Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

LAOS ' 4Ztes Stück. 
terzeichnetem Hofamt einzureichen, und hiernach das Weitere zu gewärtigen. Cassel den 
izten Oktober i8oz. Aus Äurfurftl. Hofkämmerey. 
IL) Am 2 ten oder Zten Pfingsttag d. I. ist auf hiesigem Schützenhaus eine Büchse vertauscht 
worden, welche am Schloß mit den Namen Wilhelm Wolsky bezeichnet ist. Ich ersuche 
daher wiederholt sämtliche Herrn Schuhen, gefälligst nachzusehen: bey,wcmsich diese Büchse, 
an deren Zurücklieferung dem Eigenthümer viel gelegen ist, finden möchte., und solche gegen 
Empfaugnehmung der Deinigen an mich wieder abzugeben. Cassel den yten October 180^ 
Hilgenstadt. 
16) Es sind einige noch im guten Stande befindliche alte Oberofen zu verkaufen. Wo? erfährt 
man in der Hof- und Waisenhausduchdruckerey. 
I/O Neue von Engl. Callmuck der schönsten Couleuren auf die modernste und bequemste Art 
verfertigte .Chenillen sind bey mir, sowohl im Dutzent als auch einzeln zu den billigsten Prei 
sen zu haben. D. I. Leide!, in der Schloßstraße. 
18) In dem Weinberge der Frau Räthin Wittich ist die Erndte mehrerer mit Kartoffeln bestell 
ter Stücke billigen Preises zu überlassen, auch sind noch flache sowohl als Berggarten zu 
4 und resp. 6 Rthlr. zu vermiethen. Man melde sich in der Elisabetherstraße in des Kauf 
manns Hrn. Schweinebraden Behausung. 
ly) Da zur hiesigen Kurfürst!. Hofhaltung auf künftiges Jahr eine Quantität Leinendamast, 
Bildwerk, feines und ordinäres Leinen und Küchenleinen erforderlich ist; so wird solches 
hierdurch bekannt gemacht, damit diejenigen, welche diese Lieferung zu übernehmen geden 
ken, ihre Erklärung in dem auf Donnerstag den glten dieses Monats bestimmten Termin, 
- bey unterzeichnetem Hofamt einreichen können. Cassel den izten October 1825. 
Aus Kurfürst!. Hofkämmerey. 
so) Ein schwärzbraunes Stutenfohlen mit einem weißen Flecken auf der Stirn ist am zten 
d. M. auf den Wiesen vor Niederzwehren hudelos angetroffen und in den dortigen Pfande- 
f lall gebracht worden. Da alle Bemühungen den Eigenthümer zu erforschen seither frucht 
et gewesen sind; so wird derselbe anburch öffentlich aufgefordert, sich binnen 14 Tagen bey 
hiesigem Amte zu melden, oder zu gewärtigen, daß das Fohlen öffentlich verkauft werde. 
Wilhelmshöhe am izten October i8oz. Brethauer. 
21) Es hat jemand 4 Flaschenkeller zu verkaufen. 
22) Drey brauchbare Fenster sind billigen Preises auf der Oberneustadt in der Königsstraße 
in Nr. 107. zu haben. 
23) In Nr. 3Z. in der Martinistraße ist ein Obst-Dörrofen zu verlassen. 
24) Ein großer kompleter Glasschrank nebst 2 kleinen Glasschränken, stehen zu verkaufen. 
25) Da nunmehr mein Obst alle gebrochen ist, so mache ich es meinen Freunden bekannt, baß 
alle Sorten guten Tafel-Obstes um billige Preise bey mir zu haben sind. 
<25. Schaumburg, Traiteur vor dem Frankfurter Thor. 
26) Ein tragbares Stuten-Pferd steht zu verkaufen, oder gegen einen Wallach oder Hengst z» 
vertauschen. 
27) Eine im besten Stande befindliche komplette Presse stehet zu verkaufen. 
28) In der Schloßstraße in Nr. 163. ist eine Anzahl alter Fenster und eine Treppe zu verkaufen. 
29) Da ich meine bisherige.Wohnung verändert habe, und jetzt in der obersten Petristraße in 
des Kaufmann Hrn. Melzer Hause wohnhaft bin; so mache ich solches meinen Gönnern hier 
mit ergebenst bekannt, mit der Bitte : mich ferner mit ihrem gütigen Zuspruch zu beehren. 
Auch sind beständig gute Stühle, Sophas und Ruhcstühle fertig um billigen Preis bey mir 
zu haben. H. Schäfer, Tapezier, 
zo) Eine Ohm und z halbe Ohmen Laubenheimer Rheinwein vom Jahr 1799, und 1 Oz'hoofd 
Franzwein, sollen Mittwochen den szten October auf hiesiger Raths-Waage meistbietend 
verkauft werden. Vorrverck. 
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