifft denjenigen, welcher ausser dem Fall eines wirklichen Ver 
kaufs inländische Früchte in das Ausland expoctirt. . - 
3. Bleibt der Ankauf der Früchte im Lande fernerweit blos zum eigenen Bedürfniß gestat 
tet, der Fruchthandel aber sowohl den christlichen Unterthanen, als den Juden, Hey Strafe 
der Confiscation verboten. Dabeneben sind 
Mt Kurfürstlich - HestMem gnädigsten Privilegio. 
1805Í* 
Mr. 
44S 
Stück. 
Montag dm 28!!! Detpbtr. 
Verordnung. 
einbogen, Dietz, Iregenhai'n, Nidda und Schaumburg re. rc. 
4. alle 
Gggggggg
        

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